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Ratgeber Kompakt-Vans

topprodukte.at Ratgeber Auto

 

Das Wichtigste in Kürze:

Im Jahr 2011 wurden in Österreich 356.145 Personenkraftwagen neu zugelassen, das bedeutet einen Anstieg von Neuzulassungen um 8,4% gegenüber dem Vorjahr.

77% aller Haushalte besitzen (mindestens) ein Auto, in ländlicheren Gegenden sind es sogar 86%, in Wien nur 59%

 

Verbrauchertipps

Spritsparen beginnt beim Autokauf

Entscheiden Sie sich für ein sparsames Modell mit möglichst geringem CO2-Ausstoß. Eine Verbrauchsanzeige leistet beim Sprit sparen wertvolle Dienste.

 

Nach dem Start sofort losfahren

Der Motor verbraucht im kalten Zustand mehr Sprit und emittiert so hohe Schadstoffmengen. Es empfiehlt sich immer gleich nach dem Starten loszufahren und nicht den Motor laufen zu lassen – auch nicht im Winter.

 

Fahren im höchstmöglichen Gang

Schalten Sie möglichst früh hoch (bei max. 2500 U/min) und möglichst spät herunter. Mit hoher Motordrehzahl fahren hebt den Spritverbrauch an -> moderne Motoren verrußen auch bei niedertouriger Fahrweise nicht.

 

Nutzen der Schubabschaltung

Wenn Sie das Gaspedal loslassen, aber nicht auskuppeln, wird modernen Motoren kein Kraftstoff zugeführt. Rollphasen (z.B. beim Annähern an eine rote Ampel) und Bergabfahrten lassen sich so verbrauchs- und abgasfrei mit der Motorbremswirkung bewältigen. Erst unter ca. 1400 U/min kann ausgekuppelt werden.

 

Kavalierstart vermeiden

Häufig starkes Beschleunigen und abruptes Bremsen lassen den Spritverbrauch und den Verschleiß an Motor, Kupplung, Getriebe und Reifen in die Höhe schnellen.

 

Richtig schalten

Im ersten Gang nur einige Meter weit beschleunigen, dann gleich raufschalten. Ab 50 bis 70 km/h kann, wenn es die Verkehrssituation erlaubt, meist schon der höchste Gang eingelegt werden.

 

Vorausschauend und flüssig fahren

Wer genug Abstand lässt, ist sicherer unterwegs und kann Geschwindigkeitsunterschiede der voran fahrenden Fahrzeuge ohne starke Brems- und Beschleunigungsmanöver ausgleichen.

 

Hohe Geschwindigkeiten vermeiden

100 km/h statt 130 km/h spart bis zu zwei Liter auf 100 km. Den geringsten Verbrauch haben die meisten Autos bei rund 50 bis 70 km/h im höchsten Gang.

 

Stromverbraucher überlegt verwenden

Zusätzlicher Stromverbrauch belastet die Lichtmaschine und erhöht den Spritverbrauch. Klimaanlage und Heckscheibenheizung daher nur bei Bedarf einschalten.

 

Steht das Auto – Motor aus

Moderne elektronische Einspritzanlagen ermöglichen ein relativ Sprit sparendes Starten. Motor abstellen lohnt sich daher bei Stopps ab ca. 20 Sekunden. Anschließend ohne Gas starten.

 

Wie Sie noch mehr Sprit sparen können

Informieren sie sich auf: http://www.spritspar.at/

Weitere Emissions- und Verbrauchswerte finden Sie auf: http://www.autoverbrauch.at/

 

Alternative Antriebsformen

Erdgas (CNG)

Vorteile von Erdgas sind die hohe Klopffestigkeit* und die Reduktion von Schadstoffen wie Stickstoffoxiden, Partikeln und Kohlenwasserstoffen. Auch bei Treibhausgasemissionen – Kohlendioxid (CO2) – ergeben sich klare Vorteile.

Der Treibstoff Erdgas ist im Vergleich zu Diesel und Benzin um einiges günstiger. Auch die Tankstelleninfrastruktur wird ständig ausgebaut. Derzeit gibt es in Österreich 119 öffentliche Erdgastankstellen (Stand: August 2008).

