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Raus aus Hotel Mama: Rein in die erste eigene Wohnung  

Egal ob Lehre, Studium, Job oder der Wunsch nach mehr Freiheit. Irgendwann ist’s für jeden an der Zeit auch in Sachen Wohnung auf eigenen Beinen zu stehen. So schön die ersten eigenen vier Wände auch sein mögen, die erste eigene Stromrechnung ist da schon weniger prickelnd.  


Schlüssel hängt auf Umzugskarton
Quelle: pixabay.com/congerdesign

Ok, wir geben es zu: So bequem und preiswert wie im „Hotel Mama“ wohnt sich’s eigentlich nirgendwo - regelmäßig warmes Essen, Putz- und Waschservice inklusive und dann auch noch keine störenden Nebenkosten. Idealer könnte es eigentlich kaum sein, wäre da nicht der unbändige Wunsch nach mehr Unabhängigkeit und persönlicher Freiheit. Platztechnisch reduziert auf das eigene „Kinderzimmer“ kann man sich selbst im größten Einfamilienhaus nämlich schnell eingeengt fühlen.  


Hinzu kommt freilich, dass man ab einem gewissen Alter vor die Wahl gestellt wird, ob man denn nun eine Ausbildung beginnen oder für den ersten Job in eine fremde Stadt ziehen soll. Aber völlig egal, welche Gründe schlussendlich dahinterstehen, die erste Wohnung kommt irgendwann bestimmt – und damit auch jede Menge Verantwortung und Dinge, die es zu beachten gilt und über die man sich früher nie den Kopf zerbrechen musste.  


Nicht nur auf die Mietkosten achten!  

Die Suche nach den ersten eigenen vier Wänden kann ganz schön mühsam sein. Entspricht die Wohnung meinen Vorstellungen? Ist die Arbeitsstätte oder die Uni öffentlich gut zu erreichen? Und kann ich mir die Miete überhaupt leisten? Jede Menge Fragen prasseln auf einen ein, die es während der Suche natürlich allesamt und gleichzeitig zu beachten gilt. Apropos leistbar: Zwar mag die Miete der größte finanzielle Brocken sein, die monatlichen Fixkosten werden aber nicht nur durch sie alleine bestimmt. Mindestens ebenso wichtig: die Energiekosten des zukünftigen Domizils.


Der Vorteil: Während der Mietpreis fix vorgeben ist, hat man die Energiekosten weitgehend selbst in der Hand. Und das Energiesparen beginnt – kein Scherz – bereits bei der Wohnungssuche. Etwa, indem man sich die Lage der potenziellen Unterkunft genauer ansieht. Ist die Wohnung an möglichst vielen Seiten von anderen Wohnungen umgeben, kann das für niedrigere Heizkosten im Winter sorgen. Generell gilt: Je weniger Außenwände, desto besser. In vielen Wohnungen sind außerdem bereits Einbauküchen mit den entsprechenden Haushaltsgeräten vorhanden. Sind diese eher altertümlich anzusehen, kann sich ein Gerätetausch bei einer langen Mietdauer durchaus auszahlen. Allerdings sollte zuvor immer erst der Vermieter gefragt werden. Achten sollte man beim Neukauf aber nicht nur auf den Energieverbrauch, sondern auch auf die Größe des Geräts. Waschmaschinen, Geschirrspüler und Kühlschränke arbeiten nur dann effizient, wenn ihr Platzangebot auch ausgenutzt wird. Single-Haushalte sind mit kleineren Geräten da weitaus besser bedient. In jedem Fall eine Sache für den Vermieter ist es, wenn’s in der Wohnung schimmelt. Das ist nicht nur grauslich anzusehen, sondern auch gesundheitsschädlich. Schimmel entsteht, wenn nicht richtig gelüftet wird oder bauliche Mängel vorhanden sind. Hier hilft nur effektives Lüften und (in den Wintermonaten) bewusstes Heizen.


