topprodukte.at bei FacebookSocial Media:
Bereiche

Wählen Sie hier zwischen 'Haushalt' und 'Unternehmen' für themenspezifische Seiteninhalte und Produktkategorien

Services
Kontakt

Wünsche, Anregungen, Kritik und Bestellungen von Informationsmaterial:
E-Mail: office@topprodukte.at

zurück zur Übersicht  |  Drucken

Ökostrom: Geld sparen & Klima schonen

Nicht unnötig Energie zu verschwenden ist schon mal eine gute Sache – noch viel besser ist’s freilich, wenn die dennoch verbrauchte Energie möglichst klima- und ressourcenschonend produziert wird. Mit einem Wechsel zum richtigen Stromanbieter können Sie nicht nur ordentlich Geld sparen, sondern Ihrem Stromverbrauch im Sinne des Klimaschutzes den grünen Stempel aufdrücken.  


Kreidetafel, auf der das Wort Ökostrom steht
Quelle: fotolia.at/DocRabeMedia

Der Kühlschrank ist bereits super-energieeffizient und auch die Waschmaschine läuft nur noch im sparsamen Eco-Programm – herzliche Gratulation, die ersten Schritte in Sachen nachhaltiger Energienutzung sind damit getan. Doch selbst wenn Sie Ihren Haushalt nach und nach auf Energieeffizienz trimmen, irgendwann geht’s auch beim Stromverbrauch nicht mehr weiter nach unten.  


Die moderne Gesellschaft bzw. unser aller Lebensstil bringen es mit sich, dass wir nicht mehr ohne Strom leben können. Aber keine Angst, das müssen wir auch nicht. Inzwischen gibt es nämlich genügend Technologien, die es uns erlauben, die benötigte Energie so herzustellen, dass wir unsere Umwelt dadurch nicht über die Maßen beeinträchtigen oder gar zerstören. Die Rede ist hier natürlich von erneuerbaren Energieträgern, wie etwa Wind, Sonne oder Wasser.  


Grüner Strom aus der Steckdose  

Als Ökostrom wird üblicherweise jene elektrische Energie bezeichnet, die aus umweltfreundlichen erneuerbaren Energiequellen stammt – sehr oft wird dieser auch als Grün- oder Naturstrom bezeichnet. Demgegenüber steht der konventionell erzeugte Strom aus Kernenergie und fossilen Energieträgern, also hauptsächlich aus Kohle, Erdöl und Erdgas. Im österreichischen Ökostromgesetz ist übrigens genau definiert, welcher Strom sich Ökostrom nennen darf. Dazu zählt etwa Strom aus Wasserkraft, Sonnen- und Windenergie sowie Erdwärme. Ebenfalls als „Öko“ gelten Biomasse, Klär- und Deponiegas und eigentlich auch Gezeitenkraftwerke. Letztere spielen in Österreich aber verständlicherweise keine Rolle. Eine Art Mittelding sind übrigens Pumpspeicherkraftwerke, die überschüssig vorhandenen Strom dazu nutzen, Wasser in einen höhergelegenen Speicher zu pumpen – um ihn dann bei Bedarf wieder „abrufen“ zu können. Hier gilt nur die Nutzung des natürlichen Zulaufs als Öko, nicht jedoch das hochgepumpte Wasser.  


Österreich ist ein echtes Musterland in Sachen Ökostromerzeugung, was vor allem daran liegt, dass mehr als die Hälfte unseres Strombedarfs von inländischen Wasserkraftwerken gedeckt wird. Bezogen auf die EU heißt das, dass nur in Schweden, Finnland und Lettland die Nutzung erneuerbarer Energieträger höher ist, als hierzulande. In der Ökostromerzeugung folgen auf den Plätzen hinter der Wasserkraft außerdem Windenergie und Biomasse. Photovoltaik spielt nach wie vor eine vernachlässigbare Rolle in der Stromerzeugung (<2%).  


Stromanbieter wechseln: Geld sparen & Klima schonen  

Auch wenn bereits mehr als die Hälfte des verbrauchten Stroms umweltschonend gewonnen wird, auf 40 Prozent trifft das noch nicht zu – es gibt also Luft nach oben. Wie so oft kommt’s auch hier auf die Verbraucher an. Ein Weg, um die Erzeugung von erneuerbarem Strom und die Nutzung erneuerbarer Energieträger zu fördern, ist der Umstieg auf einen Ökostromanbieter.  Das schont nicht nur die Umwelt, es kann sich für den Kunden auch auszahlen, mal einen Blick auf einen anderen Stromanbieter zu werfen. In vielen Fällen kann man sich nämlich bares Geld bei der Stromrechnung ersparen.  


