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Das passende Gerät

Wie wähle ich das passende Gerät für meinen Bedarf?

Geschirrspüler werden vor allem in den drei Bauformen Standgeräte, Unterbaugeräte und Einbaugeräte mit unterschiedlicher Gerätebreite angeboten.


 
Quelle: shutterstock.com/lightpoet

 

Worauf Sie achten sollten

Bauform

Ein- und Unterbaugeräte werden ohne Arbeitsplatte geliefert und unter einer durchgehenden Küchenarbeitsplatte aufgestellt. Vollintegrierbare Geschirrspüler verschwinden ganz hinter der Frontverkleidung des Küchenmöbelprogramms. Auch die Bedienelemente sind bei diesen Geräten von außen nicht sichtbar, sie befinden sich am oberen Rand der Gerätetür.


Kompaktgeräte werden für kleine Geschirrmengen (4 bis 6 Maßgedecke, ein Maßgedeck besteht aus jeweils einem Essteller, Dessertteller, Suppenteller, einer Tasse und Untertasse, einem Glas und Besteck) vor allem für Single-Haushalte angeboten. Sie verbrauchen allerdings im Vergleich zu größeren Geräten bezogen auf die Beladungsmenge viel Energie.


Die Wahl der Bauform und Gerätegröße richtet sich im Wesentlichen nach den Platzverhältnissen, der Haushaltsgröße und der Menge des zu spülenden Geschirrs.


Spülprogramme

Ein weiterer relevanter Aspekt für die Kaufentscheidung ist die Verfügbarkeit unterschiedlicher Reinigungsprogramme. Moderne Geschirrspüler bieten eine Fülle von Spülprogrammen, die beispielsweise die Geschirrart (z.B. Glasprogramme), die Verschmutzung und/oder die Geschirrmenge (Automatikprogramme) berücksichtigen. Darüber hinaus gibt es Intensivprogramme für stark verschmutztes Geschirr und Energiesparprogramme für normal verschmutztes Geschirr. Für den effizienten Betrieb sind vor allem Energiesparprogramme wesentlich, die dann eingesetzt werden können, wenn Standardgeschirr ohne hartnäckige Schmutzreste gewaschen wird. Die Programme unterscheiden sich im Wesentlichen in der Temperatur und der für einen Spülgang benötigten Zeit. Folgende Programme werden von den Herstellern häufig angeboten, jedoch teilweise unterschiedlich bezeichnet:

  • Eco-/Energiespar-Programm: Sparsames Programm für normal verschmutztes Geschirr. Die Reinigungstemperatur ist niedrig und liegt bei 45, 50 oder 55 °C. Relativ lange Programmdauer.

  • Automatikprogramm: Unterschiedlicher Programmablauf und unterschiedliche Temperaturwahl je nach Gerätehersteller. Es erfolgt eine Anpassung je nach Verschmutzungsgrad des Geschirrs und entsprechend der Beladung des Gerätes.

  • Schon-/Glas-/Handspül-/Feinprogramm: Für leicht verschmutztes bzw. temperaturempfindliches Geschirr und Gläser; Reinigungstemperatur: 40 oder 45 °C.
  • Schnellprogramm: Für wenig verschmutztes Geschirr, z. B. Partygeschirr, evtl. ohne Trocknung. Dauer ab 30 Minuten.
  • Intensivprogramm: Für normal verschmutzte Töpfe, Pfannen und Zubereitungsgeschirr mit angetrockneten Speiseresten und stark verschmutztes Ess- und Kochgeschirr; Reinigungstemperatur: 65, 70 oder 75 °C.

Je nach Hersteller bzw. Modell werden noch diverse Sonderprogramme angeboten.


Empfehlenswert sind gegebenenfalls auch Automatikprogramme: Die Verschmutzungsart und -menge wird mittels Trübungssensoren, die Geschirrmenge mit Hilfe der Beldaungserkennung erfasst und so der Wasser- und Energieverbrauch optimiert. Das spart Wasser und Strom und schont das Geschirr.


