Ihre eigene PV-Anlage –nachhaltige Stromerzeugung im eigenen Haushalt

Stromerzeugung durch Photovoltaik gilt seit vielen Jahren als ein wesentliches Element einer nachhaltigen Strategie zur Energiebereitstellung und ist daher entsprechend populär. In unserem Leitfaden finden Sie die wichtigsten Informationen zur eigenen Photovoltaikanlage.

Ein Mann zeigt seiner Familie die Sonnenkollektoren auf dem Grundstück neben dem Haus

Quelle: iStock/anatoliy_gleb

Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung, Energienutzung sowie einer geringeren Auslandsabhängigkeit und höheren Versorgungssicherheit, spielt die Photovoltaik eine große Rolle. Der Umbau des Energiesystems in Richtung nachhaltige Energienutzung bedeutet für die kommenden zwei Jahrzehnte im Wesentlichen einen Ausstieg aus den fossilen Energieträgern vor allem in den Bereichen Heizen und Mobilität. Öl- und Gasheizungen werden im Rahmen dieser Zukunftskonzepte im Wesentlichen durch Fernwärme, Biomasseheizungen und Wärmepumpen ersetzt. Vor allem Wärmepumpen zur Beheizung von Wohnräumen und zur Warmwasseraufbereitung werden einen hohen Stellenwert in einer klimafitten Zukunft haben. Für den Bereich Mobilität geht die Nachhaltigkeitsstrategie derzeit überwiegend in Richtung elektrische Antriebe.

In Summe wird sich damit der Bedarf an grünem Strom in den kommenden Jahren massiv erhöhen und es ist ein entsprechender Ausbau der Ökostromgewinnung notwendig. Die Potenziale zur Wasserkraftnutzung werden in Österreich heute bereits weitgehend ausgeschöpft. Der strategische Ausbau der ökologischen Stromgewinnung muss daher in erster Linie über Windenergie und Photovoltaik (PV) erfolgen. Im Bereich der Photovoltaik können sich die einzelnen Haushalte an der Mission zur nachhaltigen Energienutzung beteiligen und dabei ihren Strombedarf zum Teil selbst abdecken.

Derzeit sind in Österreich Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von ca. 2.500 Megawatt installiert. Damit werden zwar nur weniger als 3 Prozent des österreichischen Strombedarfs über PV gedeckt. Allerdings ist die Ausbaurate mittlerweile sehr dynamisch. Sie betrug zwischen 2019 und 2020 bereits etwa 17 Prozent. Mit jährlichen Ausbauraten in ähnlicher Größenordnung könnte der Anteil in den kommenden zehn Jahren auf rund 15 Prozent gesteigert werden.

 Mit Ihrer eigenen PV-Anlage werden Sie Teil dieser nachhaltigen Mission, können Ihren Strombedarf zum Teil selbst abdecken und leisten so einen wichtigen Beitrag für Ihre Versorgungssicherheit.

Wann ist eine PV-Anlage für Sie empfehlenswert?

Ob Sie PV-Strom in Ihrem Haushalt nutzen können, hängt in erster Linie von den Installationsmöglichkeiten ab. Der Platzbedarf je Anlage liegt hier je nach Haushaltsgröße und Art der Nutzung bei ungefähr 20 bis 80 m2. Prinzipiell gibt es keine Überdimensionierung von PV- Anlagen. Wenn möglich sollte die gesamte Dachfläche genützt werden, denn der Stromverbrauch wird zukünftig durch einen möglichen Heizungstausch auf die Wärmepumpentechnologie und die Nutzung von Elektroautos höher.  Entscheidend für die Effizienz ist die entsprechende Ausrichtung der PV-Anlage.

Optimale Energieausbeuten ergeben sich bei südöstlicher bis südwestlicher Ausrichtung und einer Dachneigung von 20 bis 40 Grad. Idealbedingungen sind bei absolut südlicher Ausrichtung und bei einer Neigung von etwa 30 Grad gegeben. Allerdings ist der Anteil an diffuser Sonnenlichtstrahlung in unseren Regionen sehr hoch, dass auch bei größeren Abweichungen von den Idealbedingungen noch ordentliche Erträge erzielt werden können. Bei einer 45 Grad Ost-Abweichung (also Südost/Südwest) liegt die Reduktion des Ertrags nur bei ca. 5 Prozent, bei einer reinen Ost-/West-Ausrichtung bei rund 20 Prozent.

