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Staubsauger – gute Saugleistung und Effizienz machen sich bezahlt

Seit rund zwei Jahren müssen auch Staubsauger im Handel mit dem EU-Energielabel gekennzeichnet sein. Das Label bietet dem Konsumenten einen einfachen Überblick über die wichtigsten Kaufkriterien wie Reinigungswirkung, Energieverbrauch und Geräuschentwicklung.


Quelle: shutterstock.com/ Africa Studio

Die Reinigungswirkung auf Hart- und Teppichboden wird mit den Klassen A bis G angegeben, wobei A für beste Reinigungsperformance steht. Der Energiebedarf wird als elektrische Leistung in Watt und als durchschnittlicher Energieverbrauch pro Jahr angeführt. Sehr effiziente Geräte benötigen heute nicht mehr als 700-800 Watt Leistung bei bester Reinigungsleistung auf beiden genannten Bodentypen. Kaum zu glauben, dass im „PS-Wettkampf“ einiger Hersteller vor wenigen Jahren noch Modelle mit 2500 Watt angeboten wurden. Testergebnisse für heutige Topgeräte zeigen, dass eine erstklassige Reinigungsperformance keine hohe Motorenleistung erfordert.


Entsprechend sinnvoll ist auch die Beschränkung der maximalen elektrischen Leistung der Geräte. Diese liegt gemäß EU-Verordnung derzeit bei 1600Watt und wird ab 1. September 2017 auf 900Watt reduziert. Hinsichtlich Reinigungswirkung ergeben sich daraus wie bereits angemerkt keinerlei Einschränkungen. Der durchschnittliche jährliche Energieverbrauch wird damit auf etwas mehr als 40 kWh/Jahr beschränkt (diese durchschnittliche Verbrauchsangabe bezieht sich auf die Reinigung einer Normwohnung mit einer Größe von 87 m², die 50 Mal pro Jahr gesaugt wird).


Der tatsächliche Energieverbrauch in der Praxis hängt von der Wohnungsgröße und vom Nutzerverhalten ab und entspricht daher nicht unbedingt dem auf dem Label angegebenen Wert. Ein Staubsauger der Effizienzklasse A verbraucht im Vergleich zu einem Staubsauger der Klasse F etwa 50% weniger Strom.


Vor allem für Allergiker ist die Menge an Staub-Rückemissionen relevant, die ebenfalls auf dem Label angegeben wird. Der Rückemissionswert gibt an, wie sauber die Abluft ist bzw. wie viel Prozent des Staubes wieder an die Umgebung abgegeben werden. Ab September 2017 sind die Rückemissionen auf maximal 1% beschränkt. Für die Reinigung der Abluft ist besonders die Qualität des Filters wesentlich. Sogenannte HEPA-Filter (High Efficiency Particulate Air) werden mit unterschiedlicher Wirksamkeit angeboten, wobei die beste Filter-Klasse durch A gekennzeichnet ist.


Der maximale Geräuschpegel (ebenfalls auf dem EU-Label angegeben) wird ab 2017 auf 80dB beschränkt.


Weitere wesentliche Entscheidungskriterien beim Kauf sind die Ergonomie und Handlichkeit sowie die einfache Wartung. Je nach Größe und Art der zu reinigenden Räume ist auch die Kabellänge zu berücksichtigen. Viele Gerätemodelle sind heute mit einem umfangreichen Set an Düsen und Bürsten ausgestattet, das entsprechend genutzt werden sollte, um auf unterschiedlichem Untergrund optimale Saugergebnisse zu erzielen. 


Staubsauger mit oder ohne Beutel – die Vor- und Nachteile im Überblick

Beide Bauarten haben gewisse Vor- und Nachteile. In punkto geringere Anschaffungskosten und Geräuschemissionen hat der Staubsauger mit Beutel die Nase vorne.


Den Nachteil der höheren Anschaffungskosten können beutellose Modelle allerdings durch den Wegfall der laufenden Kosten für Beutelbeschaffung wieder wettmachen. Ein weiterer Vorteil der beutellosen Bauart ist das meist geringere Gewicht, das sich besonders bezahlt macht, wenn mehrere Stockwerke gereinigt werden müssen.


Hinsichtlich des für Allergiker wichtigen Kriteriums der Staubemissionen sind Staubsaugern mit Beutel klar im Vorteil. Im Gegensatz zu den beutellosen Geräten können bei der Entleerung keine Staubpartikel entweichen. Hinsichtlich Reinigungsperformance gibt es zwischen den beiden Bauarten kaum Unterschiede.


Für die Wahl der Bauart sind letztlich der Einsatzbereich und die Nutzungshäufigkeit entscheidend. Je öfter gesaugt wird und je größer die zu saugende Fläche ist, desto sinnvoller ist die Wahl eines beutellosen Staubsaugers. Für Haushalte mit Haustieren oder Kindern, wo sich entsprechend mehr Staub ansammelt, lohnt sich in jedem Fall der Griff zum teureren, beutellosen Gerät.


Empfehlenswerte Produkte, die sich durch gute Reinigungswirkung und eine hohe Energieeffizienz auszeichnen, finden Sie in unserer Produktdatenbank.  


Die Testzeitschrift Konsument hat im Juni 2016 Geräte mit und ohne Beutel getestet.

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