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IFA 2017: Smarte Evolutionen, viele Trends und wenig Highlights  

Schluss. Aus. Vorbei – zumindest für dieses Jahr. Nach sechs Tagen hat die Internationale Funkausstellung (IFA) wieder ihre Pforten geschlossen. Mehr als 1.800 Aussteller präsentierten auf 160.000 Quadratmetern ihre Neuheiten und Zukunftsvisionen aus den Bereichen Unterhaltungselektronik, Hausgeräte, mobile Kommunikation und Smart Home. Die Trends und Highlights aus Berlin.  


Außenansicht Messe Berlin, IFA 2017
Quelle: Messe Berlin

Bereits zum 57. Mal versammelte die jährliche Leistungsschau die globalen Branchen-Schwergewichte unter dem Berliner Funkturm. Damit zählt die IFA nicht nur zu den ältesten Industriemessen Deutschlands, sondern gilt international auch als Leitmesse für Unterhaltungselektronik und Hausgeräte. Der große Vorteil: Durch die zunehmenden Vernetzung bzw. Digitalisierung dieser beiden Produktgruppen sind in Berlin inzwischen alle Bereiche der digitalen Welt vereint. Und das lässt die IFA zu einem interessanten Hotspot für allerlei Technologietrends werden.        


Digitale Assistenten  

Rund 253.000 Besucher pilgerten deswegen auch heuer wieder durch die Messehallen und konnten sich dabei einen Eindruck verschaffen, wie wir – in nicht allzu ferner Zukunft – leben werden. Allen voran sind es hier vor allem die drei Damen Alexa, Siri und Cortana, die sich mehr und mehr in den Haushalten breitmachen und die Kontrolle über unser Leben übernehmen möchten. Die digitalen Sprach-Assistenzsysteme von Amazon und Google wurden zwar zum Eigenbedarf entwickelt, werden nun auf breiter Front aber auch für andere Hersteller lizenziert. Das Ergebnis: Lautsprecher, Fernseher und Haushaltsgeräte gehorchen auf Amazons Alexa, den Google Assistant oder Microsofts Cortana. Nur Siri spielt hier nicht wirklich mit, die Dame gibt’s auch weiterhin nur auf Geräten mit Apfel-Logo.  


Einher mit der Nutzung der digitalen Sprachassistenten geht auch die zunehmende Vernetzung der einzelnen Geräte – denn nur dann macht diese Art der Steuerung auch wirklich Sinn. Besonders erfreulich: Nicht nur viele neue Geräte kommunizieren miteinander und sind per Smartphone oder Tablets steuerbar, auch bereits erhältliche – unter dem Premiumsegment angesiedelte – Gerätelinien werden inzwischen entsprechend aufgerüstet. Trotzdem darf diese Tatsache nicht darüber hinwegtäuschen, dass es noch ein sehr weiter Weg in eine total vernetzte Zukunft ist. Noch immer gibt es zu viele Einzel- und Insellösungen, eine branchenübergreifende technische Plattform ist leider nach wie vor nicht wirklich in Sicht.  


Mehr Energieeffizienz  

Nicht zuletzt durch die Überarbeitung der Energieeffizienzlabel war das Thema Energieeffizienz auf der IFA auch heuer wieder allgegenwärtig. Wenngleich es für die Ingenieure und Entwickler immer schwieriger wird, hier neue Maßstäbe zu setzen. Sie stehen nämlich vor der Herausforderung, den Wasser- und Energieverbrauch noch weiter zu senken, ohne dass es dadurch zu Abstrichen bei Komfort und Ergebnis führt. „Es ist sehr wohl noch was drinnen, auch wenn bei den Hausgeräten schon ein sehr hohes Niveau erreicht ist“, bringt es Rainhard Zinkann, Sprecher der deutschen Hausgeräteindustrie und Miele-Chef auf den Punkt.  


Ausgewählte Produkt-Highlights  

Eines darf man nach der IFA 2017 getrost sagen: Die großen technischen Revolutionen sind einmal mehr ausgeblieben. Die Innovationen von heute verstecken sich nämlich hauptsächlich in den Details und sind demzufolge auch kaum sichtbar. Daher überrascht es auch wenig, dass sich die „angreifbaren“ Highlights in Berlin in Grenzen hielten. Der topprodukte.at-Redaktion ist es aber dennoch gelungen, ein paar besondere Produkte und Ideen aufzuspüren.  


