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Stylisch & trendig: E-Scooter erobern Wien  

In Wien rittern derzeit drei E-Scooter-Verleiher um die Gunst der Kundschaft. Wer dadurch vielleicht auf den Geschmack kommt, fährt mit einem eigenen Gefährt auf die Dauer aber oftmals billiger – und praktischer.   


Bildauschnitt, Menschen die E-Scooter fahren
Quelle: shutterstock.com/ Dmytro Zinkevych

Kinderspielzeug oder Transportmittel für Erwachsene? Im Fall der drei Wiener E-Scooter-Sharing-Anbieter Lime, Bird und Tier Mobility lässt sich diese Frage recht schnell beantworten: nur bei Lime kann man schon ab 16 Jahren cruisen, bei Bird und Tier Mobility muss man sogar mindestens 18 Jahre alt sein, um die Scooter zu nutzen. In Anbetracht der erreichbaren Geschwindigkeit (ca. 25 km/h) sind diese Altersgrenzen auch durchaus nachvollziehbar. Alles andere als kinderfreundlich sind jedenfalls auch die Leihgebühren: pro Fahrt fällt eine Nutzungsgebühr von einem Euro an, plus 15 Cent pro Minute Fahrzeit. Eine halbe Stunde kostet damit gleich stolze 5,50 Euro und eine Stunde zehn Euro. Die Gebühren sind bei allen drei Anbietern übrigens gleich gestaffelt.  


Eingeschränkte Nutzungsmöglichkeit  

Ausgeliehen können die E-Scooter von 7 bis 21 Uhr werden, danach werden sie eingesammelt, über Nacht geladen und am nächsten Tag wieder aufs Stadtgebiet verteilt. Wobei Stadtgebiet hier eher als „Innenstadt“ zu verstehen ist. Das Nutzungsgebiet beschränkt sich nämlich hauptsächlich auf die Bezirke 1, 4, 5, 6, 7, 8 und 9 (Bird), bei Lime kommen außerdem die Bezirke 2 und 3, sowie bei Tier Mobility 12, 15 (teilweise), 20 und 22 (teilweise) hinzu. Um die Leihsysteme nutzen zu können, braucht man außerdem eine Kreditkarte sowie eine Smartphone-App. Damit werden nicht nur die aktuellen Standorte der Roller angezeigt, auch werden diese – via QR-Code – zur Nutzung entsperrt.


Generell gilt für E-Scooter, ob geliehen oder im eigenen Besitz: Fahren darf man nur dort, wo man auch mit Fahrrädern fahren darf, d.h. auf der Straße oder Radwegen, keinesfalls aber auf Gehsteigen.  


Eigener Scooter rechnet sich schnell  

Für Gelegenheits-User mag das Leihangebot durchaus interessant sein. Leidenschaftliche Cruiser, oder aber auch all jene, die nicht in den versorgten Gebieten leben bzw. ihren E-Scooter vielleicht auch einmal nach der „Sperrstunde“ nutzen möchten, sollten dann aber wohl doch eher auf ein eigenes Gefährt setzen. Die günstigsten E-Scooter sind im Handel derzeit schon ab rund 200 Euro zu haben. Zum Vergleich: Damit kann man sich einen Leih-Scooter 20 Mal je eine Stunde lang ausleihen.  


Worauf beim Kauf achten?  

Wichtige Kaufkriterien sind – ähnlich wie bei Elektrofahrrädern – Motorleistung, Geschwindigkeit und Reichweite. In Österreich darf ein E-Scooter eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h und eine Motorleistung von 600 Watt nicht überschreiten. Für schnellere bzw. stärkere Geräte braucht man wie bei einem Moped Führerschein, Zulassung, Rückspiegel etc. Eine nicht ganz unwesentliche Rolle spielt außerdem auch das Gewicht. Um zwischen U-Bahn und Treppe sowie in Gebäuden nicht vollends zu verzweifeln, sollte der E-Scooter möglichst leicht sein. Wer also bereits im Vorhinein weiß, dass nur Kurzstrecken gefahren werden und der E-Scooter auch in öffentliche Verkehrsmittel mitgenommen wird, sollte lieber ein leichteres Modell mit weniger Reichweite wählen und dieses häufiger nachladen. Besonders komfortabel sind hier Scooter mit auswechselbaren Akkus. Achten sollte man in diesem Sinne auch auf die allgemeine Verarbeitung und den Klappmechanismus. Macht dieser einen eher wackeligen Eindruck, Finger weg.  


Was leider sehr oft vergessen wird: Passt die Lenkerhöhe bzw. kann diese optimal (Schritthöhe + 5 cm) eingestellt werden? Ist die Lenkstange zu niedrig, verursacht das Fahren schnell Rückenschmerzen. Es empfiehlt sich daher, den E-Scooter noch vor dem Kauf entsprechend zu testen.  


Ebenfalls empfehlenswert sind luftgefüllte Räder (je größer die Räder, desto komfortabler) und Stoßdämpfer. Hochwertigere Modelle verfügen außerdem über Scheibenbremsen und Motoren mit Radnabenantrieb. Diese arbeiten leiser und sind die bevorzugte Wahl. Sollte der E-Scooter einen Kettenantrieb haben, muss dieser gepflegt und regelmäßig nachjustiert werden. Apropos Antrieb: Motoren mit 250 Watt sind eher für Kinder gedacht, alles darüber richtet sich an Erwachsene.


Einen ersten guten Überblick über das aktuelle E-Scooter-Angebot können Sie sich – wie gewohnt – mit unserer topprodukte-Liste verschaffen.

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Quelle: shutterstock.com/Africa Studio

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