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LED-Deckenfluter und integrierte Deckenspots – viel Licht und hohe Effizienz im Wohnzimmer?  

In zahlreichen Haushalten wird besonders in Wohnzimmern auch indirekte Beleuchtung eingesetzt, die häufig über Deckenfluter bewerkstelligt wird. Alternativ dazu sind in letzter Zeit auch integrierte Deckenspots immer häufiger anzutreffen. Für beide Beleuchtungskonzepte werden bislang beinahe ausschließlich ineffiziente Halogenlampen eingesetzt. Welche energie- und kostensparenden Alternativen sich im Bereich der LED-Technologie hier mittlerweile anbieten, erfahren Sie im folgenden Beitrag.  


Quelle: shutterstock.com/Poplasen

Viel Licht für indirekte Beleuchtung im Wohnzimmer

Indirekte Beleuchtung mittels sogenannter Deckenfluter erfreut sich in zahlreichen österreichischen Haushalten nach wie vor großer Beliebtheit. Solche Lösungen sind grundsätzlich weniger energieeffizient als eine direkte Beleuchtung. Wenn es um mehr als Stimmungs- oder Designbeleuchtung geht und das Ziel vor allem darin besteht, Räume hell auszuleuchten, ist eine Direktbeleuchtung daher immer die beste Wahl. Soll beispielsweise aus Designgründen dennoch ein Deckenfluter eingesetzt werden, ist jedenfalls eine möglichst energieeffiziente Lösung mit LED-Technologie empfehlenswert.


In den heute verwendeten Deckenflutern kommen zumeist noch  Halogenlampen zum Einsatz, die je nach angebotener Helligkeit zwischen 150W und 300W elektrische Leistung benötigen. Solche Stehleuchten zählen daher in zahlreichen Wohnzimmern noch zu den wirklich großen Stromverbrauchern.


Speziell für die LED-Technologie entwickelte Fluter werden erst seit relativ kurzer Zeit angeboten und bieten insbesondere in der unteren Preisklasse bis zu 200€ häufig relativ wenig Licht. Günstige Fluter geben mit ca. 1400-1600 Lumen nur etwa so viel Licht wie eine 100 Watt Glühbirne. Wer eine mit klassischen Halogendeckenflutern vergleichbare Helligkeit erwartet (ca. 2500-4000 Lumen) muss sich daher derzeit im oberen Preissegment ab ca. 400 € orientieren. Der Strombedarf ist im Vergleich zu den herkömmlichen Halogen-Leuchten um ca. 90% reduziert und bleibt mit ca. 30-40Watt auch bei den leistungsfähigeren Produkten überschaubar.


Bei der Produktauswahl sollte man Leuchtenmodelle mit festverbauten, nicht austauschbaren LED-Modulen nach Möglichkeit vermeiden. Auch wenn für diese Leuchten gegebenenfalls eine Lebensdauer von mindestens 20.000 Stunden oder deutlich darüber deklariert wird, gibt es für diese Langlebigkeit normalerweise keine Garantie. Bei verfrühtem Ableben des Leuchtmittels muss daher die komplette Leuchte ersetzt bzw. entsorgt werden.


In Haushalten, die bereits mit einem Halogen-Deckenfluter ausgestattet sind, stellt sich vor allem die Frage der Umrüstbarkeit auf LED, ohne dass unmittelbar in einen neuen LED-Fluter investiert werden muss. Die heute verbreitet anzutreffenden Leuchten sind entweder mit klassischen E27-Sockeln oder mit sogenannten R7s Sockeln ausgestattet (für Halogenlampen in Stabform).


Für E27 Sockel werden mittlerweile LED-Produkte mit einem Lichtstrom von ca. 2500lm angeboten, die als Ersatz für Halogenlampen durchaus tauglich sind. Drei Produktmodelle dieses Lampentyps werden derzeit von topprodukte.at getestet (Produktliste). Die Testergebnisse können Sie hier ab Anfang November nachlesen. Die Lampenmodelle begnügen sich laut Herstellerdeklaration mit ca. 30-40 Watt Leistung (im Gegensatz zu 150-300 Watt bei vergleichbaren Halogenprodukten) und liefern warmweißes Licht sowie eine vernünftige Farbwidergabe. Die deklarierte lange Lebensdauer von 25.000 Stunden kann im Labor nicht getestet werden und lässt sich nur in der Praxis prüfen. Aufgrund der relativ großen Bauform lassen sich die Lampen nicht in jedem Deckenfluter optisch ansprechend einsetzen. Die Baugröße und Eignung sollte daher individuell geprüft werden.


Für Deckenfluter, die mit R7s Halogenstäben betrieben werden, gestaltet sich der Wechsel auf LED derzeit noch etwas schwieriger. LED-Ersatzlampen mit R7s-Sockel, die entsprechend viel Licht geben und als Ersatz für Halogenlampen in Deckenflutern geeignet sind, werden bislang nur in sehr großen Bauformen angeboten. Die Verwendung ist daher in vielen Deckenflutern nicht möglich bzw. nicht empfehlenswert. Bei billigen Halogenleuchten, die in den letzten Jahren in großen Zahlen für teilweise weniger als 50 € pro Stück auf den Markt gebracht wurden, empfiehlt sich daher jedenfalls der Austausch der gesamten Leuchte.


Ersatz von Halogenlampen in eingebauten Spots

In der Deckenbeleuchtung in Wohnzimmern sowie in Badezimmern und Küchen sind heute häufig Halogenspots mit austauschbaren Birnen im Einsatz. In vielen Fällen handelt es sich um Niedervoltlampen mit dünnen drahtförmigen Pin-Sockeln (sogenannte G4 Sockel).Die Reflektoren sind in der Decke oder in Möbeln fix verbaut und nur die Halogen-Lämpchen werden ausgetauscht.


Wie bei anderen Halogenprodukten erlaubt der Austausch mit LED eine dramatische Effizienzverbesserung von ca. 90%. Bis vor kurzem war ein Ersatz durch LED jedoch vor allem dadurch eingeschränkt, dass die LED-Produkte aufgrund der Elektronik zu groß sind und nicht in den Reflektor passen. Mittlerweile sind jedoch vereinzelt auch kleinere Produkte verfügbar, die in den meisten Reflektoren untergebracht werden können. Ein gewisser Nachteil besteht darin, dass die derzeit angebotenen Lampen normalerweise nicht dimmbar sind. Dimmbarkeit ist allerdings nur für die Deckenbeleuchtung im Wohnzimmer ein Thema und wird weder im Badezimmer noch in der Küche benötigt. topprodukte.at testet derzeit für Sie ausgewählte Lampenmodelle. Sobald die Ergebnisse verfügbar sind, werden diese auf topprodukte.at veröffentlicht.


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Quelle: shutterstock.com/Africa Studio


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