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Stromsparen im Urlaub: Gönnen Sie auch Ihren Hausgeräten eine Pause  

Die Koffer sind gepackt, ein Blumensitter engagiert – der entspannte Urlaub kann also beginnen. Wäre da nicht der Stromzähler, der sich auch dann munter weiterdreht, wenn Sie gerade ihren Sundowner-Cocktail in der Strandbar genießen. Mit ein paar einfachen Tricks können Sie den Stromverbrauch aber soweit reduzieren, dass Sie Geldbörse und Umwelt schonen.  


Sicher, ganz still wird der Stromzähler auch während Ihrer Abwesenheit nicht stehen – ein „erweiterter Urlaubsmodus“ ist aber schon mal ein guter Anfang. Und um diesen zu erreichen, sollte man am besten bei jenen Geräten beginnen, die in den kommenden Wochen garantiert nicht benutzt werden. Es ist also völlig unnötig, das TV-Gerät und Playstation weiterhin im Standby verharren, während der WLAN-Router seine Signale fröhlich weitersendet. Gerade Geräte der Unterhaltungselektronik werden gerne im Standby-Modus betrieben.  


Trennen Sie diese Geräte also komplett vom Netz, ebenso wie auch Computer, elektrische Zahnbürsten, Ladegeräte, Untertischspeicher oder etwa Kaffeemaschinen. Oder anders gesagt: Alles, was an einer Steckdose hängt und nicht benötigt wird, gehört komplett ausgeschalten bzw. noch besser abgesteckt.  


Das hat nicht nur den Vorteil, dass man sich den Stromverbrauch im Standby-Betrieb spart, sondern man schützt damit auch die Geräte selbst. Sollte während ihrer Abwesenheit nämlich ein Gewitter über Ihr Heim hinwegziehen, kann auch ein Blitz der empfindlichen Elektronik nichts anhaben.  


Schutz vor Einbrechern

Die Fenster sind versperrt, die Nachbarn informiert bzw. mit der Post-Entfernung beauftragt und die Mülleimer sind geleert – oft vergessen, kann vor allem Letzteres sehr geruchsintensive Überraschungen bei der Rückkehr mit sich bringen. Eine ebenso unliebsame Überraschung wäre es natürlich auch, wenn sich während Ihrer Abwesenheit ungebeten Besuch erhalten. Leider ist die Urlaubszeit auch Hochsaison für Einbrecher. Sollte keine Alarmanlage vorhanden sein, empfiehlt sich der Gebrauch von Zeitschaltuhren, um Anwesenheit vorzutäuschen. Diese schalten das Licht an und aus bzw. können auch elektrische Rollläden (sofern vorhanden) steuern. Am effektivsten sind hier übrigens Zeitschaltuhren, die ihren Schaltrhythmus intelligent ändern. Sie müssen keine fixen Einschaltzeiten, sondern nur ein Zeitfenster vorgeben.  

Freilich reduzieren eingeschaltete Lichter ihre Stromersparnis, aber im Hinblick auf die Kosten und den Aufwand eines Einbruchs, sind die zusätzlichen Stromkosten eine gute Investition. Abgesehen davon nutzen Sie wahrscheinlich eh schon stromsparende LED-Lampen.   


Ach ja, wenig Sinn haben diese Zeitschaltuhren übrigens dann, wenn Sie öffentlich auf Facebook posten, dass Sie die nächsten zwei Wochen an einem griechischen Strand verbringen. Solche Mitteilungen sollten Sie nach Möglichkeit unterlassen bzw. nur auf Freunde beschränken.  


Problemfall Kühlschrank

Garantiert zuhause bleibt auch jenes Gerät, das wohl den größten Strombedarf im Haushalt hat: das Kühlgerät. Im Idealfall haben Sie alles so geplant, dass Sie den Tag vor Ihrem Urlaubsantritt dazu nutzen, das Kühlgerät abzutauen und der jährlichen Grundreinigung zu unterziehen. Dann wird der Kühlschrank natürlich erst wieder nach Ihrer Rückkehr eingeschalten (Achtung: Kühlschranktüren unbedingt offenlassen um Schimmelbildung und schlechte Gerüche zu vermeiden!).  


Ist das nicht der Fall, scheiden sich die Experten-Geister, ob es denn Sinn macht, den Kühlschrank abzuschalten oder besser doch laufen zu lassen. Ist eine längere Abwesenheit geplant (z.B. ein Monat und mehr), ist Abschalten in jedem Fall die sparsamere – sprich bessere – Wahl. Geht’s aber beispielsweise „nur“ um 14 Tage, dann bleibt die Entscheidung einem selbst überlassen.  


Generell gilt jedenfalls: Je älter das Gerät, desto mehr Strom verbraucht es und desto eher sollte man es auch abschalten. Oder, wie bereits eingangs erwähnt, Sie ringen sich dazu durch, die Gelegenheit für eine Kühlschrankreinigung zu nutzen.  


Ein letzter Rundgang

Bevor es jetzt wirklich losgeht, noch ein kleiner Rundgang und letzter Check damit Sie auch wirklich auf kein Gerät vergessen:  


Wohn- bzw. Arbeitszimmer: HiFi-Anlage, Fernseher, DVD-Player, Computer samt Zubehör (Monitor, Drucker, Scanner…), WLAN-Router, Spielekonsolen, Ladegeräte(!), Internetradio, Deckenfluter  


Küche: Kühlschrank, Kaffeemaschine (Kaffeevollautomaten), Mikrowelle, Toaster  


Schlafzimmer: Radiowecker, sofern vorhanden Wasserbett (auf Mindesttemperatur stellen – Hersteller empfehlen im Allgemeinen, das Heizsystem eingesteckt zu lassen), Fernseher, Ladegeräte, Nachttischlampen

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