HINWEIS: Eco-Programme, Energieverbrauch und Programmdauer

Wenn Sie die unterschiedlichen Programme bei Waschmaschinen und Geschirrspülern vergleichen, werden Sie feststellen, dass bspw. Energiesparprogramme gegenüber Automatik-Programmen  merkbar weniger Energie und Wasser verbrauchen, die Laufzeit der Wasch- bzw. Spülprogramme aber deutlich länger ist. Dies ist nicht ein Fehler der Programmsteuerung, sondern eine wichtige Voraussetzung für Energiesparen.


Das Reinigungsergebnis hängt von den 4 Faktoren Zeit, Temperatur des Waschwassers, Mechanik (Schmutz-Lösung, Kontaktherstellung zwischen Reinigungsmittel und Gewebe bzw. Geschirr) und Chemie ab.


Wird der Faktor Zeit erhöht, kann zum Ausgleich eine niedrigere Temperatur gewählt werden und trotzdem das gleiche Waschergebnis gewährleistet bleiben – mit entsprechenden Energieeinsparungen.


HINWEIS: Warmwasseranschluss für Waschmaschinen und Geschirrspüler

Die meisten Geschirrspüler und Waschmaschinen können wahlweise an die Kalt- oder Warmwasserversorgung angeschlossen werden. Meist ist ein Anschluss ohne besondere Maßnahmen bis zu einer maximalen Zulauftemperatur von 60 °C möglich. Bei einem Warmwasseranschluss werden alle Spülgänge mit Warmwasser betrieben, während beim Kaltwasseranschluss nur das Wasser für den Reinigungs- und Klarspülgang aufgeheizt wird. Idealerweise sollte die Maschine über getrennte Warm- und Kaltwasseranschlüsse verfügen bzw. mit einem vorgeschalteten Mischer nachgerüstet werden.


Beim Warmwasseranschluss wird der Stromverbrauch reduziert, ein Teil des Energiebedarfs jedoch auf die zentrale Warmwasserversorgung verlagert. Dieses Konzept ist dann vorteilhaft, wenn das warme Wasser mit niedrigen Betriebskosten bereitet wird und die Leitungswege kurz sind. Ein Warmwasseranschluss ist vor allem bei der Nutzung regenerativer Energien (z. B. Wärmepumpe, Solar etc.) sinnvoll. Die Zuleitung sollte kurz und gut isoliert sein. D.h. es sollten nicht mehr als 3 Liter kaltes Wasser fließen, bevor die erforderliche Temperatur erreicht ist bzw. sind Einsparungen nur dann möglich, wenn nicht mehr als ca. drei Liter Wasser gezapft werden müssen, bis mind. 45 °C erreicht sind. Das Wasser sollte allerdings nicht wärmer als 60 °C sein.


Energieverbrauch

Die sparsamsten heute verfügbaren Geschirrspüler entsprechen der Labelklasse A+++. A-Geräte sind somit nur noch viertklassig und vergleichsweise ineffizient. Geräte unterhalb der Klasse A dürfen heute in der EU von den Herstellern nicht mehr auf den Markt gebracht werden. Gemäß EU-Ökodesign-Verordnung müssen Neugeräte (mit mindestens 10 Maßgedecken) seit Ende des Jahres 2011 mindestens die Anforderungen der Energieklasse A erfüllen, seit Dezember 2013 sind sogar nur noch Geräte mit mindestens Klasse A+ zulässig. Allerdings dürfen ineffiziente Geräte, die sich bereits im Handel befinden, nach wie vor noch abverkauft werden. Beim Einkauf ist somit entsprechende Vorsicht geboten, dass man keine ineffizienten Auslaufmodelle ersteht.

 

EU-Label

Ein Blick auf das Energielabel lohnt sich in jedem Fall, da die Verbrauchsunterschiede erheblich sind. Ein A+++ Gerät verbraucht je nach Gerätetyp bis zu 30 % weniger Strom als ein A-Gerät.

 

 

 

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