topprodukte.at bei FacebookSocial Media:
Mobilität >  Benzin Fahrzeuge >  Kompakt-Vans
Zurück zur Produktliste   Drucken

Ratgeber Kompakt-Vans

topprodukte.at Ratgeber Auto

 

Das Wichtigste in Kürze:

Im Jahr 2017 wurden in Österreich 353.320 Personenkraftwagen neu zugelassen, das bedeutet einen Anstieg von Neuzulassungen um 7,2% gegenüber dem Vorjahr. Nach dem Jahr 2011 (356.145) ist das der zweithöchste jemals gemessene Wert. (Quelle: Statistik Austria)

 

Verbrauchertipps

Spritsparen beginnt beim Autokauf

Entscheiden Sie sich für ein sparsames Modell mit möglichst geringem CO2-Ausstoß. Eine Verbrauchsanzeige leistet beim Sprit sparen wertvolle Dienste.

 

Nach dem Start sofort losfahren

Der Motor verbraucht im kalten Zustand mehr Sprit und emittiert so hohe Schadstoffmengen. Es empfiehlt sich immer gleich nach dem Starten loszufahren und nicht den Motor warmlaufen zu lassen – auch nicht im Winter.

 

Fahren im höchstmöglichen Gang

Schalten Sie möglichst früh hoch und möglichst spät herunter. Mit hoher Motordrehzahl fahren hebt den Spritverbrauch an -> moderne Motoren verrußen auch bei niedertouriger Fahrweise nicht.

 

Nutzen der Schubabschaltung

Wenn Sie das Gaspedal loslassen, aber nicht auskuppeln, wird modernen Motoren kein Kraftstoff zugeführt. Rollphasen (z.B. beim Annähern an eine rote Ampel) und Bergabfahrten lassen sich so verbrauchs- und abgasfrei mit der Motorbremswirkung bewältigen. Erst unter ca. 1400 U/min sollte ausgekuppelt werden.

 

Kavalierstart vermeiden

Häufig starkes Beschleunigen und abruptes Bremsen lassen den Spritverbrauch und den Verschleiß an Motor, Kupplung, Getriebe und Reifen in die Höhe schnellen.

 

Richtig schalten

Im ersten Gang nur einige Meter weit beschleunigen, dann gleich raufschalten. Ab 50 bis 70 km/h kann, wenn es die Verkehrssituation erlaubt, meist schon der höchste Gang eingelegt werden.

 

Vorausschauend und flüssig fahren

Wer genug Abstand lässt, ist sicherer unterwegs und kann Geschwindigkeitsunterschiede der voran fahrenden Fahrzeuge ohne starke Brems- und Beschleunigungsmanöver ausgleichen.

 

Hohe Geschwindigkeiten vermeiden

100 km/h statt 130 km/h spart bis zu zwei Liter auf 100 km. Den geringsten Verbrauch haben die meisten Autos bei rund 50 bis 70 km/h im höchsten Gang.

 

Stromverbraucher überlegt verwenden

Zusätzlicher Stromverbrauch belastet die Lichtmaschine und erhöht den Spritverbrauch. Klimaanlage und Heckscheibenheizung daher nur bei Bedarf einschalten.

 

Steht das Auto – Motor aus

Moderne elektronische Einspritzanlagen ermöglichen ein relativ Sprit sparendes Starten. Motor abstellen lohnt sich daher bei Stopps ab ca. 20 Sekunden. Anschließend ohne Gas starten.

 

Wie Sie noch mehr Sprit sparen können

Informieren sie sich auf: http://www.spritspar.at/

Weitere Emissions- und Verbrauchswerte finden Sie auf: http://www.autoverbrauch.at/

 

Alternative Antriebsformen

Erdgas (CNG)

Vorteile von Erdgas sind die hohe Klopffestigkeit* und die Reduktion von Schadstoffen wie Stickstoffoxiden, Partikeln und Kohlenwasserstoffen. Auch bei Treibhausgasemissionen – Kohlendioxid (CO2) – ergeben sich klare Vorteile.

