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Ratgeber Indach

topprodukte.at Ratgeber Sonnenkollektoren

Thermische Solaranlagen können im Einfamilienhaus zur Warmwasseraufbereitung, zur Raum-Zusatzheizung und zur Schwimmbaderwärmung eingesetzt werden. An sonnigen Wintertagen kann man Niedrigenergiehäuser fast ausschließlich mit der Sonnenenergie behaglich beheizen.


In Österreich liegt die durchschnittliche Sonneneinstrahlung bei rund 1.100 kWh pro Quadratmeter und Jahr. Höher gelegene Gebiete erreichen sogar Werte bis 1.400 kWh. Die Bereitstellung von Wärme für Warmwasser und Heizung in Gebäuden mit Temperaturen von 21 bis 24°C lässt sich durch enstsprechende Planung auch an sonnigen Wintertagen von der Sonne problemlos bewerkstelligen.


Solaranlagen für Warmwasser und Raumheizung

Sie versorgen im Frühjahr und Herbst das Gebäude mit Wärme und unterstützen im Winter den Heizkessel. Das spart Kosten, vermindert den Brennstoffverbrauch und reduziert die Umweltbelastung. Über einen Pufferspeicher werden der Heizkessel und die Solaranlage "zusammengeschaltet". Die optimale Größe der Solaranlage für die Raumheizung bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit 130 m² Wohnfläche beträgt rd. 15 bis 20 m² und der Pufferspeicher sollte ein Volumen von mind. 1.500 Liter aufweisen. Von März bis Oktober kann mit einer derartigen Anlage zusätzlich auch das Warmwasser zu nahezu 100 % von der Sonne erwärmt werden. Während einer "Lebensdauer" von 25 Jahren erzeugt eine derartige Solaranlage ca. 120.000 kWh Wärme (was dem Gegenwert von 12.000 Litern Heizöl entspricht). In Abhängigkeit von der thermischen Qualität des Gebäudes (siehe auch "Gebäudeklassen und Heizsysteme" A++ bis G) kann zwischen 25 und 40 % des gesamten Wärmebedarfes des Hauses „abgedeckt“ werden. Die Solaranlage reduziert somit die für den Treibhauseffekt verantwortlichen CO2-Emissionen um rund 40 Tonnen. Wird die Solaranlage im Sommer noch für die Erwärmung eines Schwimmbades herangezogen, erhöht sich der Nutzungsgrad weiter und es kann zusätzliches CO2 eingespart werden.


Wird die Solaranlage „nur“ zur Warmwasserbereitung eingesetzt, deckt die Sonne rund 70 % des gesamten Warmwasserbedarfs ab. Für einen Vier-Personen-Haushalt genügen dabei 5 bis 6 m² Flach- oder 4 m² Vakuumröhrenkollektoren in Verbindung mit einem 300 bis 500-Liter Warmwasserspeicher.


Dimensionierung

Bei der Dimensionierung der wichtigsten Systemgrößen einer Warmwasser-Solaranlage (Kollektorfläche und Warmwasser-Speicher) sollte nach folgender
Reihenfolge vorgegangen werden:


1. Ermittlung des täglichen Warmwasserbedarfes (Temperaturniveau 50°C)
2. Berechnung des Volumens der Warmwasserspeichers
3. Ermittlung der Kollektorfläche
4. Korrektur bei der Kollektorfläche aufgrund von Abweichungen von der optimalen Neigung und Ausrichtung


Der tägliche Warmwasserbedarf kann über 2 Varianten ermittelt werden. Entweder wird eine überschlägige Berechnungsmethode
mit 50 Liter pro Tag und Person (bei 50°C) verwendet oder eine detaillierte Zusammenstellung auf Grundlage der nachfolgenden Tabelle erstellt.


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