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Der nächste Sommer kommt bestimmt– Effektive Beschattung und die Wahl des richtigen Klimagerätes

Jeder sehnt sie herbei: Die lauen Sommernächte, in denen man draußen auf der Terrasse sitzen kann. Doch wenn die Wärme in Hitze umschlägt, die einen tiefen erholsamen Schlaf verhindert und dem Kreislauf einiges abverlangt, sucht man schnell nach Abhilfe. Hier finden Sie die wichtigsten Tipps zur Vermeidung von Hitze im Wohnraum und zum Kauf eines energieeffizienten Klimagerätes.



Haus mit Beschattung - Raffstores und Markise
Quelle: Ewald Hauer

Einfache Maßnahmen, die für Abkühlung sorgen

Bevor man sich für den Kauf einer Klimaanlage entschließt, sollte überprüft werden, ob die Raumtemperatur nicht durch einfache Maßnahmen gesenkt werden kann.     


Guter Sonnenschutz - Ein effektiver Sonnenschutz, der auch vor Wärme schützen soll, muss an der Außenseite der Fenster angebracht werden. Er sollte er hell oder verspiegelt sein, um den Wärmeeintrag zu minimieren. Ideal ist eine Lösung, die genügend Licht durchlässt, um zusätzliche Beleuchtung im Innenraum zu vermeiden. Dafür eignen sich beispielsweise Lamellensysteme oder auch Markisen und Markisetten.


Vermeidung von unnötigen Wärmequellen in der Wohnung Beleuchtung oder Geräte, die gerade nicht benötigt werden, sollten ausgeschaltet werden, um zusätzliche Abwärme zu verhindern. Fernseher und Computer laufen beispielsweise häufig im Hintergrund weiter und heizen so den Raum auf.


Nachts lüften Lüften sollte auf die Nachtstunden und vor allem frühen Morgenstunden verlegt werden. Am frühen Morgen ist die Außentemperatur am niedrigsten. Am besten Sie lüften in dieser Zeit mittels Querlüftung intensiv durch – dann können Sie die Fenster bis zum Abend geschlossen halten.


Kühlender Luftzug – Ventilator Wem das Lüften alleine nicht reicht, der kann vor der Anschaffung eines Klimagerätes auch noch das Aufstellen eines Ventilators in Betracht ziehen. Dieser kühlt die Luft zwar nicht ab, lässt aber die empfundene Temperatur um einige Grad niedriger erscheinen. Für wenige Ausnahmesituationen pro Jahr sind Ventilatoren gegebenenfalls ausreichend, billiger und energiesparender als Klimageräte.


Wer nicht auf ein Klimagerät verzichten kann…

Falls es nicht möglich ist auf ein Klimagerät zu verzichten, sollten Sie den passenden Gerätetyp und ein möglichst effizientes Gerätemodell wählen. Der passende Gerätetyp hängt vom Einsatzort und der Nutzungshäufigkeit ab. Im Folgenden finden Sie einige Tipps, worauf Sie bei der Gerätewahl achten sollten.


Mobiles Ein-Kanal-Kompaktgerät 
Alle Komponenten sind hier in einem Gerät integriert. Die Raumluft wird vom Gerät angesaugt und gekühlt wieder abgegeben. Die warme Luft wird über einen Schlauch durch einen Fensterspalt oder eine ähnliche Vorrichtung nach außen geleitet. Der Vorteil dieses Gerätetyps ist, dass er flexibel hinsichtlich des Aufstellungsorts und kostengünstig ist. Allerdings haben diese Geräte einen relativ schlechten Wirkungsgrad, da durch den notwendigen Fensterspalt warme Luft in den Raum gelangt und auch die Abwärme des Gerätes im Raum bleibt. Ein-Kanal-Kompaktgeräte sind daher nur für die gelegentliche Nutzung geeignet. Bei häufiger Nutzung sollte eher auf Splitgeräte zurückgegriffen werden (siehe unten).