Auf Flachdächern liefern PV-Anlagen den optimalen Ertrag, wenn sie in Ost-West-Ausrichtung installiert werden. Sie erzeugen auf gleicher Dachfläche etwa 40 Prozent mehr Solarstrom als nach Süden ausgerichtete Anlagen. Der Grund liegt vor allem in der optimalen Ausnutzung der Dachfläche. Außerdem können die Module auch ohne Reihenabstände flach aufgeständert werden. Der Aufstellwinkel der Module beträgt bei solchen Systemen in der Regel nur rund 10 Grad. Schließlich liegt dann ein Modul in Westausrichtung einem Modul in Ostausrichtung gegenüber und beide verschatten sich nicht gegenseitig.

Die konkrete Beurteilung, Planung und Umsetzung einer Anlage sollte aber jedenfalls von einem Fachmann durchgeführt werden, da nur bei fachgerechter Installation auch finanzielle Förderungen in Anspruch genommen werden können. Jedes Dach mit einer PV-Anlage leistet einen wertvollen Beitrag zur Energiewende, um weg von Öl und Gas zu kommen. Um unsere Klimaziele gemeinsam zu erreichen sollte in der Planung der PV-Anlage die volle Dach-Kapazität genützt werden.

Der klimaaktiv Photovoltaik Wegweiser gibt Ihnen einen weitläufigen Überblick, worauf Sie bei Beratungsgesprächen achten sollten.  Für erste Überlegungen zur Anschaffung einer PV-Anlage stehen verschiedenste Tools zur Verfügung (siehe Abschnitt Tipps und Tools unten). 

Wie groß muss meine PV-Anlage sein?

Wenn man sich mit der Möglichkeit der Installation einer PV-Anlage für das eigene Heim befasst, möchte man grundsätzlich zunächst gerne wissen, welche Investitionen notwendig und wie wirtschaftlich diese Investitionen in der Folge sind. Hierzu einige Fakten, die einen ersten Anhaltspunkt geben, wie viel Geld je nach Anlagengröße eingesetzt werden muss und wie sich die Investition rechnet.  

Hat man sich dann entschieden das Projekt weiter zu verfolgen, sollte man zu allererst bei „seinem“ Netzbetreiber nachfragen, welche PV-Leistung das öffentliche Stromnetz zulässt. Denn es macht keinen Sinn eine PV-Anlage für die gesamte Dachfläche zu planen, um danach zu erfahren, dass das Netz nur die halbe Leistung „verträgt“.

Die Investitionskosten für eine PV-Anlage hängen in erster Linie von der benötigten Leistung und damit von der Anlagengröße ab. Für eine erste Abschätzung kann man durchschnittlich mit einem Flächenbedarf von zirka 5 m2 pro kWpeak Leistung rechnen. kWpeak gibt hierbei die maximale Leistung der Solarmodule unter definierten Standardtestbedingungen.

Eine Leistung von 1 kWpeak erlaubt unter durchschnittlichen österreichischen klimatischen Bedingungen ungefähr eine jährliche Produktion von 1.000 Kilowattstunden (kWh) PV-Strom. Ein 4-Personenhaushalt benötigt im Durchschnitt etwa 4.000 kWh/Jahr an Strom. Eine Anlage von ungefähr 20 m2 Modulfläche wäre somit theoretisch geeignet, um den Jahresstrombedarf bilanziell abzudecken.  Allerdings fällt die Energieausbeute nicht gleichmäßig über das Jahr hinweg an. So liefert die PV-Anlage bei Dunkelheit keinen Strom und der Ertrag ist auch in den Sommermonaten deutlich höher als im Winter. Rund 60 Prozent des Jahresertrages werden im Sommerhalbjahr zwischen April und September gewonnen.