Apropos Heizen: Falls Sie im Winter eine Wohnung besichtigen, kontrollieren Sie auch die Funktion der Heizkörper. Er sollte sich schnell erwärmen und keine komischen Geräusche von sich geben. Wird der Heizkörper nur unten warm und bleibt oben kalt, sollte er entlüftet werden. Einfach ein Gefäß unter das Entlüftungsventil halten und das selbige öffnen bis Wasser austritt. Die dafür passenden Entlüftungsschlüssel gibt es in jedem Baumarkt.  


Ein energietechnisches Ärgernis sind übrigens auch undichte Türen und Fenster. Fenster sollten mindestens doppelt verglast und die Dichtungen der Fenster und Türen in gutem Zustand sein. Ob dies der Fall ist, kann man ganz einfach mit dem Papiertest herausfinden. Einfach ein dünnes Blatt auf den unteren Bereich des Fensterrahmens legen, das Fenster schließen und dann versuchen, das Blatt herauszuziehen. Sitzt es fest, ist das Fenster dicht. Lässt es sich leicht herausziehen, ist die Dichtung des Fensters im Eimer und lässt kostbare Heizenergie entweichen.


Ihren Ausweis bitte  

Eine wichtige Rolle bei Neuvermietungen oder Verkauf spielt inzwischen der so genannte Energieausweis, der bei der Besichtigung bzw. beim Vertragsabschluss vorgelegt werden muss. Der Energieausweis enthält Angaben zur Energieeffizienz des Gebäudes und ermöglicht so Vergleiche mit anderen Gebäuden. Mit den energierelevanten Indikatoren (bis zu vier) im Label ist schon auf der ersten Seite des Energieausweises eine einfach verständliche Gesamtwertung der energietechnischen Eigenschaften von Gebäuden möglich. Abgebildet werden die spezifischen Kennwerte der neun Effizienzklassen von A++ (bester Wert) bis G (dem schlechtesten Wert). A++ bis A und die Farbe Grün bedeuten niedrigen Energiebedarf, die Klassen A bis B entsprechen ungefähr den derzeitigen technischen Bauvorschriften für den Neubau. Achtung: Ab den Klassen D bis G handelt es sich um ältere, unsanierte Gebäude mit sehr hohem Energiebedarf. Wichtig: Der Energieausweis bietet einen guten Anhaltspunkt für künftig anfallende Energiekosten. Dabei ist aber zu beachten, dass die tatsächlichen Energiekosten immer vom eigenen Nutzungsverhalten abhängen. Das Gebäude kann noch so gut gedämmt sein, wenn man bei offenem Fenster heizt, steigen Verbrauch und Energiekosten.    


Lampen tauschen, Hausgeräte kontrollieren  

Die Entscheidung ist gefallen, der Mietvertrag ist unterschrieben. Jetzt kann’s also gleich ans „direkte“ Energiesparen gehen. Am einfachsten, schnellsten und auch am kostengünstigsten gelingt das, wenn man zuerst alle Lampen gegen moderne LED-Leuchten austauscht. Die Preise von LED-Lampen sind in den vergangenen Jahren nämlich deutlich gesunken, wobei der Wechsel von Glühlampen oder Halogenglühlampen zu LEDs nach wie vor Energie- und Kosteneinsparungen von 50 bis 90 % ermöglicht. Über die gesamte Nutzungsdauer der Lampen gerechnet, können damit, je nach Haushaltsgröße, über tausend Euro pro Haushalt eingespart werden. LED-Lampen sind zudem echte Dauerläufer und für gute LEDs ist eine Leuchtdauer von 25.000 Stunden zu erwarten. Ein aktueller LED-Lampen Test von topprodukte.at zeigt, dass heutige LED-Lampen allen im Haushalt bislang eingesetzten Leuchtmitteln in Sachen Energieeffizienz deutlich überlegen sind und auch in puncto Vielfalt und Qualität überzeugen können.


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Quelle: shutterstock.com/Africa Studio

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