 

*Eigenschaft des Kraftstoffes für Ottomotoren, sich nicht voreilig zu entzünden, sondern einen gleichmäßigen Zündverlauf zu ergeben – wird durch die Oktanzahl gekennzeichnet. (Einheit ROZ: Research- Oktan-Zahl)

 

Hybridantriebe

Der Hybridantrieb ist eine Kombination aus Elektromotor und Verbrennungsmotor, wobei je nach Betriebsart (Stadtverkehr, Überlandfahrten) die Vorteile jeder Antriebsart optimal ausgenutzt werden. Mit beim Bremsen rückgewonnener Energie wird die Batterie wieder aufgeladen. Hinsichtlich der Betriebskosten ist ein Hybridfahrzeug sparsam und wirtschaftlich interessant, aber die höheren Anschaffungskosten sind immer noch ein Nachteil.

 

Elektrofahrzeuge

Elektrofahrzeuge (mit Batterie) weisen Vorteile wie Lärmvermeidung und lokale Null-Emissionen auf. Sie wären selbst aus Sicht der Fahrzeughersteller eine sehr wünschenswerte Option, wäre da nicht das immer noch unbefriedigend gelöste Problem der Energiespeicherung an Bord. Batterien machen die Fahrzeuge schwer und gewährleisten lediglich - mit wenigen Ausnahmen - Reichweiten um 150 - 200km. Für bestimmte Nischeneinsätze (Lieferfahrzeuge im städtischen Umfeld, Tourismus) allerdings stellen E-Fahrzeuge eine sehr überlegenswerte Option dar.

 

Biodiesel/Bioethanol

Biokraftstoffe werden in Österreich forciert. Das Lebensministerium hat die EU-Richtlinien zu Biokraftstoffen ambitionierter als andere Mitgliedstaaten umgesetzt. Seit 1. Oktober 2005 sind 2,5% des Treibstoffes (gemessen am Energieanteil) im österreichischen Verkehrssektor verpflichtend Biotreibstoffe, hier in erster Linie Biodiesel (aus Raps). In weiterer Folge werden auch Bioethanol bzw. Bio-ETBE (ein Zusatz zu Otto-Kraftstoffen) eine Rolle spielen. Bereits 2008 wird das EU-Ziel eines Marktanteils von 5,75 % erreicht sein. Es wird erwartet, dass der Großteil der Biotreibstoffe über Beimischungen zu Diesel bzw. Benzin auf den Markt kommt. Viele Fahrzeuge sind aber auch für den reinen Einsatz von Biodiesel freigegeben.

 

Brennstoffzellenfahrzeuge und Wasserstoff

Mittels Brennstoffzellen wird direkt an Board elektrischer Strom erzeugt und in einem Elektromotor in mechanische Energie umgewandelt. Ein Nachteil ist die aufwendige Betankung und Lagerung von Wasserstoff.

 

Umwelt

In Österreich gehen rund 30% des CO2 Ausstoßes auf den Verkehr zurück. Dieser Sektor ist somit der größte Einzelverursacher von Treibhausgasen.

 

Steuerbonus für weniger CO2 und Schadstoffe

Die mit 1. Juli 2008 in Kraft getretene Änderung der Normverbrauchsabgabe NoVA belohnt umweltbewusste AutofahrerInnen mit einem Steuerbonus:

 

Für Fahrzeuge mit einem CO2 Ausstoß geringer als 120 g/km beträgt der NoVA Steuerbonus höchstens 300 Euro. Bei hohem Verbrauch fällt hingegen ein Malus an: Für Fahrzeuge mit einem  CO2-Ausstoß größer als 180 g/km, erhöht sich die Steuer bis 31. Dezember 2009 um 25 Euro je gCO2/km. Ab 1. Jänner 2010 wird die Malusgrenze auf 160 gCO2/km abgesenkt.

 

Für Benzinfahrzeuge, die 60 mg/km Stickstoffoxide (NOx) sowie für Dieselfahrzeuge, die 80 mg/km NOx einhalten und bei denen die Partikelemissionen nicht mehr als 0,005 g/km betragen, beträgt der Steuerbonus höchstens 200 Euro.

 

Für Fahrzeuge mit umweltfreundlichen Antriebsmotor (Hybridantrieb, Verwendung von Kraftstoff der Spezifikation E85-Superethanol, von Methan in Form von Erdgas bzw. Biogas, Flüssiggas oder Wasserstoff) beträgt der Steuerbonus bis 31. August 2012 höchstens 500 Euro.

 

Ausschließlich elektrisch betriebene Fahrzeuge sind von der NoVA gänzlich befreit.

 

Weitere Infos unter: www.bmf.gv.at/steuern/brgerinformation/autoundsteuern/normverbrauchsabgabenova


Infoplus

Organisationen

BMLFUW

Österreichische Energieagentur


Links 

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