Schematische Darstellung eines energieautarken Hauses.
Quelle: Panasonic

Ein ideales Bild vom Haus der Zukunft präsentierte etwa Panasonic. Beispielhaft wurde im Smart-Life-Bereich gezeigt, wie ein intelligenter Kreislauf von Energiegewinnung, Aufbewahrung und effizientem Verbrauch möglich ist. Im Mittelpunkt standen die Luft-Wasser-Wärmepumpen von Panasonic. Diese gewinnen bis zu 80 Prozent der benötigten Energie für Heizung und Warmwasser kostenlos aus in der Umgebungsluft gespeicherten Sonnenenergie. Die hocheffizienten Wärmepumpen können Niedrigenergiehäuser beheizen, klimatisieren und mit Warmwasser versorgen.  


Auf dem Bild ist ein transparenter OLED-TV der Marke Panasonic zu   sehen.
Quelle: Panasonic

Ebenfalls noch Zukunftsmusik (und von Panasonic) ist der transparente Fernseher, der sich auf Knopfdruck von einer Glasscheibe in einen OLED TV mit 4K Auflösung verwandelt. Der Prototyp soll die Stärken von „intelligentem Glas“ aufzeigen und ist nicht nur fürs Wohnzimmer gedacht. Vor allem der öffentliche Raum bietet hier eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten.  



LG Kühlschrank mit eingebautem Sichtfenster in der Tür.
Quelle: LG

Bereits zu haben ist der InstaView-Door-in-Door-Kühlschrank von LG Electronics. Und auch hier spielt Glas eine besondere Rolle: Anklopfen genügt, und die zuvor undurchsichtige Scheibe wird transparent und gibt den Blick in das dann beleuchtete Innere frei. Zu den weiteren Features gehört die Door-in-Door-Technologie, die einen schnellen Zugriff auf häufig benötigte Snacks und Getränke ermöglicht und durch geringeren Kaltluftverlust für minimierte Temperaturschwankungen wertvolle Energie einspart.  


Smarte Waschmaschine - Entspannen und per App die Waschzeit steuern.
Quelle: Samsung

Gleich um die Hälfte der Zeit will Samsung die Dauer einer Waschladung reduzieren. Erreichen soll das die neue „QuickDrive“-Technologie, die dafür sorgt, dass die Rückplatte der Waschtrommel sich separat dreht. Laut Samsung erzeugt das eine „multidimensionale Wäschebewegung“ mit der man „50 Prozent Zeit bzw. bis zu 20 Prozent Energie“ einsparen kann. Neben „QuickDrive“ hat Samsung auch die dazugehörige App demonstriert. Der Benutzer gibt ein, welche Art von Kleidung man waschen möchte und wie dreckig diese ist und der KI-Assistent berechnet automatisch den optimalen Waschgang.


Abbildung eines Miele Dialoggarers
Quelle: Miele

Das unbestrittene Highlight der diesjährigen IFA stammt aber zweifellos aus dem Hause Miele und soll künftig in den Küchen Platz finden: der Dialoggarer. Auf den ersten Blick sieht er aus wie ein kleiner schwarzer Backofen mit dicker Tür und blickdichten Fenstern. Beide haben übrigens einen Sinn, arbeitet der Dialoggarer doch mit elektromagnetische Wellen – allerdings in einem anderen Frequenzbereich (zwischen 890 und 960 Megahertz) als die bekannten Mikrowellen. Die Wellen durchdringen sehr schnell  das Innere des Garguts und beschleunigen den Kochvorgang. Im Gerät selbst befinden sich zudem zwei Antennen, die alle paar Millisekunden messen, wie viel Energie die Lebensmittel bereits aufgenommen haben. Dank dieser Antennen kann man dann – vereinfacht gesagt – alle rohen Zutaten eines kompletten Menüs auf das Blech legen und diese werden auf den Punkt gleichzeitig fertig – obwohl diese eigentlich nicht die gleiche Garzeit benötigen.  


Eine Frau scannt Lebensmittel mit dem Bosch Lebensmittelscanner.
Quelle: Bosch

Bei Star Trek hieß es noch Tricorder, Bosch nennt es X-Spect. Der multifunktionale Scanner soll auf Knopfdruck Materialien und Lebensmittel erfassen und analysieren können. So soll bei Obst etwa Frische, Reifegrad und Nährwerte ablesbar sein. Auch Flecken und Materialzusammensetzungen von Textilien stellen laut Hersteller kein Problem dar. Ein kurzer Scan und schon weiß man, um was für einen Fleck es sich auf der Hose handelt. Kleines Problem: Mehr als ein Konzept samt Protoypen gibt’s derzeit nicht und die Technik des gezeigten Geräts ist alles andere als final. Das wird dann wohl noch ein wenig dauern.  

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Quelle: shutterstock.com/Africa Studio

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