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Ab in den Urlaub: So entspannend kann nachhaltig sein!

Wer eine Reise tut … der kann nicht nur was erzählen, sondern auch die Umwelt schonen. Nachhaltiges Reisen liegt voll im Trend. Dass dabei auch Komfort und Vergnügen nicht zu kurz kommen, versteht sich von selbst.


Auf dem Bild sind Wanderschuhe zu sehen, die auf einem Feldweg in einer Löwenzahnwiese stehen.
Quelle: fotolia.at/Jürgen Fälchle

Die ersten warmen Sonnenstrahlen kitzeln die Natur aus dem Winterschlaf, und die Reisepläne rund um die verlängerten Wochenenden im Mai werden geschmiedet. Immer mehr achten dabei glücklicherweise auch darauf, dass ihre Reise für die Natur so wenig negative Auswirkungen wie möglich hat. Denn egal, ob Ski-, Thermen-, Wander- oder Städteurlaub, einen ökologischen Fußabdruck hinterlassen wir immer – es kommt halt nur auf die Größe an. 


Fernreisen 

Fernreisen per Flugzeug machen, so haben Experten des WWF errechnet, zwar nur sechs Prozent der Reisen aus, sind aber für 20 Prozent der Treibhausgas-emissionen der Tourismusbranche verantwortlich. Hinzu kommt, dass Kohlendioxid in der Atmosphäre 2,7-mal schädlicher ist, als in Bodennähe. 


Urlaub in der Region ist mit einer kürzeren Anreise verbunden und kann eine weniger umweltintensive Alternative sein. Es gibt auch viele lohnenswerte Ziele in der näheren Umgebung. „Das hat nicht nur den Vorteil, dass man sich viel Zeit bei der Anreise spart, die dann stattdessen zur Erholung genutzt werden kann, sondern auch, dass es viel einfacher ist, seine Urlaubstage nachhaltig und umweltverträglich zu verbringen, ohne dass Komfort und Vergnügen auf der Strecke bleiben“, weiß Karin Hauer vom topprodukte.at Redaktionsteam. 


Auf die Anreise kommt’s an 

Ein paar Punkte sollte man freilich selbst dann beachten, wenn man urlaubstechnisch am Boden bleibt: Ein nachhaltiger Urlaub beginnt mit der umweltschonenden Anreise. Gerade bei kürzeren Anfahrtswegen rechnet es sich hier oft auch finanziell, sich nicht selbst hinters Lenkrad zu klemmen, sondern mit Bus oder Bahn anzureisen. Bucht man frühzeitig, bezahlt man häufig nur ein paar Euro für ein Ticket quer durch Österreich – zudem werden oft spezielle Reisepakete für Familien oder zu bestimmten Themen (etwa Aktivurlaub) angeboten. So beginnt der Urlaub gleich viel kostengünstiger und entspannter, man vermeidet zudem stundenlange Staus. 


Auf einigen (längeren) Strecken verkehren zudem Autoreisezüge (beispielsweise von Wien – Hamburg oder Verona), mit denen man das eigene Auto – quasi huckepack – mitnehmen und damit auch die Mobilität am Urlaubsort sicherstellen kann. Das muss aber eigentlich gar nicht sein, denn nachdem die Nachfrage nach autofreien Reisen in den vergangenen Jahren immer mehr zugenommen hat, haben inzwischen auch die Ferienregionen reagiert und bieten dem Reisenden am Zielort meist ein umfassendes Paket an Mobilitätsservices an. Beispielhaft zu nennen sind hier etwa die Alpine Pearls, ein Zusammenschluss der „alpinen Perlen“ Werfenweng, Neukirchen am Großvenediger, Mallnitz, Weissensee und Hinterstoder. Sie haben sich ganz der autofreien Mobilität verpflichtet und erfüllen dabei hohe Qualitätskriterien für einen unbeschwerten, stressfreien Urlaub mit Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Komfortable Transfer-Services sind, ebenso wie individuelle Mobilitätsservices (Wanderbus, Wandertaxi, Täler- & Skibus, Kutschenfahrten, Elektrofahrräder- und Fahrrad-Verleih), hier selbstverständlich. Alpine Pearls ist übrigens nicht nur auf Österreich beschränkt: Mitglieder gibt’s auch in Slowenien, der Schweiz, Deutschland, Italien und Frankreich.


