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Den Sommer genießen - ohne Schwitzen

Das Raumklima hat Auswirkungen auf unseren Organismus und unser Wohlbefinden, aber sind Klimageräte eine echte Abhilfe wenn die Außentemperatur auf über 30° steigt oder schafft die Kühlung nur noch mehr Wärme?


Quelle:fotolia.at/adrian_lilie825

In südlichen Ländern mit entsprechend heißem Klima, sind Klimageräte im Haushaltsbereich durchaus erforderlich. In typisch mitteleuropäischen Ländern kann der Einsatz jedoch im Allgemeinen vermieden werden.


Einfache, aber effektive Maßnahmen, die Abhilfe schaffen

Bevor ein Klimagerät angeschafft wird, sollten Sie ausprobieren ob die folgenden, einfachen Maßnahmen nicht ausreichen: 

  • Außenrollos anbringen - Vorhänge bzw. Innenjalousien sind als Hitzeschutz schlecht geeignet - sobald die Sonne ungefiltert durch das Fenster scheint, ist die Hitzen im Raum.
  • Zusätzliche Schattenspender in den sonnigen Bereichen - wie Bäume, Pergolen, vorgezogene Dachkanten - leisten wichtige Dienste
  • Nur nachts und früh morgens lüften, wenn es draußen noch kühl ist - tagsüber die Fenster geschlossen halten, damit die warme Luft draußen bleibt.
  • Ventilatoren reduzieren zwar nicht die Raumtemperatur, erzeugen aber durch den Luftstrom eine subjektive Erleichterung. Vorteil: Der Anschaffungspreis ist deutlich niedriger und der Stromverbrauch deutlich geringer.
  • Wärmedämmung - schützt nicht nur im Winter vor der Kälte, sondern auch im Sommer vor Hitze.

Worauf Sie beim Neubau achten sollten?     

  • Ein Wohn-Neubau muss laut Gesetz (OIB Richtlinie 6, Energieeinsparung und Wärmeschutz) generell sommertauglich sein, das heißt auch ohne Klimaanlage funktionieren.   
  • Bei der Planung auf die richtige Dimensionierung, Qualität und Orientierung der Fenster und außenliegenden Sonnenschutz achten.Weiters ist auch genügend Speichermasse wichtig, denn massive Bauteile wie Beton, Estrich und gemauerter Wände stabilisieren die Innentemperaturen.    
  • Die sommerliche Überwärmung kann auch berechnet werden. Also beim Neubau immer Berechnungsnachweis nach ÖNORM B 8110-3 von Ihrem Planer/ Ihrer Planerin verlangen, dieser ist für die klimaaktiv Deklaration Pflicht!
    Mehr dazu auf:  http://www.klimaaktiv.at/bauen-sanieren

Wenn es wirklich nicht ohne Klimaanlage geht

Ist der Einsatz eines Klimagerätes erforderlich, so sollte ein möglichst effizientes Produkt gewählt werden, das auch allgemeine Komfortansprüche wie beispielsweise geringes Betriebsgeräusch erfüllt. Viele der heute angebotetenen Geräte verfügen zusätzlich über eine Heizfunktion. Die Anschaffung und Verwendung von Klimageräten für Heizzwecke wird jedoch nicht empfohlen, da das Heizen elektrisch ineffizient ist.


Wie wähle ich das passende Gerät für meinen Bedarf?

Klimageräte für den Haushaltsbereich werden in verschiednen Bauformen für den mobilen oder stationären Bereich angeboten. Die Wahl des Gerätetyps hängt vom Einsatzort und der Einsatzhäufigkeit ab.


Gerätetypen

Im wesentlichen bestehen Klimageräte aus den Komponenten Kompressor, Verdampfer (kalter Teil) und Kondensator (warmer Teil). Die, im Kondensator frei werdende Wärme muss entfernt werden. Verdampfer und Kondensator werden mit einem Ventilator belüftet. Am meistenverbreitet sind die Bauformen Kompaktgerät mit einem oder zwei Luftkanälen für Zu- und Abluft sowie so genannte Splitgeräte.


Mobiles 1-Kanal-Kompaktgerät

Bei diesem Gerätetyp sind Kompressor, Kondensator und Verdampfer in einem geschlossenen Gerät integriert. Die zu kühlende Luft wird vom Gerät im Raum angesaugt und gekühlt wieder abgegeben. Die erwärmte Abluft wird über einen Schlauch durch einen Fensterspalt oder eine sonstige Vorrichtung nach außen geleitet. Einkanalgeräte sind kostengünstig und bezüglich Aufstellungsort fl exibel, d.h. sie können je nach Bedarf in unterschiedlichen Räumen aufgestellt werden. Sie haben jedoch einen relativ schlechten Wirkungsgrad, da über den erforderlichen Fensterspalt von außen unkontrolliert Luft angesaugt wird.

Mobiles 2-Kanal-Kompaktgerät

Vereinzelt werden mobile Geräte mit Zweischlauchsystem angeboten, bei denen Außenluft über einen zweiten Schlauch kontrolliert in den Kühlkreislauf geleitet wird. Die Effi zienz dieser Geräte ist etwas besser als bei Einschlauchsystemen.


Abb: Mobiles 1-Kanal und 2-Kanal


Split-Gerät fest installiert

Bei fix installierten Split-Geräten ist der Kondensationsteil samt Kompressor außerhalb des Raums, d.h. im Freien montiert. Es gelangt somit keine Abwärme oder warme Außenluft in den Raum. Dies ist optimal bezüglich Effizienz. Das Modul für den Innenraum wird an der Wand montiert. Diese Geräte sind für größere Kühlleistungen ausgelegt und vor allem dort zu bevorzugen, wo über längere Perioden regelmäßig klimatisiert werden muss.

 

Für Split-Geräte ist jeweils im Vorfeld abzuklären, ob die Anbringung der Kühlaggregate an der Gebäudeaußenwand möglich und auch erlaubt ist. Dies ist insbesondere im städtischen Bereich nicht durchwegs der Fall.

 

Sollen mehrere Räume gleichzeitig gekühlt werden, ist die Verwendung eines Multi-Split-Systems zu empfehlen, bei dem ein Außengerät mehrere Innengeräte versorgen kann.


Abb: Split-Gerät fix installiert


EU-Label für Klimageräte

Seit 1. Jänner 2013 müssen Klimageräte mit einer Kühlleistung bis zu 12 kW mit dem EU-Effizienzlabel gekennzeichnet werden. Die sparsamsten Geräte (Ein- und Zweischlauch) erreichen aktuelle die Klassen A+++ und A++. 


Für die Suche nach Energie sparenden und geräuscharmen Geräten bietet das neue EU-Label für Klimageräte eine gute Unterstützung. Mehr Informationen zum EU-Label



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Quelle: shutterstock.com/Africa Studio


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