Der Treibstoff Erdgas ist im Vergleich zu Diesel und Benzin um einiges günstiger. Auch die Tankstelleninfrastruktur wird ständig ausgebaut. Derzeit gibt es in Österreich 161 öffentliche Erdgastankstellen (Stand: März 2018). (Quelle: Erdgasautos.at)

 

*Eigenschaft des Kraftstoffes für Ottomotoren, sich nicht voreilig zu entzünden, sondern einen gleichmäßigen Zündverlauf zu ergeben – wird durch die Oktanzahl gekennzeichnet. (Einheit ROZ: Research- Oktan-Zahl)

 

Hybridantriebe

Der Hybridantrieb ist eine Kombination aus Elektromotor und Verbrennungsmotor, wobei je nach Betriebsart (Stadtverkehr, Überlandfahrten) die Vorteile jeder Antriebsart optimal ausgenutzt werden. Mit beim Bremsen rückgewonnener Energie wird die Batterie wieder aufgeladen. Hinsichtlich der Betriebskosten ist ein Hybridfahrzeug sparsam und wirtschaftlich interessant, aber die höheren Anschaffungskosten sind immer noch ein Nachteil. 


Biodiesel/Bioethanol

Biokraftstoffe werden in Österreich forciert. Das BMNT hat die EU-Richtlinien zu Biokraftstoffen ambitionierter als andere Mitgliedstaaten umgesetzt. Seit 1. Jänner 2009 beträgt das Substitutionsziel 5,75% der fossilen Kraftstoffe (gemessen am Energieinhalt). Dieses wurde mit 7,1% im Jahr 2016 deutlich übertroffen. Den weitaus größten Anteil an den Biotreibstoffen hat Biodiesel, gefolgt von hydrierten Pflanzenölen und Bioethanol. Ein Großteil der Biotreibstoffe ist über Beimischungen zu Diesel bzw. Benzin auf dem Markt. Viele Fahrzeuge sind aber auch für den reinen Einsatz von Biodiesel freigegeben. (Quelle: Biokraftstoffbericht 2017)

 

Brennstoffzellenfahrzeuge und Wasserstoff

Mittels Brennstoffzellen wird direkt an Board elektrischer Strom erzeugt und in einem Elektromotor in mechanische Energie umgewandelt. Ein Nachteil ist die aufwendige Betankung und Lagerung von Wasserstoff.

 

Umwelt

In Österreich gehen rund 30% der Treibhausgas-Emissionen auf den Verkehr zurück. (Quelle: Klimaschutzbericht 2017)

 

Normverbrauchsabgabe (NoVA)

Ab 2016 beträgt der NoVA Abzugsposten für alle PKW, unabhängig vom CO2-Ausstoß, 300 Euro. Für Fahrzeuge mit einem CO2-Ausstoß größer als 250 g/km erhöht sich die Steuer um 20 Euro je Gramm CO2 über dieser Grenze. Der NoVA Steuersatz berechnet sich aus: (CO2-Emissionswert in Gramm je Kilometer minus 90) dividiert durch fünf.


Für günstige Fahrzeuge mit geringe CO2-Ausstoß kann sich damit eine NoVA von 0 Euro ergeben.

 


 

Weitere Infos unter: www.bmf.gv.at/steuern/brgerinformation/autoundsteuern/normverbrauchsabgabenova


Infoplus

Organisationen

» BMNT

» Österreichische Energieagentur


Links 

» konsument.at

» klimaaktiv  

 

Quellen

» Statistik Austria

» Erdgasautos.at

» Biokraftstoffbericht 2017

» Klimaschutzbericht 2017


Hinweis für Hersteller und Anbieter 

Hersteller und Importeure von energieeffizienten Geräten, die den topprodukte.at-Auswahlkriterien entsprechen, jedoch nicht in den topprodukte-Listen zu finden sind, können diese Produkte bei der topprodukte.at-Redaktion melden: redaktion@topprodukte.at