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Innovationspartnerschaft – Kreativität trifft öffentliche Beschaffung

Die IÖB-Servicestelle bietet mit der Onlineplattform www.innovationspartnerschaft.at einen EU-weit einmaligen neuen Marktplatz speziell für die öffentliche Verwaltung und innovative Unternehmen.  


Imagebild des Programmes Innovationspartnerschaften
Quelle: IÖB

Das Konzept  

www.innovationspartnerschaft.at will innovativen Unternehmen und Start-Ups einen direkten Zugang zu Beschaffern in der öffentlichen Verwaltung ermöglichen. Die öffentliche Verwaltung und andere Interessierte wiederum finden auf dem Marktplatz der Plattform Produkte und Dienstleistungen, die von einer Expertenjury unter anderem auf Innovation und Einsetzbarkeit für die öffentliche Hand geprüft wurden. Ein weiterer Vorteil für Beschaffungsverantwortliche liegt darin, über www.innovationspartnerschaft.at ihre eigene „Challenge“ ausrufen zu können, um mit geringem Aufwand innovative Lösungen für eine bestehende Herausforderung suchen zu lassen.  


Wie kann ich als Unternehmen davon profitieren?  

Auf www.innovationspartnerschaft.at erhalten Unternehmen mit wenigen Klicks Antwort auf die Frage, ob ihre Produkte sowohl innovativ genug, als auch einsatzfähig für die Herausforderungen der öffentlichen Verwaltung sind – für diese Überprüfung der „IÖB-Tauglichkeit“ gibt es auf der Seite einen eigenen Schnelltest, um zu prüfen, ob sich das Produkt für den Marktplatz eignet.  


Öffentliche Beschaffer wie Behörden, Universitäten, Ämter etc. können ohne großen Aufwand in diesen Angeboten, die von Unternehmen kostenlos platziert werden können, stöbern und potenzielles Interesse bekunden.  


Bevor sich ein Produkt auf der Plattform www.innovationspartnerschaft.at als geprüfte Lösung etabliert, wird es von einer Expertenjury auf dessen Innovationsgrad sowie den praktischen Nutzen beurteilt. Derzeit sind 87 Lösungen nach positiver Bewertung nun auf der Onlineplattform einsehbar. Ein Blick auf www.innovationspartnerschaft.at zeigt, wie verschieden die angebotenen Lösungen sind: Die Bandbreite reicht von sicheren Fahrradgaragen mit Ladestation für E-Bikes und Elektroautos über biologisch abbaubare Absperrbänder bis hin zu einer Technologie, die mittels Sensordaten Energieeffizienz in Gebäuden ermöglicht. Die enge Zusammenarbeit mit der Förderbank AWS (Austria Wirtschaftsservice GmbH) und der FFG (Forschungsförderungsgesellschaft mbH.), zwei von derzeit fünf IÖB-Kompetenzstellen und drei IÖB-Kontaktstellen ist hier auch gerade für Startups mit begrenzten Mitteln ein enormer Vorteil.  


Wie finde ich als Beschaffer die richtige Lösung für mein Problem?  

Die öffentliche Verwaltung kann auf der Plattform www.innovationspartnerschaft.at einfach und unkompliziert eine Challenge, also eine Herausforderung für einen konkreten Bedarf ausrufen und damit online nach innovativen Lösungen suchen lassen. Dieser Zugang macht die Plattform in der EU einzigartig, stellt jedoch zugleich auch die Plattform selbst vor „Herausforderungen“, da der Open-Innovation-Ansatz einen Kulturwandel in der öffentlichen Verwaltung bedingt. Im Konkreten bedeutet das, sehr viel früher als bisher im Wertschöpfungsprozess anzufangen, um Raum für Innovationen zu lassen. Deshalb wird bei interessierten Organisationen im öffentlichen Sektor bei einem konkreten Problem bzw. Bedarf angesetzt.  


Innovation in der Praxis am Beispiel Schloss Schönbrunn  

Die Challenge: Um die vorhandenen Raumkapazitäten des Schlosses optimal nutzen zu können, müssen die Eintrittszeiten für die Tickets der BesucherInnen so gestaltet werden, dass nicht zu viele Menschen gleichzeitig im selben Raum aufeinander treffen. Außerdem muss die Leitung Staupunkte im Schloss frühzeitig erkennen und gegensteuern. Ähnlich wie beim Navigationssystem im Auto könnte man bei Staus zum Beispiel die Route der Besucher ändern und Engpässen aus dem Weg gehen.


Über die Plattform www.innovationspartnerschaft.at wendet sich die Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsgesellschaft an die Öffentlichkeit. Daraufhin schlagen der Schlossleitung mehrere Unternehmen 21 unterschiedliche Lösungen von Handzählern über Sensoren, Videokameras und Chips sowie 2D und 3D-Simulationen vor. Bei einem Innovationsdialog am 17. Mai gehen vier innovative Lösungen als Gewinner aus der Challenge hervor. Mit diesen vier Unternehmen arbeiten die Vertreter des Schlosses nun an konkreten Angeboten und der Bestbieter soll noch im Sommer 2017 den Auftrag für die Verbesserung der Besucher-Erkennungssysteme des Schlosses erhalten.  


Über die IÖB Servicestelle  

Die Plattform www.innovationspartnerschaft.at wird von der IÖB-Servicestelle betrieben. Diese hat das Ziel, die durchgeführten innovativen Beschaffungen im öffentlichen Sektor zu erhöhen. Die IÖB-Servicestelle wurde mit Ende 2013 in der Bundesbeschaffungsgesellschaft (BBG) eingerichtet. Sie ist die erste Anlauf- und Koordinationsstelle für Fragen der innovationsfördernden öffentlichen Beschaffung (IÖB) in Österreich.  Durch die Beschaffung neuartiger Produkte sowie durch innovative Beschaffungsprozesse sollen unter anderem:

  • Innovationen stimuliert werden

  • mehr Bürgerorientierung der öffentlichen Hand geschaffen werden

  • eine effizientere und effektivere Verwaltung gestaltet werden, z.B. durch e-procurement

  • längerfristig Kosten und Umweltbelastungen reduziert werden

  • die öffentliche Hand als intelligenter Kunde als Referenzmarkt etabliert werden

  • eine insgesamt bessere Verwaltungsleistung erreicht werden, z.B. durch die Einführung der e-Rechnung  

Weitere Links:  

IÖB

Innovationspartnerschaft

BBG


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Quelle: shutterstock.com/Africa Studio

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