Obwohl die Liberalisierung des Strommarktes schon über fünfzehn Jahre her ist, sind Österreichs Haushalte immer noch richtige Wechsel-Muffel. Pro Jahr entscheiden sich nur rund drei Prozent der Haushalte für einen neuen Stromanbieter. Dabei funktioniert der Lieferantenwechsel ausgesprochen einfach und ist völlig risikolos – man muss also keine Angst haben, dass man eines Abends plötzlich im Dunkeln sitzt.  


Einen ersten guten Überblick über Österreichs Ökostromanbieter können Sie sich mittels unserer Top-Liste verschaffen. Alle österreichischen Ökostrom-Anbieter auf dieser Liste sind mit dem österreichischen Umweltzeichen zertifiziert. Grüner Strom gemäß Umweltzeichen muss zumindest 1,4% Strom aus Photovoltaik beinhalten und kann aus Biomasse, Erdwärme, Sonne, Wind oder Wasserkraft stammen. Der Anteil von günstiger Wasserkraft darf jedoch nicht 100% ausmachen und ist mit max. 79% beschränkt. Damit ist gewährleistet, dass das Produkt wirtschaftlich interessant angeboten wird, darüber hinaus aber auch noch andere Erzeugungsarten unterstützt werden.  


Für weitere Informationen oder einen direkten Wechsel ist das Tarifvergleichsportal www.durchblicker.at eine hervorragende Anlaufstelle. Dieses berechnet das für Sie günstigste Stromangebot und zeigt darüber hinaus auch die Preisunterschiede zu Ihrem bisherigen Produkt an. Dazu muss man lediglich den Ort, den jährlichen Stromverbrauch und den aktuellen Tarif (Sie finden diese Informationen auf Ihrer Jahresstromabrechnung) angeben. Ist das erst geschafft, können Sie den Vergleich nach weiteren Kriterien filtern: Klicken Sie beispielsweise das Kästchen „100% erneuerbare Energien“ an, werden nur noch jene Anbieter angezeigt, die diesen Strom auch wirklich anbieten können.  


Nun reicht ein simpler Mausklick auf den „zum Wechsel“-Balken und Sie werden direkt zum jeweiligen Angebot weitergeleitet. Nach Eingabe aller erforderlichen Daten (Zählernummer, Bankdaten usw.) übernimmt der jeweilige Anbieter alle verbliebenen administrativen Tätigkeiten – unter anderem auch die Kündigung Ihres alten Stromlieferanten. Alles funktioniert vollständig online und Sie brauchen sich um rein gar nichts mehr kümmern.     


Ökostrom: Das Wichtigste in aller Kürze   Was ist Ökostrom? Elektrische Energie, die aus erneuerbaren Energieträgern (Wind, Wasser, Sonne, Biomasse, Erdwärme…) gewonnen wird, wird als Öko-, Grün- oder Naturstrom bezeichnet.  


Warum Ökostrom? Im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen oder Atomenergie ist die Herstellung von Ökostrom nachhaltig und schont Klima und Umwelt.  


Wie kann ich meinen Stromanbieter wechseln? Vergleichen und wechseln Sie Ihren Anbieter über das Tarifvergleichsportal www.durchblicker.at. Wählen Sie Ihr gewünschtes Angebot und geben Sie Ihre Daten ein – der Rest erfolgt automatisch.


Was ist beim Umstieg zu beachten? Achten Sie beim Vergleich darauf, dass das „Ökostrom“-Kästchen angeklickt ist, „Einmal-Rabatte“ ausgeblendet sind und darauf, ob es eine Mindestvertragslaufzeit bzw. eine Strompreisgarantie gibt. Der Wechselvorgang an sich ist völlig risikolos.



            

zurück zur Übersicht  |  Drucken

Faktencheck


topprodukte.at
Haushalts-Quiz

Screenshot BizQuiz

Reparaturratgeber

» Hier geht's zum Reparaturratgeber


Quelle: shutterstock.com/Africa Studio

Ratgeber

» Ratgeber zu Lampen, Haushaltsgeräten und TVs

 Newsletter

Sie möchten den topprodukte.at Newsletter direkt in Ihr Postfach bekommen oder haben eine Ausgabe versäumt?

» Hier finden Sie alle Ausgaben des topprodukte.at Newsletter

» Anmeldung unter klimaaktiv.at


Kids-Corner

» Mit den Top-Energie-Detektiven die Welt der Energie entdecken!





topprodukte.at Partner:
Bitte beachten Sie die datenschutzrechtlichen Informationen für die Verarbeitung Ihrer Daten. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung und Cookie-Policy