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Die richtige Gerätenutzung

Energie und Kosten sparen durch die richtige Gerätenutzung

Der Energieverbrauch von Geschirrspülern hängt wie bei Waschmaschinen nicht nur von der Effizienz des Geräts, sondern wesentlich auch von der Nutzung ab. Durch effiziente Nutzung können Sie einfach Energie und Wasser sparen.


 

 
  Quelle: shutterstock.com/HconQ

Worauf es ankommt

Spülprogramme

Moderne Geschirrspüler bieten eine Fülle von Spülprogrammen, die beispielsweise die Geschirrart (z. B. Glasprogramme), die Verschmutzung oder auch die Geschirrmenge (Automatikprogramme) berücksichtigen. Darüber hinaus gibt es Intensivprogramme für stark verschmutztes Geschirr und Energiesparprogramme. Letztere erlauben einen sparsamen Betrieb. Die auf dem Energielabel angegebene Effizienz wird nur mit dem Energiesparprogramm erreicht. Für normalverschmutztes Geschirr sollten Sie daher möglichst dieses Programm verwenden.
Die Programme unterscheiden sich im Wesentlichen in der Temperatur und der für einen Spülgang benötigten Zeit. Folgende Programme werden von den Herstellern häufig angeboten, jedoch teilweise unterschiedlich bezeichnet:


Eco-/Energiespar-Programm: Sparsames Programm für normal verschmutztes Geschirr. Die Reinigungstemperatur ist niedrig und liegt bei 45, 50 oder 55 °C. Die Programmdauer ist relativ lang. Die auf dem Label angegebenen Verbrauchs- und Effizienzwerte werden mit diesem Programm erreicht.

Automatikprogramm: Unterschiedlicher Programmablauf und unterschiedliche Temperaturwahl je nach Gerätehersteller. Es erfolgt eine Anpassung je nach
Verschmutzungsgrad des Geschirrs und entsprechend der Beladung des Gerätes.

Schon-/Glas-/Handspül-/Feinprogramm: Für leicht verschmutztes bzw. temperaturempfindliches Geschirr und Gläser; Reinigungstemperatur: 40 oder 45 °C.

Schnellprogramm: Für wenig verschmutztes Geschirr, z. B. Partygeschirr, evtl. ohne Trocknung. Dauer ab 30 Minuten.

Intensivprogramm: Für normal verschmutzte Töpfe, Pfannen und Zubereitungsgeschirr mit angetrockneten Speiseresten und stark verschmutztes Ess- und Kochgeschirr; Reinigungstemperatur: 65, 70 oder 75 °C.


Je nach Hersteller bzw. Modell werden noch diverse Sonderprogramme angeboten

vor, sondern entfernen Sie nur grobe Speisereste.


Das richtige Programm

Wählen Sie das Spülprogramm und die Temperatur nach Geschirrart und Verschmutzungsgrad mit Hilfe der Betriebsanleitung aus. Verwenden Sie das verfügbare Energiesparprogramm. Die Waschdauer ist dabei länger, der Energieverbrauch jedoch deutlich geringer. „Eco“-Programme arbeiten bei niedrigen Temperaturen. Bei starker Verschmutzung des Geschirrs kann dies allerdings unter Umständen nicht ausreichend sein.


HINWEIS: Eco-Programme, Energieverbrauch und Programmdauer

Wenn Sie die unterschiedlichen Programme bei Waschmaschinen und Geschirrspülern vergleichen, werden Sie feststellen, dass bspw. Energiesparprogramme gegenüber Automatik-Programmen  merkbar weniger Energie und Wasser verbrauchen, die Laufzeit der Wasch- bzw. Spülprogramme aber deutlich länger ist. Dies ist nicht ein Fehler der Programmsteuerung, sondern eine wichtige Voraussetzung für Energiesparen.


Das Reinigungsergebnis hängt von den 4 Faktoren Zeit, Temperatur des Waschwassers, Mechanik (Schmutz-Lösung, Kontaktherstellung zwischen Reinigungsmittel und Gewebe bzw. Geschirr) und Chemie ab.


Wird der Faktor Zeit erhöht, kann zum Ausgleich eine niedrigere Temperatur gewählt werden und trotzdem das gleiche Waschergebnis gewährleistet bleiben – mit entsprechenden Energieeinsparungen.

Der Energie- und Wasserverbrauch von Geschirrspülern hängt wie bei Waschmaschinen nicht nur von der Effizienz des Geräts, sondern wesentlich auch von der Nutzung ab.

Vorspülen

Spülen Sie das Geschirr nicht unter fließendem Wasser vor, sondern entfernen Sie nur grobe Speisereste.

Maschinenpflege

Reinigen Sie von Zeit zu Zeit die Siebe, Sprüharme und Düsen. Durch übermäßige Verschmutzung dieser Maschinenteile kann die Effizienz abnehmen. Moderne Geräte verfügen über häufig über selbstreinigende Filter. Entfernen Sie allerdings trotzdem Speisereste aus Sieben und Filter um ein möglichst gutes Ergebnis zu erhalten.


Beladung

Nehmen Sie den Geschirrspüler nur voll beladen in Betrieb. Die Funktion „1/2“ oder „Halbe Ladung“ reduziert zwar den Strom- und Wasserverbrauch, allerdings nicht um die Hälfte. Häufiges Spülen mit geringer Beladung verringert die Energieeffizienz bzw. erhöht den Energieverbrauch erheblich. Beladen Sie den Geschirrspüler so, dass alle Geschirrflächen von den Wasserstrahlen getroffen werden können.


HINWEIS: Warmwasseranschluss für Waschmaschinen und Geschirrspüler

Die meisten Geschirrspüler und Waschmaschinen können wahlweise an die Kalt- oder Warmwasserversorgung angeschlossen werden. Meist ist ein Anschluss ohne besondere Maßnahmen bis zu einer maximalen Zulauftemperatur von 60 °C möglich. Bei einem Warmwasseranschluss werden alle Spülgänge mit Warmwasser betrieben, während beim Kaltwasseranschluss nur das Wasser für den Reinigungs- und Klarspülgang aufgeheizt wird. Idealerweise sollte die Maschine über getrennte Warm- und Kaltwasseranschlüsse verfügen bzw. mit einem vorgeschalteten Mischer nachgerüstet werden.


Beim Warmwasseranschluss wird der Stromverbrauch reduziert, ein Teil des Energiebedarfs jedoch auf die zentrale Warmwasserversorgung verlagert. Dieses Konzept ist dann vorteilhaft, wenn das warme Wasser mit niedrigen Betriebskosten bereitet wird und die Leitungswege kurz sind. Ein Warmwasseranschluss ist vor allem bei der Nutzung regenerativer Energien (z. B. Wärmepumpe, Solar etc.) sinnvoll. Die Zuleitung sollte kurz und gut isoliert sein. D.h. es sollten nicht mehr als 3 Liter kaltes Wasser fließen, bevor die erforderliche Temperatur erreicht ist bzw. sind Einsparungen nur dann möglich, wenn nicht mehr als ca. drei Liter Wasser gezapft werden müssen, bis mind. 45 °C erreicht sind. Das Wasser sollte allerdings nicht wärmer als 60 °C sein.


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Quelle: shutterstock.com/Africa Studio

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