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Die richtigen Reifen bei Nässe, Schnee und Eis

Ab 1. November gilt in Österreich wieder die Winterreifen-Pflicht. Bei winterlichen Fahrverhältnissen, also bei Schnee, Matsch oder Eis, dürfen Autos daher nur mit entsprechender Winterbereifung in Betrieb genommen werden. Was ist bei der Auswahl von guten Winterreifen zu beachten und wie schneiden gängige Reifenmodelle bei Performance- und Sicherheits-Kriterien ab?


Quelle: shutterstock.com/Anna Grigorjeva

Warum sind Winterreifen so wichtig?

Im Vergleich zu Sommerreifen bestehen Winterreifen aus einem weicheren Gummi und haften daher auch bei geringeren Temperaturen besser auf der Straße. Die Materialzusammensetzung eines Winterreifens verleiht dem Profil eine hohe Elastizität. Die einzelnen Profilblöcke können sich dadurch gut an den Untergrund anpassen. Schon bei Temperaturen unter 7 Grad  zeigen sich die Vorteile der speziellen Beschaffenheit.  


Den Bremsweg bei Nässe, Schnee und Eis verkürzen

Bei Winterreifen erwartet man in erster Linie eine gute Performance auf Schneefahrbahnen. Viel häufiger sind in zunehmend milden Wintern allerdings Fahrten auf regennasser Fahrbahn.  


Bisher werden nur sehr vereinzelt Reifenmodelle angeboten, die in der Kategorie „Haftung auf nasser Fahrbahn“ die Top-Klasse „A“ des EU-Labels erreichen. Hier kann man sich also an der Klasse B orientieren, die jedenfalls eine gute Haftung bei nasser Fahrbahn verspricht. In der Praxis bedeutet das: Im Falle einer Vollbremsung kann sich der Bremsweg mit Reifen der Klasse A im Vergleich zur Klasse F um bis zu 30 Prozent verkürzen. Bei einer Vollbremsung zum Beispiel bei 80 km/h ist der Bremsweg bei Nässe somit um bis zu 18 Meter kürzer.


Aktuelle Tests der Verbraucherorganisationen und Automobil-Clubs unterstreichen, dass sich die gängigen Reifenmodelle (R14 und R16), von einzelnen Ausnahmen abgesehen, hinsichtlich Performance bei Nässe, Schnee und Eis nicht sehr stark unterscheiden. Insbesondere auf Schnee sind die Unterschiede recht überschaubar und nur einzelne Modelle aus asiatischer Produktion zeigen eine deutlich schwächere Performance.

Insgesamt gibt es nur wenige Alleskönner, die bei allen Kriterien gute Figur machen. Gute Testergebnisse für sämtliche Fahrbahnsituationen schafften lediglich die Modelle von Continental (Winter Contact TS860), Dunlop (Winter Response/Winter Sport 5) und Good Year (Ultra Grip 9). Sehr schlecht schnitten nur Modelle aus dem asiatischen Markt ab. Im hinteren Bereich des Testfeldes finden sich allerdings auch Produkte von Semperit.  


Die meisten Modelle sind schon effizient und geräuscharm

Wenn es um den Einfluss auf den Spritverbrauch (laut EU-Energieeffizienzlabel) geht, sind die meisten derzeit angebotenen Reifenmodelle und besonders Modelle der bekannten Markenhersteller in den Effizienz-Klassen B bis D angesiedelt. Es gibt nur sehr vereinzelt A-Klasse-Modelle, andererseits auch kaum Modelle mit besonders schlechter Energieeffizienz. Energiesparende Modelle können also derzeit in der Klasse „B“ ohne schlechtes Gewissen gesucht werden. B-Klasse-Reifen erlauben gegenüber der Klasse G eine Spritverbrauchssenkung um ca. 7,5 Prozent.


Tatsächlich sind die Unterschiede aber in der Praxis recht gering und liegen in der Größenordnung von 0,3 Litern auf 100 km – sprich auf 10.000 km gerechnet bringt der effizientere Reifensatz eine halbe Tankfüllung. Diese Unterschiede liegen vor allem daran, dass heute überwiegend Reifen der Effizienzklassen B bis D angeboten werden. Das Feld ist somit relativ eng zusammengerückt und das Kriterium Spritverbrauch spielt daher nur eine untergeordnete Rolle.  


Informationen zu den Geräuschemissionen findet man auf dem EU-Label. Das Rollgeräusch wird auf dem Label durch ein Lautsprechersymbol dargestellt. Die Geräuschentwicklung wird in absoluten Werten (in Dezibel, dB) angegeben und auch symbolisch durch Schallwellen dargestellt (dreistufig: leise, durchschnittlich, laut). Die Unterschiede der angebotenen Reifenmodelle sind auch hier eher gering – ein Großteil der Reifenmodelle liegt im Bereich von 68 bis 72 dB.


Reifendruck kontrollieren!

Der Reifendruck sollte monatlich kontrollieret werden! Dabei ist die Empfehlung des Fahrzeugherstellers beachten (siehe Aufkleber am Fahrzeug bzw. Betriebsanleitung)! 0,5 bar zu wenig erhöht die Spritrechnung um 5 Prozent! Mehr Informationen dazu finden Sie auf klimaaktiv mobil 


Große Unterschiede beim Reifenverschleiß

Laut aktuellen Testergebnissen der Verkehrsclubs und Verbraucherorganisationen gibt es große Unterschiede beim Verschleiß. Mit den besten Reifen kommt man doppelt so weit, wie mit den schlechtesten.  


Allgemeine Fakten zu Winterreifen

Winterreifen müssen als sogenannte M&S-Reifen (Matsch & Schnee) gekennzeichnet sein und durchgängig eine Profiltiefe von mindestens vier Millimetern aufweisen. Mit abnehmender Profiltiefe verhärten die Laufflächen zunehmend und die elastische Mikroverzahnung lässt nach. Außerdem kann der Schnee in den flachen Profilrillen nicht mehr gebunden werden. So geht auch die effektive Schnee-auf-Schnee-Reibung verloren. Reifen, die zehn Jahre oder älter sind, sollten auch dann entsorgt werden, wenn die Mindestprofiltiefe noch nicht erreicht ist, weil der Gummi mit zunehmendem Reifenalter aushärtet und nicht mehr die erforderlichen Eigenschaften hat. Wichtige Informationen zum Reifentyp wie der Felgendurchmesser, die Reifenbreite, das Herstelldatum, etc. sind direkt auf den Produkten angegeben (siehe Abbildung).


topprodukte.at vergleicht die derzeit am Markt verfügbaren Winterreifen für folgenden Reifendimensionen:

Aktuelle Produkttests zu Winterreifen gibt es unter anderem auf konsument.at und beim ÖAMTC.

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Quelle: shutterstock.com/Africa Studio

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