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Clean Green! Energieeffizient und umweltschonend waschen

Geschirrspüler verursachen etwa 7% des Stromverbrauchs in Haushalten. Gemeinsam mit den Waschmaschinen und Wäschetrocknern ist der Bereich "Waschen" in Haushalten einer der großen Stromverbraucher. Dieser Bereich bietet aber auch ein großes Einsparungspotenzial. Effiziente Geräte, die energiesparende Nutzung und der Einsatz umweltfreundlicher Waschmittel können einen wesentlichen Beitrag zum Energiesparen und zum Umweltschutz leisten. Wir liefern ihnen dazu die wichtigsten Tipps.


Frau räumt Geschirrspüler ein.
Quelle: shutterstock.com/HonQ

Effiziente Geräte Die Labelklasse A+++ kennzeichnet derzeit die energieeffizientesten Geschirrspüler und Waschmaschinen. Im Vergleich mit einer alten Waschmaschine der Klasse B verbraucht ein modernes A+++ Gerät rund 50 % weniger Energie. Je nach Alter und Effizienzklasse des im Betrieb befindlichen Geräts sind beim Gerätetausch erhebliche Einsparungen möglich. Seit 2013 müssen Waschmaschinen und Geschirrspüler die Anforderungen der Labelklasse A+ erfüllen und dürfen gemäß EU-Ökodesign-Verordnung in der EU von den Herstellern nicht mehr auf den Markt gebracht werden. Allerdings dürfen ineffiziente Geräte, die sich bereits im Handel befinden, noch abverkauft werden. Beim Einkauf ist somit entsprechende Vorsicht geboten, dass man keine ineffizienten Auslaufmodelle ersteht.


Für die Wahl eines passenden Geräts für den jeweiligen Bedarf sollte auch die Größe bzw. Kapazität berücksichtigt werden. Bei Waschmaschinen reicht für Single-Haushalte und kleine Familien ein Fassungsvermögen  von 5-7 kg. Bei Haushalten mit über fünf Mitgliedern ist eine Füllmenge von  7-9 kg empfehlenswert. Hier finden Sie die effizientesten Waschmaschinen für kleinere und größere Haushalte.


Auch für Geschirrspüler gilt, die optimale Größe richtet sich nach der Haushaltsgröße und zusätzlich nach den Platzverhältnissen. Hier finden Sie Produkt-Datenbank mit den effizientesten Geschirrspülern.


Richtig Installieren

Die meisten Geschirrspüler und Waschmaschinen können wahlweise an die Kalt- oder Warmwasserversorgung angeschlossen werden. Meist ist ein Anschluss ohne besondere Maßnahmen bis zu einer maximalen Zulauftemperatur von 60 °C möglich. Bei einem Warmwasseranschluss werden alle Spülgänge mit Warmwasser betrieben, während beim Kaltwasseranschluss nur das Wasser für den Reinigungs- und Klarspülgang aufgeheizt wird. Idealerweise sollte die Maschine über getrennte Warm- und Kaltwasseranschlüsse verfügen bzw. mit einem vorgeschalteten Mischer nachgerüstet werden. Beim Warmwasseranschluss wird der Stromverbrauch reduziert, ein Teil des Energiebedarfs wird jedoch auf die zentrale Warmwasserversorgung verlagert. Dieses Konzept ist dann vorteilhaft, wenn das warme Wasser mit regenerativen Energien (z.B. Wärmepumpe) bereitet wird und die Leitungswege kurz sind. Einen Ratgeber für Bauherren, wann ein Warmwasseranschluss sinnvoll ist, finden Sie hier.  


Effiziente Nutzung der Geräte

Energiespar- bzw. Eco-Programme haben eine deutlich längere Laufzeit als Automatik-Programme, benötigen aber dennoch weniger Energie. Das Reinigungsergebnis hängt von den vier Faktoren Waschdauer, Temperatur des Waschwassers, mechanische Reinigungswirkung und Reinigungsmittel ab. Wenn also die Waschdauer verlängert wird, kann mit geringerer Temperatur das gleiche Waschergebnis erzielt werden und gleichzeitig Energie gespart werden.