Mobiles Zwei-Kanal-Kompaktgerät

Seltener werden mobile Geräte auch mit Zweischlauchsystem angeboten, wobei Luft von außen angesaugt und wieder nach außen abgegeben wird. Die Effizienz dieser Geräte ist etwas besser als die der Einschlauchgeräte.


Split-Geräte

Split-Systeme werden fix installiert. Ein Teil des Gerätes, der auch den Kompressor beinhaltet, wird im Freien beispielsweise an der Hauswand montiert. Hier ist jedenfalls im Vorfeld abzuklären, ob die Anbringung an der Außenwand erlaubt ist bzw. ob dafür eine Genehmigung einzuholen ist. Split-Geräte sind am effizientesten da weder Außenluft noch Abwärme in den Raum gelangt. Sollen mehrere Räume gekühlt werden, bieten sich Multi-Split-Systeme an, bei denen ein Außengerät mehrere Innengeräte versorgen kann.

Split-Geräte – und natürlich Multi-Split-Systeme - sind auf größere Kühlleistungen ausgelegt und vor allem dort zu bevorzugen, wo über längere Perioden regelmäßig klimatisiert werden muss.


Energieeffizienz und das EU Label

Vor dem Kauf eines konkreten Gerätemodells sollten Sie dessen Dimensionierung, Energieverbrauch und Geräuschentwicklung beachten. Dabei hilft Ihnen das EU-Energielabel. Für Split-Systeme und die mobilen Ein- und Zweischlauchsysteme werden unterschiedliche Labels eingesetzt. Bei stationären Geräten wird die Effizienz bezogen auf die gesamte angenommene Kühlperiode bewertet. Der sogenannte SEER-Wert (Seasonal Energy Efficiency Ratio) den Gesamtkühlwirkungsgrad über die Kühlperiode wieder. Die effizientesten derzeit verfügbaren Modelle erreichen bereits die Energieeffizienzklasse A+++ . Bei Geräten mit zusätzlicher Heizfunktion wird die Heizeffizienz über den sogenannten SCOP-Wert angegeben (Seasonal Coefficient of Performance). Die Verwendung von Split-Geräten für Heizzwecke wird jedoch nicht empfohlen, da diese Form des Heizens nicht effizient ist. Bezüglich der Geräuschentwicklung wird der Schallpegel des Innen- und des Außengeräts getrennt angegeben. Der Geräuschpegel guter Module die im Innenbereich zu montieren sind, liegt unter 40 dB. Aktuelle Split-Geräte finden sie in unserer Produktdatenbank.


Bei den Ein- und Zweischlauchsystemen wird aufgrund des zumeist nicht regelmäßigen Einsatzes kein Durchschnittsverbrauch bzw. keine Durchschnittseffizienz gerechnet. Die Effizienz wird als Kühlleistung bezogen auf die elektrische Leistung im Normbetrieb als sogenannter EER-Wert (Energy Efficiency Ratio) angegeben. Zusätzlich wird der Energieverbrauch pro Stunde deklariert. Erst sehr wenige Geräte erreichen die Energieeffizienzklasse die A++. Daher kann derzeit die Klasse A+ als Kaufkriterium empfohlen werden. Gute Geräte weisen eine Geräuschentwicklung von maximal 50 dB auf. Aktuelle effiziente mobile Klimageräte finden Sie in unsrer Produktdatenbank.


Die richtige Nutzung

Nicht nur bei der Wahl des passenden Geräts kann man Energie sparen und damit die Umwelt schonen, sondern auch bei der richtigen Nutzung. Grundsätzlich sollten Sie nur die Räume kühlen, die Sie auch tatsächlich nutzen und in diesen höchstens ein bis zwei Stunden vorkühlen. Normalerweise ist eine Kühlung unter 26°C nicht notwendig. Achten Sie auch auf regelmäßige Wartungsabstände, damit das Gerät einwandfrei funktioniert und nicht unnötig Energie verbraucht.


Klimageräte sollten so platziert werden, dass die Luft ungehindert zirkulieren kann. Sie sollte nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein oder in der Nähe von Wärmequellen stehen.

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Quelle: shutterstock.com/Africa Studio


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