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Fit für die Heizsaison  

Auch wenn jetzt noch niemand wirklich daran denken mag: die Heizsaison steht schon wieder vor der Tür. Dabei macht es übrigens durchaus Sinn, sich rechtzeitig ein paar Gedanken zur kalten Jahreszeit zu machen – auch aus rein praktischen Gründen. Sind beispielsweise neue Dichtungen an den Fenstern anzubringen, arbeitet es sich jetzt viel angenehmer, als dann mit frierenden Fingern. Und auch für den Fall, dass überhaupt ein neuer Heizkessel nötig ist, sollte frühzeitig vorgesorgt werden – wenn die Minusgrade erst da sind, wird’s nämlich recht schnell ungemütlich in den eigenen vier Wänden. 


Quelle: Fotolia.at/Andrey Popov

Heizung regelmäßig warten   Heizungssysteme sind keine Anschaffung, die man alle Jahre tätigt. Und im Regelfall funktionieren sie auch viele Jahre lang problemlos – sofern sie regelmäßig von einer Fachkraft kontrolliert und serviciert werden. Irgendwann ist aber auch hier der Moment gekommen, dass es einfach nicht mehr geht. Das kann entweder bei umfassenden Renovierungsarbeiten der Fall sein, oder aber auch, wenn die alte Heizung plötzlich den Geist aufgibt.  


Ein erstes Indiz dafür ist, dass die Abgaswerte nicht mehr stimmen. Diese werden periodisch vom Rauchfangkehrer überprüft und liefern einen guten Anhaltspunkt dafür, wie’s um Ihren Heizkessel bestellt ist. Spätestens wenn diese Werte nicht mehr den gesetzlichen Bestimmungen genügen, ist es höchste Zeit eine Neuanschaffung zu machen. Das gleiche gilt auch, wenn veraltete Technik im Einsatz ist oder bereits sichtbare Schäden (Rostflecken, Löcher usw.) auftreten. Reparaturen sind normalerweise zwar möglich, allerdings sollte man die alte Faustregel bedenken, wonach ein Heizkessel nach 15 bzw. 20 Jahren einfach technisch veraltet ist und somit höchst ineffizient arbeitet. Eine Fachkraft wird Sie sicherlich gerne darüber aufklären, ob sich eine Reparatur Ihres Oldtimers überhaupt noch auszahlt.  


Und wenn Sie sich ganz sicher sein wollen, besteht in fast allen Bundesländern die Möglichkeit einer unabhängigen Energieberatung und eines klimaaktiv Heizungs-Check. Die Kontaktdaten der Beratungsstellen finden Sie ebenso auf der klimaaktiv Website.  


Im Rahmen der Sanierungsoffensive 2018 wird der Ersatz einer Ölheizung mit bis zu 5.000 Euro gefördert. Informationen „Raus aus dem Öl Bonus“ finden Sie hier    


Erneuerbare Energien einsetzen  

Falls es an der Zeit ist sich einen neuen Heizkessel anzuschaffen, gibt’s zumindest eine gute Nachricht: Ihre neue Heizung wird mit Sicherheit weniger Energie verbrauchen, als die alte. Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, an eine thermische Sanierung zu denken: je weniger Energiebedarf Ihr Haus hat, desto mehr Auswahl hat man dann beim Heizsystem und die Betriebskosten werden nochmals deutlich gesenkt. Auf welche Technologie man dabei setzt, hängt von vielen Faktoren ab – etwa vom Platz, der zur Lagerung des Brennstoffes zur Verfügung steht oder eben von den baulichen Voraussetzungen. Im Idealfall wird’s aber natürlich eine Heizung, die auf erneuerbare Energieträger setzt. Sehr wahrscheinlich ist es, dass die neue Heizung künftig mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz befeuert wird, immerhin verbrennt dieses klimaneutral. Geheizt wird das Holz klein gepresst als Pellets, als Hackschnitzel oder als klassisches Stückholz.  


Jedenfalls sollte die neue Heizungsanlage optimal zum Haus passen. Dafür hat klimaaktiv erneuerbare Wärme die Heizungs-Matrix erstellt, die Ihnen schnell einen Überblick darüber gibt, ob das von Ihnen bevorzugte Heizungssystem auch für Ihr Gebäude geeignet ist. Die klimaaktiv Heizungs-Matrix gibt es übrigens auch als Online-Version!    


Das Gesamtsystem entscheidet   Es ist übrigens nicht nur der Kessel selbst, der über die Effizienz einer Heizung entscheidet: auch die Regelung, der Pufferspeicher und die Anlagenhydraulik müssen hier mitspielen. Nur wenn alle Komponenten der Heizung perfekt aufeinander abgestimmt sind, kann ein Höchstmaß an Effizienz generiert werden. Wertvolle Informationen darüber kann man sich bei den klimaaktiv-Experten holen, die über ganz Österreich verteilt sind. Die wissen beispielsweise dann auch, wie man die Heizung richtig dimensioniert, welche Dämmmaterialien empfohlen werden und wie man die besten Wirkungsgrade erreichen kann.  


Einfach Tipps um Heizkosten zu sparen  

Sie müssen natürlich nicht zwangsläufig Ihre Heizung erneuern, um Heizkosten einzusparen. Oft reichen schon ein paar Kleinigkeiten, um Ihre Geldbörse und die Umwelt nachhaltig zu entlasten. Wichtig ist es beispielsweise, im Winter richtig zu lüften. Nur weil es draußen kalt ist, kann man nicht auf frische Luft verzichten. Möglichst effizient geschieht das, wenn man Fenster und Türen gleichzeitig weit öffnet (Querlüften) und diese nach ein paar Minuten wieder schließt. So wird das komplette Luftvolumen rasch ausgetauscht, die Möbel und Wände behalten aber ihre Wärmenergie – der Raum muss nicht von Grund auf neu aufgeheizt werden. Ganz falsch ist es, die Fenster nur zu kippen. Erstens findet so der Luftaustausch nur sehr langsam statt und zweitens kühlen die Wände rund um das gekippte Fenster aus, was in weiterer Folge zu Schimmelbildung führen kann.  


Gleich am Beginn der Heizsaison sollte man außerdem die Heizkörper entlüften. Im Gegensatz zu Wasser ist Luft ein schlechter Wärmeleiter und hat demnach auch nichts in den Heizkörpern zu suchen. Mit einem Entlüftungsschlüssel, welchen es im Baumarkt oder beim Installateur fast geschenkt gibt, geht das ganz einfach. 


Heizkörper sind zwar nicht unbedingt elegant, verstecken sollte man sie aber trotzdem nicht. Dicke Vorhänge und Möbel vor der Heizung verhindern, dass die warme Luft ungestört im Raum zirkulieren kann. So bleibt der Raum lange kühl und der Kessel läuft trotzdem auf Hochtouren. Lassen Sie rund um Ihre Heizkörper genügend Platz.  


Nicht höher als nötig sollte auch die Raumtemperatur sein, wobei die Wohlfühltemperatur natürlich sehr individuell ist. Grundsätzlich gilt: Ein Grad weniger spart ungefähr sechs Prozent Heizenergie.    

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