topprodukte.at bei FacebookSocial Media:
Mobilität >  Hybridautos >  Vollhybrid
Zurück zur Produktliste   Drucken

Ratgeber Vollhybrid

topprodukte.at Ratgeber Hybridautos


Die Vorteile des Hybridantriebs sind vielfältig, da die Vorteile eines gewöhnlichen Verbrennungsmotors mit denen eines zusätzlichen Elektromotors gekoppelt werden. Mit Hilfe eines Steuerungssystems kann zwischen den beiden Antrieben automatisch umgeschaltet werden.

 

Der Elektromotor wird vorwiegen beim Starten und bei langsamen Stop-and-Go-Fahrten durch die Stadt genutzt, somit werden in dieser Phase keine Schadstoffe ausgestoßen und das Auto fährt dabei äußerst leise.

 

Vorteile von Hybridautos

Autos mit Hybridantrieb eignen sich vor allem für kurze Fahrten in Großstädten. Bei einer bestimmten Geschwindigkeit, wird automatisch auf den Verbrennungsmotor umgeschaltet. Ein weiteres großes Plus des Hybridantriebes - der Verbrennungsmotor kann beim Hybridantrieb häufiger und länger in einem günstigen Wirkungsgradbereich betrieben werden. Anfallende überschüssige Energie wird über einen Generator für die Akkuladung verwendet. Beim Beschleunigen arbeiten Verbrennungs- und Elektromotor gemeinsam. Beim Bremsen und im Schubbetrieb wird der größere Teil der Bremsenergie in den Akkumulator zurückgeführt. Insbesondere im Stadtverkehr tragen diese Rückgewinnungen zur Verbrauchsverminderung um bis zu 60 % bei.

 

Durchschnittlich verbraucht ein Hybridauto rund 30 % weniger als ein "normales" Auto und ist somit deutlich sparsamer. Es wird somit nicht nur der Verbrauch verringert sondern auch die Schadstoff-Emissionen werden minimiert.

 

Ein Verbrennungsmotor muss erst höhere Drehzahlen erreichen, bevor er eine hohe Leistung abgeben kann. Der Elektromotor dagegen stellt schon beim Anfahren das maximale Drehmoment zur Verfügung. Durch Kombination der beiden Motoren kann das Fahrzeug bei gleicher Systemleistung um etwa 10–20 % schneller beschleunigen.

 

Hybrid ist nicht gleich Hybrid

Die unterschiedlichen Hybrid Einstufungen werden häufig nach der Leistung der elektrischen Maschine und dadurch auch durch die zusätzlichen Hybrid-Funktionalitäten unterschieden.


Hybridbauweisen

Serieller Hybrid

Beim seriellen (serial) Hybrid wirkt einzig der Elektromotor auf den Antriebsstrang. Der Verbrennungsmotor treibt einen elektrischen Generator an, der wiederum den Elektromotor in Bewegung setzt. Der serielle Hybrid ähnelt daher dem reinen Elektromobil, da er bei geladener Batterie auch streckenweise ohne Verbrennungsmotor auskommt und in diesem Zustand extrem emissionsarm ist.


Paralleler Hybrid

Beim parallelen Hybrid wirken Elektro- und Verbrennungsmotor gemeinsam (parallel) auf den Antriebsstrang. Beide Motoren können entsprechend etwas kleiner ausfallen, was sowohl ein stärkeres Downsizing des Verbrennungsmotors als auch eine Gewichts- und Kostenreduktion bedeutet. In der Regel fallen hierbei der Elektromotor und die dazugehörige Batterie so klein aus, dass sie nicht eigenständig für Vortrieb sorgen können. Ein paralleler Hybrid ist dadurch jedoch auch leichter und vor allem kostengünstiger. (Beim Downsizing wird ein Saugmotor mit größerem Hubraum durch einen Turbomotor mit deutlich kleinerem Hubraum ersetzt. Dadurch lassen sich Verbrauchs- und Emissionswerte erheblich reduzieren.)


Verzweigter Hybrid

Der verzweigte Hybrid ist der Hybrid unter den Hybriden. Er vereinigt seriellen und parallelen Hybrid: der Verbrennungsmotor wirkt einerseits direkt mechanisch auf den Antriebsstrang. Andererseits treibt er über einen Generator den Elektromotor an und lädt die Batterie (serieller Antrieb). Die Leistung des Verbrennungsmotors wird also "verzweigt". Beim verzweigten Hybrid wird zudem zwischen One-Mode-Getrieben und Two-Mode-Getrieben unterschieden: letztere sind aufwändiger und dadurch kostspieliger, erlauben jedoch auch eine bessere Anpassung an verschiedene Fahrzustände.


Mischhybrid

Je nach Betriebsart stellt beim Mischhybrid der Verbrennungsmotor nur mittels Generator und Batterie die Energie für den Elektromotor bereit (serieller Antrieb) oder ist direkt mit dem Antrieb gekoppelt (paralleler Antrieb). Zwischen beiden Zuständen wird automatisch gekuppelt bzw. umgeschaltet.


Hybridanwendungen

Die geläufigsten Einstufungen sind Micro-Hybrid, Mild-Hybrid und Full-Hybrid.


Bei Micro-Hybrid und Mild-Hybrid wird die gewonnene elektrische Energie hauptsächlich für die Bordelektronik verwendet. Micro-Hybrid sowie Mild-Hybrid können nicht rein elektrisch fahren. Jedoch kann der Mild-Hybrid Elektromotor den Verbrennungsmotor unterstützen. (Daher sind sie im engeren Sinne keine Hybridfahrzeuge).

 

Der Full Hybrid kann streckenweise rein elektrisch angetrieben werden. Die technologische Grundlage eines Full Hybrid ist ein verzweigter, Misch- oder serieller Hybrid.


Infoplus

Organisationen

BMLFUW

Österreichische Energieagentur


Links 

klimaaktiv


Hinweis für Hersteller und Anbieter 

Hersteller und Importeure von energieeffizienten Geräten, die den topprodukte.at-Auswahlkriterien entsprechen, jedoch nicht in den topprodukte-Listen zu finden sind, können diese Produkte bei der topprodukte.at-Redaktion melden: redaktion@topprodukte.at