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Waschmaschinen – Frontlader und Toplader im Vergleich

Sie überlegen, ob Sie sich bei Ihrer neuen Waschmaschine für einen Frontlader oder Toplader entscheiden sollen? Im folgenden Beitrag erfahren Sie mehr über die Vor- und Nachteile dieser beiden Gerätetypen und wann die Wahl eines Topladers gegebenenfalls sinnvoll ist.


Frau räumt Waschmaschine ein
Quelle: shutterstock.com/Lightpoet

Der Kauf einer neuen Waschmaschine steht an, da stellt sich die Frage, ob es ein Frontlader oder ein Toplader sein soll. Toplader sind schmäler, aber dafür höher als Frontlader. Beide Bauformen haben Vor- und Nachteile. Für die Kaufentscheidung ist unter anderem ausschlaggebend wie viel Platz zur Verfügung steht und wie viel Wäsche anfällt.


Im Großteil der österreichischen Haushalte kommen Frontlader zum Einsatz, die von vorne über ein Bullauge beladen werden. Die Einfüllschublade und die Bedienelemente (Display, Programmauswahl, Ein-/Ausschaltknopf) befinden sich auch an der Vorderseite. Das hat den Vorteil, dass ein Wäschetrockner auf die Maschine gestellt werden kann und damit platzsparend zwei Geräte auf der Standfläche eines Gerätes positioniert werden können.


Die Füllmenge von Frontlader-Waschmaschinen reicht von 3 kg Füllmenge bis zu 12 kg. Unabhängig von der Füllmenge ist die Gerätebreite bei allen angebotenen Standardmodellen annähernd gleich und liegt zwischen 59 und 60 cm. Die Tiefe einer Waschmaschine hängt von der Trommelgröße, sprich der Füllmenge ab. Kompakter und damit platzsparender sind sogenannte Slim-Modelle, die im Vergleich zu herkömmlichen Waschmaschinen nur 44 bzw. 50 cm tief sind.


Toplader werden von oben, über einen aufklappbaren Deckel beladen. Aus diesem Grund sind sie nicht als Einbauwaschmaschinen geeignet und nicht unterbaufähig. Auch die Turmlösung, Kombination Waschmaschine oben und Wäschetrockner unten, ist nicht möglich. In Punkto Gerätegröße fallen Toplader, hinsichtlich Füllmenge (von maximal 7kg) und den Abmessungen, etwas kleiner aus. Sie werden schon ab einer Breite von 40 cm angeboten und sind somit auch dort gut einsetzbar, wo nur wenig Platz zur Verfügung steht. Entsprechend kleine Geräte sind allerdings für Haushalte mit größerem Wäscheaufkommen ungeeignet.


Neben der Bauweise bleibt aber immer noch die optimale Größe eines der wichtigsten Entscheidungskriterien. Diese hängt von der Haushaltsgröße und Ihrem Lebensstil ab. Für einen kleineren Haushalten, mit 1 bis 2 Personen, reichen Waschmaschinen mit einer Füllmenge von 5 bis 6 kg aus. Für 3 bis 4 Personen gilt ein Richtwert von 6 bis 8 kg Füllmenge. Größere Geräte rechnen sich erst ab einer Haushaltsgröße von 5 Personen.


Gut geschleudert ist halb getrocknet

Wer genug Platz für eine Waschmaschine und einen Wäschetrockner hat, sollte ein paar Dinge beachten. Einerseits entfällt, wie bereits erwähnt, die Möglichkeit des Stapelns, andererseits werden Toplader selten mit einer Schleuderdrehzahl über 1.200 Umdrehungen angeboten. Was zu längeren Trocknungszeiten und dadurch zu höherem Stromverbrauch führen kann.


Programmvielfalt

Was vor ein paar Jahren noch oft ein Kriterium gegen einen Toplader war, trifft mittlerweile nicht mehr zu. Toplader haben in Sachen Programmvielfalt aufgeholt und es gibt nur noch wenige Programme, die es bei dieser Bauform noch nicht gibt.