Ähnliche breit gefächerte Mobilitätsangebote gibt es inzwischen übrigens in vielen österreichischen Tourismusgebieten – vor allem in ökologisch sensiblen Regionen, wie etwa den Alpen. Das Spektrum reicht hier von Mobilitätsplattformen, die Urlaubsgästen einen vollwertigen Ersatz zum eigenen Auto bei der Anreise und im Urlaub (Carsharing) bieten, bis hin zu Smartphone-Apps, die zeigen, welche umweltfreundlichen Verkehrsmittel in der Umgebung wann und wo zur Verfügung stehen. Dass auch Komfort und Vergnügen nicht auf der Strecke bleiben, garantieren zusätzliche Services wie das Haus-zu-Haus Gepäckservice, E-Bikes und E-Scooter zum Mieten sowie sichere Rad- und Fußwege. Mehr Informationen zum Thema Mobilität finden sie bei klimaaktiv mobil


Biologisch, regional, nachhaltig 

Fehlt zum Traumurlaub jetzt eigentlich nur noch die passende Unterkunft. Und hier wird man in Österreich problemlos fündig, liegen nachhaltig wirtschaftende Hotels und Unterkünfte hierzulande doch schon lange im Trend: Die Auswahl reicht inzwischen vom Bio-Bauernhof bis zum 5-Sterne-Luxushotel. Um es Urlaubern einfacher zu machen, gibt es zahlreiche Gütesiegel, auf die man bei der Buchung achten kann beziehungsweise sollte. Kleiner Tipp: Einen guten Überblick über 20 im Tourismus verwendete (internationale) Nachhaltigkeits-Gütesiegel liefert ein Guide der Naturfreunde International, den man sich hier kostenlos runterladen kann. 


Die bekanntesten unter den heimischen Gütesiegeln sind wohl das österreichische Umweltzeichen und das Label „Bio-Hotels“. Die Träger des österreichischen Umweltzeichens sind dem schonenden Umgang mit den Ressourcen verpflichtet und werden dahingehend auch regelmäßig kontrolliert. Kriterien sind unter anderem Abfallmanagement, Energieeffizienz, gesunde Ernährung mit saisonalen und regionalen Produkten sowie eine umweltfreundliche Anreise. Als Pendant zum heimischen Umweltzeichen gibt‘s europaweit übrigens das EU-Ecolabel. 


Bio-Hotels sind wiederum ein Zusammenschluss von rund 100 Unterkünften in sieben europäischen Ländern. Die Angebote reichen somit von Urlaub am Meer bis hin zu Urlaub in den Bergen. Ähnlich wie das Umweltzeichen garantiert das Label einen nachhaltigen und ökologisch hochwertigen Urlaub: Nachhaltiges Wirtschaften, Energieeffizienz, regionaler Einkauf und umweltfreundliche Energie- und Abfallkreisläufe sind für Bio-Hotels selbstverständlich verpflichtend. Hinzu kommen hohen Anforderungen an die Bio Kompetenz: Die in den Bio Hotels verwendeten Lebensmittel stammen aus biologischem Anbau und ökologische Aspekte werden bei der Zimmerausstattung ebenso berücksichtigt wie bei der Verwendung der Baumaterialien. 


Sanfte Freizeitaktivitäten 

Mit der Wahl für eine umweltschonende Anreise samt Buchung eines nachhaltig geführten (Bio-)Hotels haben Sie schon viel dazu beigetragen, dass die intakte Natur auch zukünftige Urlauber erfreut. Als letzter Puzzlestein bleibt jetzt also nur noch die Wahl der passenden Freizeitaktivitäten übrig. Selbst der ökologischste Urlaub hilft nämlich nichts, wenn man am Urlaubsort dann mit Quads oder Geländewagen querfeldein durch den Wald düst. Die Natur erleben, ohne sie dabei zu zerstören sollte das Motto lauten. Verzichten Sie auf Sportarten, die den örtlichen Verhältnissen nicht angemessen sind und viel Energie oder Wasser verbrauchen. 


Geführten Wanderungen oder Tierbeobachtungen in Nationalparks, Rad- oder Kanutouren bringen Ihnen nämlich nicht nur die Natur viel näher, sondern Sie können dabei auch wunderbar abschalten und das oft hektische (Berufs-)Leben für ein paar entspannende Tage entschleunigen.


Umweltzeichen Hotels in der Nähe von Bergsportgebieten finden Sie hier

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Quelle: shutterstock.com/Africa Studio

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