Optimal beladen. Die Waschmaschine sollte zwar gut gefüllt sein, allerdings sollte am oberen Ende der Trommel etwa eine Handbreite Luft bleiben. Der Geschirrspüler hingegen sollte nur voll beladen eingeschaltet werden, wobei eine Berührung bzw. Überlappung der Geschirrteile vermieden werden sollte. Bei halben Beladungen wird Energie- und Wasser verschwendet, wenngleich moderne Waschmaschinen mit Hilfe von speziellen Sensoren die Wäschemenge erkennen und die Wassermenge entsprechend anpassen.


Nicht heißer als nötig. Beim Waschen mit 20 °C können im Vergleich zu einer Wäsche mit 40 Grad bis zu 60% an Energie eingespart werden, wobei die Wahl sehr niedriger Temperaturen natürlich nicht für jede Wäsche geeignet ist. Häufig sind jedoch 30 °C für die Reinigung von leicht und mittel verschmutzter Wäsche ausreichend. Dafür sollten allerdings Waschmittel gewählt werden, die bereits bei niedrigen Temperaturen aktiv sind. Hier finden Sie noch mehr Tipps zum „kalten“ Waschen.


Vorspülen. Wussten Sie, dass Geschirrspülen mit der Hand mehr Energie und Wasser verbraucht, als die Wäsche mit Hilfe des Geschirrspülers? Man sollte das Geschirr daher auch nicht vorspülen, sondern nur grobe Speisereste mechanisch entfernen. Auch die Nutzung von Vorwaschgängen ist nur bei besonders starker Verschmutzung notwendig.


Dosierlöffel mit Waschpulver.
Quelle: shutterstock.com/Kwangmoozaa

Umweltschonende Waschmittel

Waschmittel enthalten waschaktive Substanzen, die sogenannten Tenside. Es gibt natürliche und chemisch produzierte Tenside. Natürliche Tenside werden aus natürlichen Rohstoffen wie tierischen und pflanzlichen Fetten oder Zucker gewonnen. Die Herstellung von synthetischen Tensiden verbraucht fossile Rohstoffe, vor allem Erdöl. Wenn sie in Gewässer gelangen, schädigen sie außerdem Fische und andere Wasserlebewesen. Wählen sie Produkte, die möglichst wenig nicht notwendige Chemikalien (Säuren, Duftstoffe, Konservierungsstoffe, Desinfektionswirkstoffe, Phosphate) enthalten.


Richtige Dosierung?  Informieren sie sich bei Ihrem Wasserversorger, wie hart Ihr Wasser ist, und achten sie auch darauf, wie stark verschmutzt Ihre Wäsche ist. Anleitungen zur richtigen Dosierung sind im Normalfall auf jeder Verpackung angegeben. Stimmen Sie das Waschmittel auf die Stoffart (Farbe, Beschaffenheit) und die Waschtemperatur ab, so schonen Sie Ihre Kleidung und erzielen ein optimales Waschergebnis. Bezüglich Gütezeichen auf Verpackungen ist etwas Vorsicht geboten. Nicht jeder allgemeine Hinweis auf Umweltfreundlichkeit ist tatsächlich aussagekräftig. Orientieren sie sich daher nur an etablierten Labels, wie beispielsweise ECOGARANTIE, Österreichisches Umweltzeichen oder Europäische Umweltzeichen.


Flüssig, Pulver oder Tab?  Beim Geschirrspüler ist Pulver in Kombination mit Salz der Vorzug zu geben. Bei Waschmitteln ist diese Frage jedoch nicht so einfach zu beantworten. Der Vorteil von Flüssigwaschmitteln ist, dass sie keine Waschmittelrückstände auf den Textilien hinterlassen und keine Bleichmittel enthalten. Aus diesem Grund sind Flüssigwaschmittel auch schonender zu farbigen Textilien. Nachteilig sind Konservierungsstoffe, die die Umwelt belasten und zum anderen auch Allergien auslösen. Bei den Pulverwaschmitteln liegen die Vorteile umgekehrt.


Hilfreiche Links zum Thema Wasch- und Geschirrspülmittel:

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Quelle: shutterstock.com/Africa Studio


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