Energieeffizienz

Hinsichtlich Energieeffizienz haben Toplader in den letzten Jahren aufgeholt und der Anteil an A+++ Geräten ist gestiegen. Allerdings gibt es auch noch jede Menge Modelle mit Effizienzklasse A+, während bei den Frontladern fast ausschließlich Geräte mit der Klasse A++ oder A+++ angeboten werden. Im Vergleich zu einem A+ Gerät verbraucht eines der Klasse A+++ um bis zu 30 bis 40% weniger Energie.


Unser Fazit

Beide Bauarten haben ihre Vor- und Nachteile.


Toplader sind mit einer Füllmenge von bis zu 7 kg eine gute Alternative für Single-Haushalte oder Haushalte mit geringem Wäscheaufkommen. Mit einer Breite von rund 40 cm passen sie auch in kleinere Badezimmer und Wohnungen die wenig Platz bieten. Ein Vorteil der Befüllung von oben ist, dass vergessene Wäschestücke auch während des Waschvorganges dazu gegeben werden können und man beim Befüllen der Maschine nicht in die Hocke gehen muss. Klarer Nachteil dieser kompakten Bauweise ist, dass Reparaturen aufwendiger und dadurch meist auch teurer sind.


Frontlader überzeugen laut aktuellen Tests durch höhere Effizienz und bessere Waschergebnisse. Ein weiterer Vorteil sind der niedrigere Anschaffungspreis und die geringeren Kosten im Falle einer Reparatur. Durch diese Bauweise bietet sich die Möglichkeit das Gerät unter einer Arbeitsfläche unterzubringen oder beispielsweise einen Trockner oben aufzusetzen. Ein klarer Nachteil ist der höhere Platzbedarf durch diese Bauweise. Ist allerdings ausreichend Platz vorhanden, zahlt sich die Anschaffung eines Frontladers aus, da diese für höheres Wäscheaufkommen auch mit größeren Trommeln erhältlich sind.


Effiziente Nutzung der Geräte

Nutzen Sie Energiespar- bzw. Eco-Programme! Diese haben zwar eine deutlich längere Laufzeit als Automatik-Programme, benötigen aber dennoch weniger Energie.


Das Reinigungsergebnis hängt von den vier Faktoren ab

  • Waschdauer
  • Temperatur des Waschwassers
  • mechanische Reinigungswirkung
  • Reinigungsmittel

Wird die Waschdauer verlängert, kann mit geringerer Temperatur das gleiche Waschergebnis erzielt werden und gleichzeitig Energie gespart werden. Warum? Die meiste Energie wird zum Aufheizen des Waschwassers benötigt.


Nutzen Sie die Füllmenge optimal aus! Die Waschmaschine sollte zwar gut gefüllt, aber nicht überfüllt sein. Lassen Sie zum oberen Rand der Trommel etwa eine Handbreite Luft. Bei Überbeladung der Waschmaschine leiden die Waschwirkung und damit das Waschergebnis.


Halbe Ladung. Wenngleich moderne Waschmaschinen mit Hilfe von speziellen Sensoren die Wäschemenge erkennen und die Wassermenge entsprechend anpassen, wird bei halben Beladungen Energie und Wasser verschwendet. Halbe Ladung ist nicht gleich halber Verbrauch.


Waschtemperatur senken! Waschen Sie Ihre Wäsche nicht heißer als nötig. Für leicht bis mittel verschmutze Wäsche sind 30 °C meist völlig ausreichend. Schon einmal den Begriff Kaltwaschen gehört? Beim Waschen mit 20 °C können im Vergleich zu einer Wäsche mit 40 Grad bis zu 60% an Energie eingespart werden, wobei die Wahl sehr niedriger Temperaturen natürlich nicht für jede Wäsche geeignet ist.


Zusammengefasst die wichtigsten Punkte, worauf Sie beim Kauf achten müssen:

  • Menge des Fassungsvermögens / Wäscheaufkommen
  • Größe des Gerätes und vorhandener Platz im Raum / Frontlader oder Toplader
  • EU-Label/Energieeffizienzklasse 

In der Ausgabe 12/2016 der Zeitschrift Konsument finden Sie Testergebnisse zu Front- und Topladern.


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Quelle: shutterstock.com/Africa Studio

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