Durchschnittlich können nur etwa 30 Prozent des Eigenstrombedarfes durch PV-Strom abgedeckt werden, sofern keine Möglichkeit zur Energiespeicherung vorgesehen ist. 70 Prozent des Energiegewinns werden in das Netz eingespeist. Jede eingespeiste kWh trägt dabei einen wichtigen Teil der Energiewende bei. Die Einspeisetarife verschiedener Stromanbieter in Österreich liegen derzeit zwischen ca. 3,5 und 29 Cent pro kWh, wobei die höheren Tarife meist nur bezahlt werden, wenn auch der zusätzlich erforderliche Strombedarf bei diesem Anbieter abgenommen wird. Aktuelle Informationen sind auf der Website des Bundesverbands Photovoltaik Austria verfügbar.
Der Strombezug aus dem Netz kostet hingegen – je nach Anbieter – zwischen 23 Cent pro kWh (bei Altverträgen) und 35 Cent pro kWh (bei neuen Verträgen, wenn Sie zum Beispiel in ein neues Haus einziehen). Die aktuellen Preise und Kosten für Ihren Standort können Sie über den Tarifkalkulator der E-Control Austria abfragen. Es ist somit erstrebenswert, die Nutzung des Stroms aus der eigenen Anlage nach Möglichkeit zu erhöhen.

Wie kann der Eigenverbrauch bei Photovoltaik gesteigert werden?

  • Intelligente Stromnutzung untertags
    Je nach Haushalt und Berufstätigkeit der Haushaltsmitglieder ist der Strombedarf untertags häufig geringer als in der Früh und am Abend. Durch eine entsprechende Zeitsteuerung von Geräten, wie zum Beispiel Geschirrspüler und Waschmaschine, kann jedoch dafür gesorgt werden, dass ein größerer Teil des Strombedarfes auf die Tageszeiten mit größtem Solarertrag fällt. 
  • Unterstützung der Warmwasserbereitung
    Wird das Warmwasser normalerweise über eine Zentralheizung produziert, kann mit dem Stromüberschuss im Sommer die Warmwasseraufbereitung unterstützt werden. Mehr dazu finden Sie in unserem klimaaktiv Factsheet Wärmepumpenboiler.
  • Die Speicherung der elektrischen Energie
    Durch einen zusätzlichen Energiespeicher (Batteriespeicher) kann der Eigenverbrauch des produzierten Stroms auf bis zu 70 Prozent gesteigert werden. Allerdings müssen dabei auch höhere Stromkosten in Kauf genommen werden. Der Strom aus dem eigenen Speicher kostet unter Berücksichtigung der Anschaffungskosten für den Speicher derzeit noch zwischen ca. 35 und 40 Cent pro kWh.
  • Heizen mittels Wärmepumpe oder Ladung eines Elektroautos
    Wenn möglich, sollte die gesamte Dachfläche für Photovoltaikanlagen genützt werden. Denn je mehr Strom für unterschiedliche Anwendungen – wie beispielsweise eine Wärmepumpe oder das Laden eines Elektroautos –  genutzt wird, desto höher ist der direkte Nutzen. In der Planung einer Anlage werden hierfür nochmals 15 bis 20m² PV-Fläche für ein Elektroauto veranschlagt und für eine Wärmepumpenheizung werden weitere 20 bis 30 m² Dachfläche benötigt. Um die eigene Sonnenkraft bestmöglichst zu nutzen, sind intelligent/smart angesteuerte Wärmepumpen vorteilhaft.

Wie viel muss ich investieren und welche finanziellen Förderungen gibt es?

Investitionskosten und Amortisation

Die Kosten für eine PV-Anlage mit zirka 5 kWpeak (ca. 25 m² und 5.000 kWh pro Jahr) betragen heute etwa 7.500 bis 9.000 Euro (wobei hier noch keine Förderungen berücksichtigt sind). Die variablen Kosten je kWpeak Leistung liegen bei ca. 1.500 bis 1.800 Euro. Die Kosten für einen Energiespeicher schlagen nochmals mit mindestens 6.000 Euro zu Buche beziehungsweise je nach Hersteller und Speicherkapazität kann es auch deutlich mehr sein. Allerdings werden Batteriespeicher seit einiger Zeit zunehmend günstiger. Es ist eine Kostenreduktion von rund 10 Prozent pro Jahr zu beobachten.

Als sehr grober Richtwert für die Amortisation einer Anlage, das heißt für den Zeitpunkt zu dem die Investitionen wieder durch Einsparungen kompensiert beziehungsweise übertroffen werden, lassen sich zirka 10 bis 12 Jahre angeben. Dies lässt sich in etwa mit einem Sparbuch vergleichen, bei welchem Sie für 20 Jahre eine garantierte Verzinsung von rund 7 Prozent erhalten. Allerdings ist das nur ein grober Anhaltspunkt für durchschnittliche österreichische Klimaverhältnisse und Installationen. Sie können die Amortisationszeit deutlich beeinflussen, indem Sie die Anlage möglichst optimal installieren (Ausrichtung und Neigung) und den produzierten Strom zu einem möglichst großen Teil selbst verwenden. Relevant ist im Weiteren auch der Einspeisetarif, der von den verschiedenen Stromanbietern gewährt wird und variiert. Einen Überblick zu den Konditionen verschiedener Anbieter findet sich beispielsweise auf der Website des Bundesverbands Photovoltaic Austria (PV-Austria).

Noch attraktiver wird die Investition, wenn die Förderungen des Bundes und der Budesländer genutzt werden.

Förderungen

Zur Unterstützung des Investitionsvorhabens kommen Bundesförderungen sowie ggfs. regionale Förderungen in Betracht.

ÖMAG (Ökostromabwicklungsstelle)

Die Förderung der ÖMAG (gemäß Erneuerbaren Ausbau Gesetz) kann für Anlagen ab 0,01 kWp in Anspruch genommen werden. Anträge für Investitionszuschüsse für PV- Anlagen und Speicher können seit 21.4.2022 eingereicht werden. Gesamt stehen 2022 insgesamt 240 Mio. Euro zur Verfügung – damit ist das Budget so hoch wie nie zuvor. Anträge auf Gewährung von Investitionszuschüssen für PV-Anlagen und Stromspeicher können zu den jeweiligen Fördercalls eingebracht werden. Die Termine der einzelnen Fördercalls für das Jahr 2022 und alle weiteren Informationen zu den Förderungen finden Sie auf der Website von PV-Austria.

Die Ticketziehung für die Förderungen erfolgt nach dem First Come, First Served-Prinzip. Die zentralen Kriterien sind:

  • Anlagen der Kategorie A (0,01- 10 kWp): Fördersatz – 285 € pro kWpeak Fördersatz.
  • Kategorie B (<10-20 kWp): Fördersatz – 250 € pro kWpeak
  • Kategorie C (>20-100 kWp): Fördersatz – 180 € pro kWpeak
  • Katgorie D (>100-1000 kWp): Fördersatz – 170 € prokWpeak
  • Speicher (max. 50 kWh Nettokapzität förderfähig): Fördersatz – 200 € pro kWh

Innovative Photovoltaikanlagen können einen Zuschlag von 30 Prozent auf die Fördersätze erhalten. Als innovativ gelten folgende PV-Anlagen:

  • Gebäudeintegrierte Photovoltaik
  • Schwimmende Photovoltaik
  • Photovoltaikanlagen als Parkplatzüberdachung bei mindestens 10 Stellplätzen oder 10 Fahrradabstellplätzen
  • Photovoltaik an Lärmschutzwänden und Lärmschutzwällen sowie Staumauern
  • Agri-Photovoltaikanlagen, welche die Anforderungen gemäß § 6 Abs. 3 EAG-Investitionszuschüsseverordnung-Strom erfüllen, mit vertikal montierten Modulen oder aufgeständerten Modulen mit einer Höhe der Modultischunterkante von mindestens zwei Metern über ebenem Boden.

Weitere Förderungen werden von verschiedenen Bundesländern angeboten. Bundes- und Länderförderungen sind kombinierbar, wenn die entsprechenden Regelungen eingehalten werden. Eine Verlinkung zu den einzelnen Landes-Förderstellen finden Sie auf der Website von PV-Austria.

