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Energiesparen in der Weihnachtszeit  

Genuss und Energiesparen – das passt auf den ersten Blick nicht zusammen? Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Jahr mit kleinen Tricks eine genussvolle Weihnachtszeit mit Energiesparen verbinden können. 


Quelle: fotolia.at/lily

Lichterketten am Fenster und Vanillekipferl-Duft in der Nase - Die Weihnachtszeit steht vor der Tür. Wenn es um das besinnliche Fest geht, vergisst man schon mal auf die eigenen Prinzipien und sogar  Energiesparprofis werden nachlässig: Die Festbeleuchtung brennt rund um die Uhr und es werden bergeweise Geschenke gekauft. Dabei schließen sich Weihnachtstraditionen und Energiebewusstsein nicht aus. Der Klimaschutz, und damit das Energiesparen, muss nicht als Vorsatz für das neue Jahr aufgeschoben werden. Mit unseren Tipps kann man schon in der Weihnachtszeit damit beginnen:


Beleuchtung

Lichterketten sollen Ihnen dabei helfen in Festtagsstimmung zu kommen? Dafür sind LED Lichterketten die stromsparende Alternative gegenüber jenen mit Glühbirnchen. Falls diese im Außenbereich eingesetzt werden, sollte geprüft werden, ob die Lichterketten dafür geeignet sind. Empfehlenswert ist, eine Zeitschaltuhr einzusetzen, damit die LED-Lämpchen nicht rund um die Uhr betrieben werden. Am schönsten ist doch der Moment, in dem man sie angehen sieht.  


Schenken und Beschenkt werden

Old but Gold? Das gilt nicht nur für Weihnachtslieder. Geschenke vom Flohmarkt oder aus Second-Hand Shops schonen das Klima und sind oft sogar Unikate. Oder auch Up-Cycling gibt gebrauchten Dingen eine zweite Chance. Außerdem muss es nicht immer etwas Eigenes sein, wie wäre es zum Beispiel mit Kinogutscheinen, statt eines neuen Fernsehers – so kann man auch etwas gemeinsame Zeit verschenken.


Ihr Herzenswunsch ist dennoch ein neuer Fernseher um Ihren alten stromfressenden (Plasma-)TV zu ersetzen? Suchen Sie doch auf topprodukte.at nach einem Fernseher der höchsten Effizienzklasse, bevor Sie Ihrem persönlichen Christkind diesen Wunsch flüstern. Dann zieht dieses Geschenk auch keine hohen Stromrechnungen im kommenden Jahr nach sich.


Das Smartphone, dass letztes Jahr unterm Weihnachtsbaum lag, kann Ihnen heuer die Weihnachtseinkäufe erleichtern! Nutzen Sie doch die kostenlose Smartphone-App „ecoGator“ um das sparsamste Gerät zu finden. Die Scanner-Funktion hilft Spontanen dabei, direkt im Geschäft mit Hilfe des Energielabels das sparsamste Gerät zu finden. So zahlen weder das Klima noch die Beschenkten drauf.


Da ein Großteil der Energie von IT und Unterhaltungselektronik in deren Produktion gesteckt wird, sollte jedenfalls ein Gerät gewählt werden, dass lange Freude bereitet. Ganz Unabhängigen kann man auch schenkt statt einem neuen Gerät einen Reparaturworkshop schenken!


Für eingefleischte Stromsparfans eignen sich natürlich auch Strommessgeräte oder Steckerleisten als Päckchen unter dem Weihnachtsbaum. Haben Sie das richtige Geschenk gefunden? Dann verpacken Sie dieses doch in Zeitungen oder wiederverwendbaren Säckchen, denn auch in den Verpackungen steckt viel Energie.  


Klimafreundliche Weihnachtsbäckerei

Die besten Kekse, sind die Klassiker von der Oma? Dann machen Sie es ihr doch nach: Kekse aus regionalen Zutaten, am besten in Bio-Qualität, schonen das Klima.


Beim Backen zahlen sich Heißluft und Umluft aus. Die Wärme verteilt sich dabei im Ganzen Backrohr, wodurch man mehrere Backbleche gleichzeitig backen kann. Für Kekse, die bei niedriger Temperatur getrocknet werden müssen, wie z.B. Busserl, eignet sich Nachwärme ganz besonders gut: Schalten Sie das Backrohr einige Minuten vor Backende aus und lassen Sie die Kekse durch die vorhandene Hitze fertigbacken. Für energiebewussten Bäcker und BäckerInnen, jeden Alters, heißt es vor allem: Geduldig sein. Das Backrohr erst zum Herausnehmen der Bleche öffnen, da sonst Wärme verloren geht und ständig zusätzliche Energie benötigt wird, um die gewünschte Temperatur zu erreichen. Für Backprofis zahlt sich womöglich sogar ein neuer, moderne Heißluftbackofen aus: Mit deren Hilfe kann man die Backtemperatur um 20 Grad mindern und oft ist nicht einmal mehr Vorheizen notwendig, weil die gewünschte Temperatur so schnell erreicht wird.  


Heizung

Ein großer Anteil der im Haushalt eingesetzten Energie wird für die Heizung aufgewendet. Empfehlenswert ist eine Nachtabsenkung der Raumtemperatur, bzw. ein Zurückdrehen der Heizung, wenn die Wohnung in der Zwischenzeit nicht genutzt wird, während wir durch die Winterlandschaft spazieren oder bei unseren Lieben zu Besuch sind. Auf das Lüften sollte nicht vergessen werden: Zwei Mal täglich kräftig durchlüften, aber die Fenster nicht gekippt lassen. Am besten gleich dauerhaft die Heizung um ein, zwei Grad senken, zusammenrücken und durch Spiele die Gemüter erhitzen!

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Quelle: shutterstock.com/Africa Studio



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