topprodukte.at bei FacebookSocial Media:
Bereiche

Wählen Sie hier zwischen 'Haushalt' und 'Unternehmen' für themenspezifische Seiteninhalte und Produktkategorien

Services
Kontakt

Wünsche, Anregungen, Kritik und Bestellungen von Informationsmaterial:
E-Mail: office@topprodukte.at

zurück zur Übersicht  |  Drucken

Mobile Klimageräte: Beim Kauf auf den Energieverbrauch achten!

Der Sommer an sich ist schon etwas Feines – würde es da nicht auch die berüchtigten Hundstage geben. Wenn die Hitze Arbeiten und Schlafen zur Qual macht und den Organismus auf eine harte Bewährungsprobe stellt, sind mobile Klimageräte oft die erste Wahl der Konsumenten. Beim Kauf lohnt es sich aber, ein bisschen genauer hinzuschauen.


Mobiles Klimagerät in einem Schlafzimmer
Quelle: DeLonghi

Konkret sind’s die so genannten Tropennächte, die vor allem Stadtbewohnern den heißen Angstschweiß auf die Stirn treibt. Damit werden jene Sommernächte bezeichnet, in denen die Lufttemperatur nicht unter 20 °C fällt. Im ansonsten eher kühlen Mitteleuropa eine Ausnahmeerscheinung, fünf bis sechs Tropennächte verzeichnet man im europäischen Mittel. Wien liegt hier mit stolzen 15 Nächten pro Jahr übrigens im Spitzenfeld, schlechter Schlaf inbegriffen. Hinzu kommt dann freilich auch die Hitze des Tages, die den Körper ebenfalls enorm belastet.  


Kreislaufprobleme, fehlende Konzentrations- und Leistungsfähigkeit und ein nicht gerade sehr erholsamer Schlaf sind bekanntlich die Schattenseiten brütend heißer Sommertage. Vor allem gesundheitlich labile Menschen, Ältere, kleine Kinder und chronisch Kranke leiden oft sehr darunter. Verständlich, dass man sich dann nichts mehr als eine erholsame Abkühlung wünscht. Trotzdem sollte man beim Kauf eines Klimageräts kühlen Kopf bewahren und einen genauen Blick auf das Energieeffizienzlabel und die technischen Daten des Wunschgeräts werfen. 


Zuallererst sollte man sich überlegen, ob für die wenigen wirklich heißen Tage im Jahr, nicht auch ein Ventilator ausreicht. Zwar kühlt dieser die Luft nicht ab, der Luftzug lässt die Temperaturen aber doch um einiges angenehmer erscheinen. In jedem Fall sind Ventilatoren billiger in der Anschaffung und auch im Betrieb.  


Fest installiert ist‘s am besten  

Muss es dann doch eine Klimaanlage sein, dann wäre eine fix installierte Anlage freilich am energieeffizientesten. Aufgrund ihres technischen Aufbaus, mit einer Außen- sowie einer Inneneinheit, bietet sie die beste Kühlwirkung bei relativ geringem Energiebedarf. Das Problem dabei: Die Anlagen sind kostspielig in der Anschaffung und aufwändig bei der Installation. Nicht nur, dass ein Mauerdurchbruch erforderlich ist (zumindest für zwei Schläuche), müssen solche Geräte bei Miet- und Eigentumswohnungen auch vorab genehmigt werden – eben, weil ein Teil des Geräts auf der Fassade installiert werden muss.  


Um vieles preiswerter und unkomplizierter ist da schon die Anschaffung eines mobilen Geräts, auch wenn die Kühlleistung geringer und der Stromverbrauch höher ist. Allerdings haben diese Geräte dann auch den Vorteil, dass sie nicht an einen einzigen Raum gebunden sind. Sie können am Nachmittag problemlos das Wohnzimmer und am Abend das Schlafzimmer kühlen. Auch sehen viele Konsumenten die mobile Lösung als ideal an, weil der Klimatisierungsbedarf in unseren Breiten ja nur auf wenige Tage bzw. maximal Wochen beschränkt ist – und ein fest installiertes Gerät daher oft als „übertrieben“ angesehen wird.   


Coole Weggefährten  

Damit das mobile Klimagerät möglichst effizient funktioniert, muss man beim Kauf die Kühlleistung des Modells (wird in Watt angegeben) und die Größe des zu kühlenden Raums ins richtige Verhältnis bringen. Um die Auswahl zu vereinfachen, wird die maximal empfohlene Raumgröße (meist in m²) vom Hersteller in der Gerätebeschreibung angegeben. Angegeben wird dort übrigens auch die so genannte Leistungszahl: Mit EER (Energy Efficiency Ratio) abgekürzt, definiert sie das Verhältnis der erbrachten Kälteleistung zur eingesetzten elektrischen Leistung. Will heißen: Je höher die Leistungszahl, desto besser. Geräte der Energieeffizienzklasse A müssen einen EER-Wert von mindestens 2,6 haben.   