Strom aus Sonnenlicht

Das technische Grundprinzip der Stromgewinnung aus Photovoltaik ist in vereinfachter Form sehr rasch erklärt. PV-Module bestehen aus dem sogenannten Halbleitermaterial Silizium. Durch die auftreffende Sonnenenergie wird im Halbleitermaterial eine Verschiebung von Elektronen ausgelöst und damit eine Spannung beziehungsweise ein Strom erzeugt.

Die Modulauswahl sollte in den meisten Fällen Profisionisten überlassen werden. Spezielle Module sind meist teuer und machen nur Sinn bei besonderen Anforderungen (Denkmalschutz, architektonische (Fassaden-)Gestaltung, Glas-Überdachungen und Ähnliches).

Allgemeine Tipps für erste Abklärungen

Die detaillierte Planung für eine PV-Anlage sollte, wie bereits angemerkt, von Fachpersonal durchgeführt werden, zumal auch finanzielle Förderungen nur bei einer fachgerechten Installation gewährt werden.

Folgende Eckpunkte lassen sich jedoch für erste Abklärungen nochmals zusammenfassen:

  • Wesentlich ist zunächst die Abklärung, welche Dachflächen zur Verfügung stehen. Auf Schrägdächern sind südliche, südöstliche bis südwestliche Ausrichtungen ideal. Auf Flachdächern ist eine Ost-West-Ausrichtung mit 10 Grad Neigung zu bevorzugen. Der Grund liegt vor allem in der optimalen Ausnutzung der Dachfläche und der daraus folgenden Maximierung des Stromertrags. Die in Betracht gezogenen Flächen sollten keinerlei Beschattung durch Bäume, benachbarte Gebäudeteile oder Ähnlichem aufweisen.
  • Für einen 4-Personenhaushalt ist eine Fläche von zirka 20 bis 25 m² zumeist ausreichend um bilanziell den Jahresstrombedarf abzudecken. Sollte eine Wärmepumpenheizung installiert sein oder ein Elektroauto geladen werden, sind entsprechende Zusatzflächen hinzuzurechnen (siehe vorhergehender Abschnitt).

Des Weiteren sollten folgende Fragen vor der Installation einer neuen PV-Anlage geklärt werden:

  • Ist der Dachstuhl statisch geeignet?
  • Muss das Dach saniert werden?
  • Müssen Spezialmodule zum Einsatz kommen?
  • Sind wesentliche Änderungen an der elektrischen Anlage notwendig (zum Beispiel Zählerkasten, Leistungen et cetera)
  • Soll die Anlage in einem Smart Home System eingebunden sein?
  • Gibt es eine Wärmepumpe, die optimiert betrieben werden soll?
  • Ist ein Elektroauto geplant, das mit PV-Strom geladen werden soll?
  • Ist der Netzzutritt gewährleistet?

Weitere Tools für die Planung und für Wirtschaftlichkeitsbewertungen

Planungen sollten – wie schon mehrfach erwähnt – von Fachpersonal durchgeführt werden, zumal auch die Förderungen nur bei fachgerechter Installation beansprucht werden können. Wenn Sie über die technischen Daten zu den in Betracht gezogenen PV-Modulen sowie zu Einspeisetarifen und zu für Sie relevante Förderungen verfügen, können Sie mithilfe kostenfrei zugänglicher Tools auch selbst sehr einfach erste Kosten- und Wirtschaftlichkeitsabschätzungen durchführen.

Mithilfe des Photovoltaik-Rechners der Österreichischen Energieagentur können Sie beispielsweise die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage abschätzen. Eine weitere Möglichkeit zur Berechnung der Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage mit oder ohne Speicher bietet das Tool SUSI (Strom-Unabhängigkeits-Simulation). Mit SUSI können Sie unter anderem berechnen, wann sich eine PV-Anlage amortisiert, wie hoch der Eigenverbrauch des produzierten Stroms sein kann und wann gegebenenfalls auch ein Batteriespeicher sinnvoll sein kann.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Energieberatungsstellen in Ihrer Nähe sowie direkt bei Ihren Energieversorgern und Netzbetreibern.