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Elektro-Scooter und Smart-Scooter – was bieten die trendigen Fortbewegungsmittel und was sollte vor dem Kauf beachtet werden

Seit einiger Zeit werden im Handel sogenannte Elektro-Scooter oder auch Smart-Scooter angeboten, die zumindest theoretisch eine recht komfortable und leise Fortbewegungsmöglichkeit im städtischen Bereich ermöglichen. Wer mit Blick auf Weihnachten mit der Anschaffung eines solchen trendigen Gefährts liebäugelt, sollte allerdings beachten, dass E-Scooter nicht überall verwendet werden dürfen. Beim Kauf sollten darüber hinaus einige Anforderungen hinsichtlich Funktionalität und Qualität berücksichtigt werden.


Quelle: shutterstock.com/

Elektroscooter (Roller mit Elektroantrieb) und sogenannte Smart-Scooter (balancegesteuerte Scooter ähnlich dem Segway-Prinzip jedoch ohne Lenker) werden mittlerweile im Handel verbreitet angeboten und suggerieren ein innovatives, smartes und umweltfreundliches Fortbewegungsmittel, das unter anderem für kurze bis mittlere Strecken im städtischen Raum geeignet erscheint. Soweit die Theorie.


Vor dem Kauf eines Elektroscooters sollten allerdings unbedingt die Vorschriften für eine rechtskonforme Verwendung beachtet werden sowie auch einige Kriterien hinsichtlich Funktionalität und Sicherheit.


Smart-Scooter dürfen derzeit eigentlich nur im privaten Bereich eingesetzt werden, d.h. sie sind für Fußwege und Gehsteige nicht zugelassen und dürfen selbstverständlich auch nicht auf Straßen benützt werden. Problematisch wird es besonders dann, wenn mit diesen Geräten auf öffentlichen Verkehrsflächen ein Schaden oder Unfall verursacht wird. Wenn man sich auf rechtlich gesichertem Terrain bewegen will, eignen sie sich diese smarten Gefährte daher nur für den Privatgebrauch auf eigenem Grund und Boden.


Für „klassische“ Elektroscooter, d.h. Elektroroller bestehen je nach Leistungsklasse unterschiedliche Nutzungsvorschriften. Scooter bis zu einer Leistungsklasse von 600W oder einer maximalen Geschwindigkeit von 25km/h sind rechtlich bzw. gesetzlich Fahrrädern gleichgestellt. D.h. sie dürfen überall dort verwendet werden, wo Fahrräder zulässig sind, also auf Straßen und Fahrwegen, jedoch nicht auf Fußwegen bzw. Gehsteigen. Für die Nutzung im Straßenbereich gelten allerdings auch die gleichen Vorschriften wie für Fahrräder, d.h. die Scooter müssen mit zwei Bremsen ausgerüstet sein, über Reflektoren verfügen etc.. Für Fahrten bei Dunkelheit ist auch eine entsprechende Ausstattung mit Vorder- und Rücklicht erforderlich. Scooter mit mehr als 600W Leistung oder einer Maximalgeschwindigkeit von über 25km/h sind rechtlich Motorfahrrädern gleichgestellt. Sie dürfen ausschließlich auf Flächen für den motorisierten Verkehr verwendet werden (also nicht auf Radwegen). Die Nutzung erfordert darüber hinaus eine KFZ-Zulassung, eine entsprechende Haftpflichtversicherung sowie einen Führerschein.


Die folgenden Empfehlungen beschränken sich auf Scooter, die ohne Zulassung und entsprechend auch auf Radwegen genutzt werden können.


Grundsätzlich müssen Scooter, die nicht explizit als straßentauglich ausgewiesen sind bzw. bei welchen einzelne, für die Straßentauglichkeit erforderliche, Komponenten fehlen, entsprechend nachgerüstet werden.


Ein wesentliches Kriterium für die Produktauswahl ist zunächst die Reichweite des Scooters mit einer Batterieladung, die typischerweise zwischen 15 und 40km liegt. Einige Modelle schaffen, zumindest laut Herstellerangaben, auch mehr. Die Reichweite ist überwiegend von der Qualität und Kapazität des Akkus und der Leistung des Scooters abhängig. Bei entsprechend intensiver Nutzung (mehrmals täglich und/oder für weitere Strecken) sollte man daher bei der Reichweite nicht sparen. Billigere Blei-Akkus haben deutlich längere Ladezeiten und sind wesentlich schwerer als Lithium-Ionen-Akkus. Die Ladezeit kann sich je nach Kapazität und Akkutyp zwischen ca. 3 und 12 Stunden bewegen.


Verschiedene Scooter-Modelle verfügen über eine Rekuperationsbremse, mit der während des Bremsvorganges Energie zur Wiederaufladung des Akkus verwertet werden kann und damit die Reichweite vergrößert wird.


Je nach Nutzung kann auch das Gewicht des Scooters ein wesentliches Kriterium sein. E-Scooter der zulassungsfreien Leistungsklasse wiegen durchschnittlich zwischen etwa 12 und 30 kg. Wenn man den Scooter daher regelmäßig über Treppen transportieren muss, empfiehlt sich eine entsprechend leichte Bauweise. Auch die Zusammenklappbarkeit kann hinsichtlich Transport ein entscheidender Vorteil, nicht jeder Elektroscooter lässt sich zusammenklappen.


Preislich sind die hier im Fokus stehenden Produkte zwischen ca. 300€ und 1400 € angesiedelt. Bei den günstigsten Produkten müssen gewisse Nachteile in Sachen Reichweite, Akkuqualität und Verarbeitung in Kauf genommen werden.


Eine Auswahl an E-Scootern finden sie hier


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