Technisch gesehen arbeiten mobile Klimageräte entweder nach dem Luft-Luft- oder dem Wasser-Luft-Prinzip. Modelle mit Luft-Luft-Kühlung saugen die Raumluft an, leiten diese an einem Kühlmittel vorbei und blasen sie anschließend mithilfe eines integrierten Ventilators wieder in den Raum. Das dabei entstehende Kondenswasser muss regelmäßig entleert werden. Der Nachteil: Die Kühlleistung ist im Hinblick auf den Energiebedarf relativ gering. Geräte mit Wasser-Luft-Kühlsystem sind darüber hinaus mit einem separaten Wassertank ausgestattet, der sich im Gehäuse des Gerätes befindet. Mit diesem Wasser wird das Kältemittel zusätzlich abgekühlt. Dadurch erreichen die Klimageräte deutlich bessere Leistungswerte bei geringerem Stromverbrauch und niedrigerem Geräuschpegel.  


Bei beiden Modellvarianten wird die heiße Luft durch einen Abluftschlauch nach draußen geblasen, weswegen dieser (beispielsweise durch ein gekipptes Fenster) ins Freie geführt werden muss. Das Problem: Das Klimagerät erzeugt im Betrieb eine Sogwirkung, wodurch warme Außenluft in den Raum zurückströmt. Deswegen wird auch empfohlen, Dichtmaterial (Plastikfolie usw.) anzubringen. Einige Hersteller bieten hier sogar spezielle Barrieren mit Schlauchdurchlass an.  


Die Sogwirkung bleibt allerdings trotzdem bestehen, nur strömt dann warme Luft aus anderen Räumen nach und setzt die Effizienz des Geräts herab. Die einzige Möglichkeit dieser Sogwirkung zu entgehen wäre die Nutzung eines so genannten 2-Schlauch-Geräts. Hier wird die benötigte Luft dann durch den zweiten Schlauch angesaugt. Solche Geräte sind am Markt aber nur sehr selten anzutreffen. 


Energielabel unbedingt beachten!  

Da mobile Klimageräte einen doch recht hohen Energiebedarf haben, sollte man vor dem Kauf unbedingt einen Blick auf das Energielabel werfen. Während ein Gerät der Energieeffizienzklasse A rund 500 kWh pro Jahr verbraucht, begnügt sich ein A++-Gerät mit etwa 350 kWh – eine stolze Ersparnis.


Eine Übersicht der effizientesten Geräte finden Sie in den topprodukte.at Produktlisten:

» Klimageräte Mobil


Eine wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung – vor allem wenn ein Schlafzimmer gekühlt werden soll – spielt auch der Geräuschpegel: Klimageräte liegen zwischen 43 und 58 Dezibel. Innovative Produkte verfügen über eine spezielle Silent-Technologie, die den Betrieb auf ein Minimum reduziert.  


Um den Stromverbrauch mobiler Klimageräte zusätzlich zu senken, sollte man zudem folgende Tipps beherzigen:

  • Schließen Sie am Tag die Jalousien, damit es zu keiner direkten Sonneneinstrahlung kommt.

  • Lüften Sie nur nachts oder noch besser in den Morgenstunden.

  • Vermeiden Sie (wenn möglich) unnötige Wärmequellen (Kochen usw.)

  • Halten Sie die Differenz zwischen Raum- und Außentemperatur (auch aus gesundheitlichen Gründen) möglichst gering. Mehr als 7 °C sollten es nicht sein.

  • Dichten Sie den Fensterspalt, durch den Sie den Kühlschlauch führen, gut ab.

  • Reinigen Sie regelmäßig die Luftfilter des Klimageräts.

  • Senken Sie die Luftfeuchtigkeit nicht zu weit ab. 35 bis 65 Prozent werden generell empfohlen.

  • Um Ihren Schlaf nicht unnötig durch Kühlgeräusche zu stören, lassen Sie das Klimagerät vor dem Schlafengehen laufen und schalten Sie es über Nacht aus. Die Kühle hält (bei geschlossenen Türen und Fenstern) eine Weile an. So sparen Sie auch wertvolle Energie.

zurück zur Übersicht  |  Drucken

Reparaturratgeber

» Hier geht's zum Reparaturratgeber


Quelle: shutterstock.com/Africa Studio


topprodukte des Monats

» Produktempfehlung des Monats

topprodukte des Monats - Staubsauger

Ratgeber

» Ratgeber zu Lampen, Haushaltsgeräten und TVs

 Newsletter

Sie möchten den topprodukte.at Newsletter direkt in Ihr Postfach bekommen oder haben eine Ausgabe versäumt?

» Hier finden Sie alle Ausgaben des topprodukte.at Newsletter

» Anmeldung unter 
klimaaktiv@energyagency.at.


Kids-Corner

» Mit den Top-Energie-Detektiven die Welt der Energie entdecken!



Tools

 

Schnappen Sie sich stromsparende Haushaltsgeräte und sparen Geld. Mit der ecoGator App finden Sie topprodukte auch mobil!



topprodukte.at Partner: