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Zum Schulstart: Kinderleicht zum Energiesparer      

Kinder sind zwar weniger begeistert, verhindern können sie es aber trotzdem nicht: Anfang September läuten (aus Sicht der meisten Eltern: endlich!) wieder die Schulglocken. Denn mit dem ersten Läuten beginnt auch die Zeit (halbwegs) geregelter Tagesabläufe. Diese bieten übrigens auch die besten Voraussetzungen dafür, die Kinder Schritt für Schritt an bestimmte Regeln und Gewohnheiten heranzuführen – etwa auch, was das Thema Energiesparen betrifft.  


Kinder liegen am Boden und lesen
Quelle: fotolia.at/Westend61

Was Hänschen nicht lernt…  

Zugegeben, Energiesparen ist ein komplexes Thema. Auch viele Erwachsene stehen hier oftmals ratlos vor zahlreichen Fragen. Und dass Kinder nicht dieselbe Verantwortung wie ihre Eltern übernehmen können, ist klar, dass sie sich möglichst früh Wissen übers Thema Energiesparen aneignen sollten, aber ebenfalls. Für Familien ist es daher enorm wichtig, Kinder möglichst früh mit dem Thema Energiesparen zu konfrontieren und sie auch direkt an Entscheidungen und Verhaltensänderungen teilhaben zu lassen. Damit wird ihnen nicht nur die Bedeutung eines verantwortungsvollen Umgangs mit natürlichen Ressourcen nähergebracht, sondern sie können sich auch ein bisschen wie „kleine Erwachsene“ fühlen. Wird ihre Sensibilität für diese Themen schon in frühen Kindertagen gefördert, gibt man ihnen auch die Chance, ihre Zukunft zu einem nicht unwesentlichen Teil selbst zu beeinflussen.  


Dabei sollte die Sensibilisierung übrigens nicht an der eigenen Steckdose enden. Wichtig ist es auch, den Kindern zu vermitteln, dass durch ihr Verhalten auch andernorts Energie verbraucht wird. Sehr plakativ ist hier beispielsweise das Thema Ernährung. Erklären Sie Ihren Kindern, dass die Produktion und – vor allem – der Transport von Produkten sehr viel Energie verbraucht. Muss man beispielsweise wirklich mitten im Dezember Erdbeeren aus Chile oder Südafrika essen? Zeigen Sie Ihren Kindern im Atlas oder auf einem Globus, wo diese Länder liegen – und dann zeigen Sie Ihnen, wo Sie nach der achtstündigen Autofahrt Ihren Urlaub verbracht haben. So bekommen die Kids ein besseres Gefühl dafür, welche Strecken die Erdbeeren hinter sich bringen mussten. Erklären Sie ihnen auch, dass Obst und Gemüse eine bestimmte Saison hat und somit eigentlich nicht das ganze Jahr über zur Verfügung stehen können. Saisonalität und Regionalität zu einem Thema für Kinder zu machen, mag vielleicht nicht einfach sein, sinnvoll ist es aber in jedem Fall. Nur so können sie später größere Zusammenhänge in Sachen Umweltschutz selbst erkennen und für sich entscheiden, welchen Beitrag sie dafür leisten möchten.


Energiesparen spielerisch vermitteln 

Allerdings ist es auch in den eigenen vier Wänden nicht immer einfach, dem Nachwuchs den Sinn des Energiesparens zu vermitteln. Die Zahlen auf der Stromrechnung sind zwar schön, deren Bedeutung für Kinder aber schwer erkennbar. Sinnvoller ist es, die gesamte Familie geht das Ziel, Energie einzusparen, spielerisch an. Man kann das auch als Herausforderung betrachten und zu einer Art Wettkampf zwischen den einzelnen Familienmitgliedern machen – das motiviert ungemein. Dadurch wird dem Thema nicht nur der Druck genommen, auch werden Kinder dazu animiert kreativ zu werden. Wie wäre es beispielsweise mit einem Wettbewerb, wer mehr Energiespartipps einbringt oder wer am wenigsten oft vergisst, das Licht auszuschalten. Der Sieger könnte dann zum Energiesparkönig oder zur Energiesparkönigin gekürt werden und einen netten Preis erhalten. Ein solcher Anreiz ist für Kinder nicht zu unterschätzen.  


Kinder sind ungeduldig, daher müssen Erfolge auch regelmäßig veranschaulicht werden, wobei öde Zahlen auf Stromrechnungen hier sicher nicht ausreichen. Trockene Fakten sind für Kinder nicht sonderlich spannend – und schon gar nicht greifbar. Begeben Sie sich mit Ihren Kindern lieber mithilfe eines einfachen Energiekosten- bzw. Strommessgerätes auf die Jagd nach Stromfressern und lassen Sie sie schätzen, welches Gerät der größte Verbraucher ist. Sie dürfen freilich nicht mitraten, ein paar konkrete Tipps finden Sie hier.    


