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Elektromobilität – Gegenwart und Zukunft

Der Anteil von E-Autos an den Neuzulassungen in Österreich steigt laufend an. Bis Ende September 2019 sind 7.383 vollelektrische E-Autos hinzugekommen, das sind um 64,7 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2018.


Quelle: BMNT/Alexander Haiden

Laut Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie bedeutet das, dass aktuell rund 3,15 Prozent aller Neuzulassungen vollelektrische PKW sind. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr damit 6.757 E-Pkw neu zugelassen, womit sich deren Gesamtzahl auf 27.888 Stück erhöht hat. Zum Vergleich: 2018 waren „nur“ 20.831 rein elektrisch betriebene E-Pkw auf Österreichs Straßen unterwegs. Bezogen auf die Einwohnerzahl ist nach Bundesländern betrachtet das Burgenland mit 4,18 Prozent führend, gefolgt von Oberösterreich (3,19%) und Wien (3,07%).

 

Erfreulicher Trend bei den öffentlichen Ladestationen


Wichtig für das Wachstum der E-Mobilität ist das zur Verfügung stehende Netz an öffentlichen Ladestationen. Dieses ist im vergangenen Jahr erfreulicherweise stark angewachsen. Die Anzahl der Ladepunkte wurde um 30% erhöht. Insgesamt gibt es österreichweit jetzt knapp 5.500 öffentlich zugängliche Ladepunkte. Davon gibt es in Niederösterreich mit 1.217 die meisten. An zweiter Stelle liegt Oberösterreich mit 673, dicht gefolgt von der Steiermark (630). Wien zählt derzeit 616, in Kärnten sind es 497, Tirol liegt mit 430 vor Vorarlberg (399), Salzburg (277) und dem Burgenland (127). Wo diese genau zu finden sind, kann man im E-Tankstellen Finder eruieren. Hier werden sämtliche öffentliche Ladepunkte von Betreibern wie Energieunternehmen, Supermärkten und Hotels erfasst.

 

Aufholbedarf gibt es aber laut Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ) hingegen im privaten und im Firmenbereich. Das ist insofern von Bedeutung, weil das Auto zu ca. 80% zu Hause oder am Arbeitsplatz geladen wird.

 

 

Und wie geht es am Markt weiter?

 

Da die Nachfrage nach elektrisch betriebenen Fahrzeugen steigt, steigen auch die Produktionszahlen und damit auch die Anforderungen ans Produktportfolio. Laut Transport & Environment, dem Dachverband des VCÖ (Verkehrsclub Österreich), zählte man Ende 2018 in Europa rund 60 rein elektrische E-Fahrzeug-Modelle, Plug-in-Hybride und mit Brennstoffzellen betriebene Modelle in Europa. Im Jahr 2020 schätzt man deren Zahl schon auf 176 Modelle und im darauffolgenden Jahr auf 214. 2025 erwartet man sogar 333 Modelle. Ein Grund für das rasante Wachstum ist zweifellos das CO2-Ziel der EU von 95g/km (über die gesamte angebotene Fahrzeugflotte), das ab 2021 verbindlich einzuhalten ist.

 

Aktuell ist die VW-Gruppe (über alle Marken) klarer Vorreiter. Mitte 2020 will die VW-Gruppe ihr nächstes elektrisches Modell, den VW ID.3, auf den Markt bringen. Hersteller wie PSA mit den Marken Peugeot, Opel und Citroen sowie Toyota, Mercedes und BMW stechen bei der Entwicklung von neuen E-Modellen aber ebenso hervor. Die Bemühungen der Hersteller werden sich schon bald auch positiv für die Kunden bemerkbar machen. Die Anschaffungskosten von Elektroautos gleichen sich immer mehr denen von herkömmlichen Autos an. Die erhöhte Nachfrage führt nämlich zu günstigeren Produktionskosten. Darüber hinaus gibt es Förderungen, die E-Autos zusätzlich attraktiv machen. Allerdings handhaben die einzelnen Bundesländer die Förderungen unterschiedlich, was zu einer Unübersichtlichkeit führt. In der Regel erhält der Käufer als Privatperson beim Kauf eines Elektroautos bis zu 3.000 Euro und bei der Anschaffung von der dazugehörigen Ladeinfrastruktur bis zu 600 Euro Förderung.


Für jene, die sich näher informieren möchten, bietet sich der Faktencheck Elektroauto an.


Auf topprodukte.at finden Sie unter anderem Informationen zu den Elektro-PKWs und Ladestationen.

 


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