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Energiesparende PCs und Notebooks – neue EU-Vorgaben und Energy Star-Kriterien

Erstmalig gibt es EU-weit verpflichtende Anforderungen für den Energieverbrauch von PCs, Notebooks und Servern sowie auch Kriterien für die Konsumenteninformation. Diese sorgen dafür, dass die Auswahl sparsamer Produkte einfacher wird.


 


 
Quelle: shutterstock.com/Creativa Images

Seit Juli ist eine neue EU-Verordnung in Kraft, die für neue PC-Modelle, Notebooks und Server Energieverbrauchskriterien vorschreibt und auch festlegt, welche energiebezogenen Produktinformationen dem Konsumenten zur Verfügung gestellt werden müssen. Damit wird es für den Konsumenten einfacher, energiesparende Produkte zu finden. Es wird vorgeschrieben, wie viel Strom Geräte zukünftig maximal verbrauchen dürfen und welche energierelevanten Informationen dem Konsumenten auf den Webseiten der Hersteller und in technischen Produktinformationen zur Verfügung gestellt werden müssen.

 

Konsumenten und professionelle Einkäufer dürfen somit davon ausgehen, dass zukünftig keine Geräte mehr angeboten werden dürfen, die exzessiv viel Strom verbrauchen. Konkrete Produktinformationen erleichtern darüber hinaus die Auswahl sparsamer PCs und Notebooks. Von den Herstellern muss zukünftig angegeben werden, wie viel Strom Geräte im Standby- und Leerlaufbetrieb benötigen und wie viel Energie im durchschnittlichen Betrieb pro Jahr verbraucht wird. Es empfiehlt sich daher beim Kauf eines neuen PC- oder Notebookmodells auf die angegebenen Verbrauchswerte zu achten. Der Stromverbrauch im Ruhe- bzw. Standby-Modus sollte bei sparsamen Geräten mittlerweile weniger als ein Watt betragen. Der Verbrauch im aktiven Betriebsmodus kann je nach benötigter Rechenleistung beträchtlich variieren.


Für viele typische Anwendungen im Haushalt sind Notebooks mit sparsamen Prozessoren eine ideale Lösung. Das Abrufen von Mails, Surfen im Internet oder Verfassen von Text etc. benötigt nur wenig Prozessorleistung und kaum mehr Energie als der Leerlaufbetrieb des Computers. Sparsame Notebooks, die je nach Bedarf mit zusätzlichem Monitor und Tastatur ausgestattet werden können, sind dafür sehr gut geeignet. Solche Notebooks benötigen im Leerlaufmodus häufig bereits nur 10W oder weniger. Im Standardbetrieb (gemäß EU-Testmodus) fallen dann durchschnittlich lediglich ca. 20 kWh/Jahr an. Auch wenn man den Strombedarf für einen externen Bildschirm mit einrechnet, fallen im Durchschnitt in Summe kaum mehr als 30Watt an.


Hochleistungsnotebooks und PCs mit mehreren Prozessorkernen und zusätzlichen Grafikkarten werden nur für Anwendungen mit größerer erforderlicher Rechenleistung benötigt (z.B. Bild- und Videoverarbeitung und Computerspiele etc.) benötigt. Bei solchen Geräten mit entsprechend hoher Rechenleistung kann der Energiebedarf dann auch bei 200 kWh/Jahr liegen und gegebenenfalls etliche Prozent des Haushaltsstromverbrauches ausmachen. Auch in dieser Kategorie lohnt es sich, auf entsprechend effiziente Geräte zu achten.


Neben der neuen EU-Verordnung zielt auch das EU/US Energy-Star-Programm darauf ab, energiesparende PCs und Notebooks zu promoten. Im Juni sind neu aktualisierte Kriterien für das freiwillig anzuwendende Energy Star-Label sind in Kraft getreten. Energy Star verfolgt grundsätzlich das Ziel, ungefähr die sparsamsten 20% der verfügbaren Gerätemodelle zu kennzeichnen.


Sowohl die EU-Ecodesign-Verordnung als auch das Energy-Star-Programm sehen vor, dass der Konsument über Energiemanagementfunktionen der Geräte entsprechend informiert werden muss. Wirksame Energiemanagementfunktionen sorgen dafür, dass ein PC oder Notebook jeweils nur so viel Energie beansprucht, wie im Moment gerade benötigt wird. Obwohl Notebooks grundsätzlich für einen möglichst energiesparenden Batteriebetrieb ausgelegt sind, sollte über ein entsprechendes Energiemanagement beispielsweise auch gewährleistet werden, dass die Geräte auch im Netzbetrieb möglichst wenig Strom verbrauchen.


Fazit: Für viele Standardanwendungen im Haushaltsbereich sind sparsame Notebookmodelle mit genügsamen Prozessoren in Kombination mit einem externen Bildschirm häufig eine ideale Lösung. Bei der Wahl entsprechend effizienter Geräte sinkt der Energieverbrauch damit bereits auf ein sehr niedriges Niveau reduziert und fällt kaum noch ins Gewicht. Wird ein Hochleistungsnotebook oder PC benötigt, sollte besonders darauf geachtet werden, dass wirksame Energiemanagementfunktionen zur Verfügung stehen, die den Verbrauch je nach benötigter Rechenleistung möglichst weitgehend absenken.

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