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Smart Home – das „intelligente“ Zuhause

Smart Home dient als Oberbegriff für technische Verfahren und Systeme in Wohnräumen und -häusern, die für eine Erhöhung von Wohn- und Lebensqualität, Sicherheit und effizienter Energienutzung auf Basis vernetzter und fernsteuerbarer Geräte und Installationen sowie automatisierbarer Abläufe sorgen. Oft wird auch der Ausdruck „intelligentes Wohnen“ dafür genutzt.  


Das Bild zeigt die Abbildung eines Smart Home Systems.
Quelle: fotolia.at/vege

Von einem Smart Home spricht man insbesondere bei einer Vernetzung von Haustechnik und Haushaltsgeräten, etwa Lichtsteuerung, Jalousien/Rollläden/Markisen, Heizung, Türkommunikation, Alarmsysteme, aber auch Herd, Kühlschrank oder Waschmaschine. Immer öfter werden im Smart Home auch die Multimediageräte samt zentraler Speicherung auf einem Server und heimweiter Nutzung von Video- und Audio-Inhalten integriert. Unterstützt wird die effiziente Nutzung von Energie durch die Vernetzung von elektrischen Energiezählern, Wärme-, Gas- und Wasserzählern – allgemein unter dem Oberbegriff Smart-Metering bekannt.  


Viele Systeme – standardisiert, open source oder proprietär

Smart Home soll das tägliche Leben erleichtern. Bevor man den Komfort eines intelligenten Heims genießen kann, muss man allerdings eine wichtige und nicht einfache Entscheidung treffen: Welche Technik, welches System soll eingesetzt werden? Es gibt mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten, einzelne Geräte zu vernetzen – einige benötigen Fachleute zur Installation bzw. zur Programmierung, andere (meist von IT-Anbietern) lassen sich auch von technikaffinen Personen zusammenstoppeln. Ein weltweit standardisiertes und dezentrales System wie KNX bietet den Vorteil, dass Produkte von über 400 Herstellern problemlos vernetzt werden können und auch keinen Server benötigen. Allerdings müssen sie von einem kompetenten Elektro- bzw. Systemtechniker eingebaut werden. Das müssen aber auch viele proprietäre Systeme, die als Insellösung von nur einem Hersteller angeboten wird (was die Frage aufwirft, was zu tun ist, wenn es dieses Unternehmen plötzlich nicht mehr gibt). Eine echte Konkurrenz zu diesen seit langem erfolgreichen Systemen sind die sprachgesteuerten WLAN-App-Lösungen von Softwaregiganten wie Google Home, Apple Siri, Amazon Alexa oder Microsoft Cortana, die vor allem die sprachgesteuerte Bedienung in den Vordergrund bringen und eher wenig Lösungsvielfalt anbieten. Diese Möglichkeiten werden immer öfter vor allem von IT-Aficionados genutzt. Auch immer mehr kleinere Anbieter tummeln sich auf diesem Gebiet. Bei all diesen Systemen gibt es allerdings nicht so umfangreiche Lösungen, dass man von einem intelligenten Wohnen sprechen kann. Meist sind sie proprietär, also Insellösungen, auch wenn die Übertragung auf standardisierten Funk-Wegen wie WLAN, EnOcean, ZigBee, Bluetooth oder Z-Wave abläuft.  


Vernetzung per Bus-Kabel, Funk oder Powerline

Kabel versus Funk lautet die stetige Frage. Fachleute sehen die verkabelte Lösung beim Smart Home die idealste Variante, weil sie nicht nur weniger störanfällig sondern auch beim Datenschutz die sicherste ist. Sie wird vor allem bei Neubauten bzw. Renovierungen bevorzugt genutzt. Nicht nur aus Kostengründen, sondern weil bei einer Nachrüstung mit Kabeln der Aufwand und der Schmutz größer sind, haben sich bei bestehenden Immobilien Funklösungen durchgesetzt, mit Powerline (Datenübermittlung über die normale Stromleitung) werden aber auch drahtgebundene Systeme angeboten. Bei der Funkvernetzung hat sich noch kein einheitlicher Standard durchgesetzt – die Konkurrenz ist groß. Da ist es nicht selbstverständlich, dass sich Komponenten unterschiedlicher Hersteller wirklich in ein System einbinden lassen. Idealerweise sollte man auf jene Produkte setzten, die der Anbieter der Zentrale (der Servers, des Gateway) ausdrücklich empfiehlt. Zudem muss man auch darauf achten, dass die Funksignale bei den Empfängern ankommen. Beton- aber auch Holzwände können das Signal so schwächen, dass keine Verbindung zustande kommt. Sogenannte Repeater können hier Abhilfe schaffen.


Mittlerweile wird auch bei Neubauten immer öfter auf eine kombinierte Kabel-Funk-Installation gesetzt. Hier bietet z.B. der EnOcean-Funk-Standard batterielose wartungsfreie Funksensorlösungen und Schalter. Über 250 Mitglieder sorgen auch hier für Kontinuität und Vielfalt des Angebots. Ein Tipp von Fachleuten: In jedem Neubau sollte eine Basisverkabelung verlegt werden, auch wenn im Moment kein Smart Home geplant ist.  


Möglichkeiten intelligent vernetzter Häuser und Wohnungen

Erhöhte Energieeffizienz, Sicherheit und Komfort sind die hauptsächlichen Gründe für ein Smart Home – mit individuell unterschiedlicher Priorität. Die technischen Lösungen sollten aber intelligent, intuitiv und sicher zusammenspielen – alles andere wäre den Preis nicht wert, den diese Lösungen kosten (selbst die billigsten nicht). Und natürlich sollten bei Bedarf alle Wohnbereiche integrierbar sein. Eine clevere Gebäudeautomation kann durch das Zusammenspiel von Geräten, Beleuchtung, Heizung usw. sowie einer Anwesenheitserkennung den Energieverbrauch senken, das Gebäude sicherer machen und natürlich den persönlichen Komfort erhöhen. Sie erhöht aber auch den Wert eines Gebäudes, was sich beim Wiederverkauf bemerkbar macht.

Und noch etwas: In so eine Hausautomation können auch „Altersgerechte Assistenzsysteme für selbstbestimmtes Leben“ (AAL – Ambient Assisted Living) integriert werden – sehr hilfreich, wenn mit zunehmendem Alter manches nur mehr schwer oder gar nicht mehr möglich wird. Eines sollte beim Smart Home aber auch klar sein – egal wie umfangreich die Lösungen sind, welche Technik dahinter steht: Die Bedienung muss einfach und logisch sein. Alles andere ist überteuerter Humbug, denn es wird über kurz oder lang nicht genutzt.  


Visualisierung zur einfachen Bedienung 

Clevere Systeme erlauben den Bewohnern und Nutzern neben automatisierten Abläufen auch die einfache Bedienung per beschrifteter Taster und Schalter. Fast noch einfacher kann die Technik dank Visualisierung auf Bildschirmen geschalten und gesteuert werden – früher eher auf wandmontierten Bildschirmen, mittlerweile meist auf Tablets und Smartphones. Intuitiv bedienbare Software macht es den Anwendern leicht, nicht nur zu schalten sondern auch den Überblick über Zustände, Raum- und Außentemperaturen usw. zu bekommen.  


Wie sicher ist die Datenübertragung?

Bleiben die Daten von kabelgebundenen Smart Home-Systemen innerhalb des Hauses, so braucht man bei sachgerechter Installation durch einen Fachmann keine Angst haben, dass sie von fremden Menschen genutzt werden können. In dem Moment, wo Funkverbindungen bestehen, sollte man allerdings Vorsorge treffen, dass sie nicht in falsche Hände geraten. Werden Smart Home-Lösungen mit dem Internet verbunden, ist (fast) immer das Risiko vorhanden, dass die Daten gehackt werden können. Hochwertige Anbieter bieten mittlerweile sichere Übertragungswege an. Jeder Nutzer sollte sich da Gedanken machen bzw. sich von Fachleuten beraten lassen.

Von in letzter Zeit propagierten IoT(Internet-of-Things)-Lösungen etwa bei Hausgeräten sollte man derzeit eher die Finger lassen. Nicht nur, dass diese WLAN-Lösungen nicht immer so funktionieren wie sie sollen, besteht hier meist eine ungesicherte Kommunikation, die schon für Computerattacken benutzt wurden.  


Teuer oder doch preiswert?

So unübersichtlich wie die Vielzahl an Smart Home-Systemen ist auch die Kostenfrage. Wer im Internet nach Lösungen und Preisen sucht, findet auf den ersten Blick eher Gadgets und Einsteigerpakete, die jedoch nur wenige Komponenten enthalten – also mit echtem, intelligenten und automatisiertem Wohnen weniger zu tun haben. Die Preise, die man hier findet, sollten hinterfragt werden, was man denn wirklich dafür bekommt – nur eine Funksteckdose oder eine intelligentere Zentrale, Sensoren, Kameras, etc.? Eines kann man allerdings schon sagen: Intelligentes Wohnen ist inzwischen leistbar und erschwinglich geworden. Wer baut oder renoviert, kann einmal klein anfangen und bei Bedarf weiter ausbauen.

Die Erfahrung zeigt, dass Anwender bei professionellen Installationen meist auf den Geschmack kommen und mehr wollen. Bei Anbietern hochwertiger Systeme ist das kein Problem. Wer das nötige Kleingeld dazu hat, dem können (fast) alle Wünsche erfüllt werden.


Das Steuern und Überwachen des eigenen Heims auch vom Urlaub in fernen Ländern ist dann kein Problem – mit dem richtigen Fachmann auch sicherheitstechnisch nicht. Und eines kann in punkto Kosten auch gesagt werden – die Möglichkeiten, die eine gutes Smart Home-System bietet, kann mit einer konventionellen Elektroinstallation gar nicht realisiert werden. Man darf daher die Kosten für eine gewöhnliche Installation nicht mit einer Smart Home-Lösung vergleichen. Intelligentes Wohnen kostet natürlich etwas mehr, die wachsende Zahl der Nutzer zeigt jedoch, dass dieses Thema auch beim normalen Häuslbauer angekommen ist.


Für einfache und intelligente Bedienung sorgen nicht nur beschriftbare Schalter sondern auch intuitiv bedienbare fixe Panels oder mobile wie Tablet oder Handy mit Visualisierung und einfacher und benutzerfreundlichen Menünavigation.


 Das Bild zeigt die SmartHome Steuerung per Handy Das Bild zeigt eine SmartHome Steuerung, die an der Wand hängt.

Quelle: fotolia.at/AA+W

Quelle: fotolia.at/zhu difeng

Beim Smart Home können Funktionen wie Licht, Jalousien, Heizung, Belüftung, Türkommunikation und Sicherheitstechnik problemlos individuell abgestimmt auf Wünsche und Bedürfnisse vernetzt und gesteuert bzw. automatisiert werden.


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Quelle: shutterstock.com/Africa Studio



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