Konkrete Tipps für Kinder  

Kinder haben in Sachen Energiesparen verständlicherweise nur begrenzte Möglichkeiten – sie können weder einen neuen Kühlschrank kaufen, noch zu einem Ökostromanbieter wechseln. Trotzdem gibt es viele kleine Energiesparmaßnahmen, die auch sie eigenverantwortlich umsetzen können. Dazu zählt etwa der Umgang mit den Elektro- und Elektronikgeräten im Kinderzimmer: Fernseher, DVD-Player, Playstation und Co. gehören mittlerweile ja praktisch zur Grundausstattung. Sind diese und andere Geräte im Kinderzimmer nicht im Gebrauch, sollten Sie ausgeschalten werden. Verdeutlichen Sie Ihren Kindern dabei, dass Geräte auch im Stand-by-Betrieb Strom verbrauchen – Energie, die ohne einen wirklichen Nutzen verloren geht. So kann man Energie sparen, ohne auf etwas verzichten zu müssen. Machen Sie es Ihren Kindern besonders einfach und schaffen Sie sich eine Steckdosenleiste an. So können viele Geräte gleichzeitig ausgeschalten werden, auch wenn die Zeit (wieder) einmal knapp ist.  


Gewöhnen Sie Ihren Kindern außerdem an, das Licht auszuschalten, wenn sich längere Zeit niemand in dem betreffenden Raum aufhält oder ohnehin genügend Licht von draußen in das Zimmer fällt.  


In einem weiteren Schritt können Sie sich dann aufs Bad konzentrieren. Auch Wasser will schließlich gespart werden, abgesehen davon, dass es zum Beispiel vorm Baden aufgeheizt werden muss. Erklären Sie ihnen den Sinn der Spartaste bei der Klospülung und warum es umweltfreundlicher ist, zu duschen anstatt jeden Abend zu baden. Und warum das Wasser beim Zähneputzen abgestellt werden sollte, sollte ohnehin klar sein.  


Egal, um welches konkrete (Einspar-)Thema es sich handelt, generell gilt: Je früher Sie Ihren Kindern bestimmte Verhaltensweisen beibringen, desto eher werden diese zur Routine.  


Info-Box für Kinder:
  


Wusstest du, dass …  

  • …spülen mit dem Geschirrspüler meist weniger Energie und Wasser verbraucht als das Abwaschen mit der Hand? Das stimmt allerdings nur, wenn der Geschirrspüler nicht halb leer eingeschaltet wird.

  • …man beim Kochen immer einen Deckel auf den Topf geben sollte, und die Kochplatter entsprechend der Topfgröße auswählen sollte? Sonst wird unnötig Energie verschwendet.

  • …Wasserkochen mit dem Wasserkocher viel weniger Energie braucht, als mit dem Kochtopf auf dem Herd?

  • …es nicht gut ist, warme Speisen in den Kühlschrank zu stellen? Warum? Weil der Kühlschrank dann mehr arbeiten muss, um die Temperatur im Innenraum kühl zu halten. Das benötigt mehr Energie. Dasselbe gilt auch für das Öffnen der Kühlschranktür. Sie sollte nicht länger offen bleiben als nötig, damit nicht zu viel warme Luft hineinströmt.

  • …der meiste Strom für die Waschmaschine durch das Aufheizen des Wassers verbraucht wird?

  • …ein Energie-Waschprogramm (Eco-Programm) weniger Strom verbraucht und die Grasflecken aus deiner Hose bekommt, obwohl es länger dauert? Warum? Die Waschtemperatur ist niedriger und dadurch wird weniger Energie verbraucht. Damit die Wäsche wirklich genau so sauber  wird, muss die Wäsche länger gewaschen werden, d.h. das Wasch-Programm benötigt mehr Zeit.

  • …du bei der Beleuchtung leicht Energie sparen kannst? Schaltest du das Licht beim Verlassen eines Zimmers immer aus? Verwendest du schon energiesparenden LEDs?

  • …eine LED bis zu 20-mal länger hält als eine Glühbirne.



Weitere Tipps und Hintergrundinformationen finden Sie in der kostenlosen topprodukte-Broschüre für Kinder „Eine Reise durch die Welt der Energie mit den Top-Energie-Detektiven“.

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Quelle: shutterstock.com/Africa Studio

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